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Beziehungsbegleitung, Beratung und Therapie mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern
Kursnummer: E 22.6
Referent: Dipl.-Psych. Bärbel Derksen
Tagungsstätte: Leipziger Hof
PLZ / Ort: 04315 Leipzig
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 340,– Euro, 290,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 09.05.2022 14:00 Uhr - 13.05.2022 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 14. 3. 2022
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen normative familiäre Entwicklungsprozesse als auch Entwicklungsauffälligkeiten in den ersten drei Lebensjahren wie z.B. frühkindliche Regulationsstörungen oder psychische Beeinträchtigungen auf Seiten der Eltern. Die Teilnehmenden haben ausgewählte Aspekte dier beratenden als auch therapeutischen Methoden erfahren und ausprobiert.

Inhalt
Säuglinge und Kleinkinder sind in ihren Verhaltensweisen nicht immer leicht zu verstehen und ihr gesundes Aufwachsen steht im engen Zusammenhang mit den sich aufbauenden Entwicklungskompetenzen und den Erfahrungen mit seinen engen Bezugspersonen. Die Säuglingsforschung der letzten Jahrzehnte hat umfangreiche Erkenntnisse über diese bedeutsamen ersten Lebensjahre gesammelt und bietet damit den unterschiedlichen Praxisfeldern viele hilfreiche Informationen und Kenntnisse. Bei der Begleitung und Beratung von jungen Eltern in der Erziehungs- und Familienberatung ist umfangreiches Wissen über diese normativen frühkindlichen Entwicklungsabläufe als auch die Kenntnis von entwicklungshemmenden Faktoren notwendig, um sie in dieser ersten Phase der Elternschaft gut zu unterstützen. Besonders die Bindungserfahrungen des Säuglings oder Kleinkindes mit seinen primären Bezugspersonen haben eine hohe Bedeutung für das gesunde Aufwachsen. Konkrete Themen werden sein:
• Entwicklungspsychologische Grundlagen und Bedeutung der frühe Eltern-Kind Interaktionen
• Einführung in die Interaktionsdiagnostik
• Entwicklungspathologische Kenntnisse und (hoch-) auffällige Eltern-Kind-Interaktionen
• frühkindliche Regulationsstörungen und Auswirklungen auf die Entwicklung in den ersten Lebensjahren
• Möglichkeiten der unterschiedlichen Interventionen (primär/sekundäre Unterstützungen bis hin zu therapeutischen Möglichkeiten sowie präventiver Kinderschutz).

Methoden
Vortrag im Plenum, Videoanalysen, Beobachtung, Rollenspiel, Kleingruppenarbeit und Übung, Diskussion, Reflexion und eigene Fall- bzw. Konzeptarbeit.