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Ideen, Sehnsüchte und Nöte erkunden
Projektive Testverfahren in der Arbeit mit Kindern
Kursnummer: E 22.10
Referent: Sonderschulpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Gabriele Meyer-Enders
Tagungsstätte: Europäisches Bildungs- und Tagungshaus
PLZ / Ort: 29549 Bad Bevensen
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 200,– Euro, 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 27.06.2022 14:00 Uhr - 29.06.2022 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 18. 4. 2022
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen unterschiedliche projektive Testverfahren für Kinder und Jugendliche, die zur Hypothesenbildung eingesetzt werden können und darauf aufbauend erste Interventionsmöglichkeiten eröffnen.
Inhalt
Kinder und Jugendliche haben ihre eigene Sprache. Ob im Spiel des Kindesalters oder in der Symbolhaftigkeit des Jugendalters finden sich unzählige Möglichkeiten, eigene Themen und Projektionen ohne Loyalitätskonflikte auszudrücken. Vielmehr bietet die bewusste Sprache oftmals eher ein Hindernis als eine Hilfe bei der Erkundung der psychodynamischen oder systemischen Konflikte und Konstellationen. Projektive Methoden dienen dem besseren Verständnis der emotionalen Verfassung eines Kindes, eines Jugendlichen und seiner Familie und nicht zuletzt auch seiner Kreativität und seiner Ressourcen. Vorgestellt werden:
• Zeichnerische Gestaltungsverfahren: Menschzeichnung, Baum-Test, Squigglespiel
• Verbal-thematische Verfahren: Schweinchen Schwarzfuß, Thematischer Apperzeptionstest, Wunschprobe
• Gestaltungsverfahren: Scenotest, Sandspiel
• Familiendiagnostik: Familienbrett, soziales Atom

Methoden
• Vortrag
• praktische Übungen
• Fallbeispiele
• Die Teilnehmer/-innen können gerne Material mitbringen und zur Besprechung zur Verfügung stellen.

Literaturempfehlung
Wienand, F. (2019): Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien, Stuttgart: Kohlhammer, 2. Auflage.