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Nachfolgende Bildungsmaßnahmen:

ZKJ Ausgabe 1 / 2006
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Inanspruchnahmequote je 10.000 der jeweiligen Altersgruppe
Teilnehmerzahl:
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Erziehungsberatung: Einrichtungen und Planstellen 2010
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ZKJ Ausgabe 2 / 2006
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Alter der Ratsuchenden
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Berufe der Beratungsfachkräfte in der Erziehungsberatung (ohne Honorakräfte) 2010
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ZKJ Ausgabe 3 / 2006
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Beratung von Jugendlichen
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Zusatzqualifikationen 2010
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ZKJ Ausgabe 4 / 2006
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Geschlecht der jungen Menschen
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Spezifische Qualifikationen 2010
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ZKJ Ausgabe 5 / 2006
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Aufenthaltsort der jungen Menschen
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Durchschnittliche Zahl von Vollzeitstellen für Beschäftigte im Sekretariat pro Einrichtung 2010
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ZKJ Ausgabe 6 / 2006
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Minderjährige in Familien und in Beratung
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ZKJ Ausgabe 7/8 / 2006
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Download: IVZ_ZKJ 7-8_06.pdf
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Ausgaben für Erziehungsberatung im Jahr 2003 in Euro
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ZKJ Ausgabe 9 / 2006
Teilnehmerzahl:
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Download: IVZ_ZKJ_9-06.pdf
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Ausgaben für Hilfen zur Erziehung
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ZKJ Ausgabe 10 / 2006
Teilnehmerzahl:
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Projekt 1
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Datum: 01.03.2006 16:00 Uhr - 03.07.2006 12:00
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Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt.


ZKJ Ausgabe 11 / 2006
Teilnehmerzahl:
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Wann ist ein Fall ein Fall?
Teilnehmerzahl:
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Die Bundesstatistik erfasst die Leistung für Empfänger einer Hilfe zur Erziehung. In der Regel sprechen Eltern, wenn sie Erziehungsberatung aufsuchen, von ihrem Kind, das ihnen nach ihrer Wahrnehmung Probleme macht. Gesetzestechnisch gesprochen: „Wenn eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist“ (§ 27 Abs. 1 SGB VIII). Dieser „erzieherische Bedarf“ muss nicht förmlich durch einen Verwaltungsakt festgestellt werden. Für Erziehungsberatung soll vielmehr die „unmittelbare Inanspruchnahme“ sichergestellt werden (§ 36a Abs. 2 Satz 1 SGB VIII). Personensorgeberechtigte bringen den erzieherischen Bedarf durch das Aufsuchen der Beratungsstelle zum Ausdruck.

Die Leistung Erziehungsberatung wird um des Kindes willen erbracht, das in der Beratung thematisiert wird. Dieses Kind gilt für die Statistik als der Empfänger der Hilfe.


ZKJ Ausgabe 12/2006
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ZKJ Ausgabe 1/2007
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ZKJ Ausgabe 2/2007
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ZKJ Ausgabe 3/2007
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ZKJ Ausgabe 4/2007
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ZKJ Ausgabe 5/2007
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ZKJ Ausgabe 6 / 2007
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ZKJ Ausgabe 7-8/2007
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ZKJ Ausgabe 9/2007
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Lesbarkeit
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Datum: 01.03.2005 16:00 Uhr - 01.08.2005 12:00
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Lieber Kunde und Leser, falls Sie keine Probleme haben, diesen Blindtext schnell und zügig zu lesen, können Sie sich glücklich schätzen. Der verantwortliche Art Director, der Ihnen höchstwahrscheinlich gerade diesen Entwurf präsentiert, versteht sein typografisches Handwerk par excellence.
Er hat diesen Copyblock weder gestaucht, gezerrt, noch in Versalien oder gar in 6 Punkt Eurostile Outline gesetzt. Er hat ihn ganz einfach lesbar gemacht. Offenbar sogar ziemlich gut, sonst hätten Sie wohl schon einige Zeilen zuvor die Leselust verloren.


Was wird in der Statistik als Fall erfasst, das Kind oder die Familie?
Teilnehmerzahl:
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In der Statistik der Jugendhilfe wird jeweils der einzelne junge Mensch erfasst, für den eine Hilfe stattfindet. Aus einer Familie können auch zwei oder mehr Kinder in die Statistik gemeldet werden, wenn auch das weitere Kind/ die weiteren Kinder sich in einer Situation befinden, die Hilfe durch Erziehungsberatung erforderlich macht. (Siehe auch: Frage 3). Können auch mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig Erziehungsberatung erhalten? Die Familie ist nicht Gegenstand der Erhebung. (Eine Ausnahme gilt für die Sozialpädagogische Familienhilfe.)


ZKJ Ausgabe 10/2007
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 11/2007
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ZKJ Ausgabe 12/2007
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ZKJ Ausgabe 1/2008
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ZKJ Ausgabe 2/2008
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ZKJ Ausgabe 3/2008
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ZKJ Ausgabe 4/2008
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ZKJ Ausgabe 5/2008
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ZKJ Ausgabe 6/2008
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ZKJ Ausgabe 7/8 / 2008
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Projekt 2
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Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt.


Können auch mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig Erziehungsberatung erhalten?
Teilnehmerzahl:
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Ja. Wenn als Leistung Familienberatung oder Familientherapie erbracht wird (und daran mehrere Kinder teilnehmen), dann gelten alle diese Kinder als Empfänger der Leistung und sind in die Statistik zu melden.

Wenn die Beratung jedoch nur gegenüber den Leistungsberechtigten erfolgt, aber mehrere Kinder Thema der Beratung sind, dann gilt: Als Adressaten der Hilfe werden in der Statistik nur diejenigen Kinder erfasst, die einen Hilfebedarf auslösen und für die eine Hilfe stattfindet. Hier ist die Kontrollfrage hilfreich, ob auch die Situation des zweiten oder dritten Kindes eine Unterstützung durch Erziehungsberatung erforderlich macht. Nur wenn dies bejaht werden kann, sind auch weitere Kinder in der Statistik zu berücksichtigen. Nach bisherigen Erkenntnissen trifft das nur in zehn Prozent der Beratungen zu.


ZKJ Ausgabe 9/2008
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 10/2008
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ZKJ Ausgabe 11/2007
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ZKJ Ausgabe 12/2008
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ZKJ Ausgabe 1/2009
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ZKJ Ausgabe 2/2009
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ZKJ Ausgabe 3/2009
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ZKJ Ausgabe 4/2009
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ZKJ Ausgabe 5/2009
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ZKJ Ausgabe 6/2009
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Test-Projekt 3 - zum einstellen
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Datum: 26.06.2006 16:20 Uhr - 26.06.2006 18:20
Download: 1_1151417189_ergaenzung_uebersetzungen.doc
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Projekt 3 ist ein Testprojekt


Muss das Kind, um dessentwillen eine Beratung erfolgt, mindestens einmal in der Beratungsstelle anwesend gewesen sein?
Teilnehmerzahl:
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Nein. Der Anspruch auf die Beratungsleistung liegt beim Personensorgeberechtigten. D.h. er wird um seines Kindes willen beraten, so dass er seine Erziehungsaufgabe wieder (besser) wahrnehmen kann. Die Anwesenheit des Kindes ist keine Voraussetzung für den Leistungsanspruch und auch nicht für die Meldung in die Bundesstatistik.


ZKJ Ausgabe 7/2009
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 8-9/2009
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ZKJ Ausgabe 10/2009
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ZKJ Ausgabe 11/2009
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ZKJ Ausgabe 12/2009
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ZKJ Ausgabe 1/2010
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ZKJ Ausgabe 2/2010
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ZKJ Ausgabe 3/2010
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ZKJ Ausgabe 4/2010
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ZKJ Ausgabe 5/2010
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Sind alle Leistungen einer Erziehungsberatungsstelle in die Bundesstatistik zu melden?
Teilnehmerzahl:
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Erziehungsberatungsstellen führen diesen Namen, weil sie die Leistung Erziehungsberatung erbringen (§ 28 SGB VIII). Zu den Empfängern dieser Leistung wird eine Bundesstatistik geführt. Grundsätzlich sind daher alle einzelfallbezogenen Leistungen der Erziehungsberatung in die Bundesstatistik zu melden.
Aber es gibt auch Ausnahmen:
(1) Ehe- und Lebensberatung und Schwangerschaftkonfliktberatung wie sie z.B. in Integrierten Beratungsstellen geleistet werden, sind nicht Gegenstand der Bundesstatistik. (Siehe auch: Frage 44.)

(2) Sozialpädagogische Familienhilfe, wie sie z.B. in Jugendhilfestationen neben der Erziehungsberatung erbracht wird, ist zwar Gegenstand der Bundesstatistik, aber seit 1. Januar 2007 nur noch von dem Jugendamt zu melden, das die Leistung gewährt.

(3) Beratungsleistungen, die ausschließlich auf der Basis anderer Paragraphen des SGB VIII erbracht werden (z.B. eine Beratung nach § 17 oder 18) sind nicht in der Bundesstatistik zu erfassen. (Siehe auch: Frage 29ff..)


ZKJ Ausgabe 6/2010
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 7/2010
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 8/2010
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ZKJ Ausgabe 9/2010
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ZKJ Ausgabe 10/2010
Teilnehmerzahl:
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ZKJ Ausgabe 11/2010
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ZKJ Ausgabe 12/2010
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ZKJ Ausgabe 1/2011
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ZKJ Ausgabe 2/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:


ZKJ Ausgabe 3/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:


Muss bereits bei der Anmeldung zum Erstgespräch abgeklärt werden, ob es sich um eine Beratung nach § 28 SGB VIII handelt?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Um eine Zuordnung einer Beratung zu einer Rechtsgrundlage vornehmen zu können, ist es erforderlich, dass zunächst die Problemlage deutlich erkannt wird. Deshalb kann eine Zuordnung zu § 28 SGB VIII erst nach dem Erstgespräch erfolgen.


ZKJ Ausgabe 4/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:


ZKJ Ausgabe 5/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:


ZKJ Ausgabe 6/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:


ZKJ Ausgabe 7/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


ZKJ Ausgabe 8/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin/en (Diplom/Master)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung PFL_GS.pdf

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Zum April 2019 suchen wir für die Psychologische Familien- und Lebensberatung in Geislingen eine/n


ZKJ Ausgabe 9/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


analytische/n Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten/in oder Diplom-Sozialpädagogen/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _stuttgart.pdf

Für unseren Arbeitsbereich Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in der Psychologischen Beratungsstelle des evangelischen Kirchenkreises Stuttgart suchen wir ab 1. Januar 2019 eine/n


ZKJ Ausgabe 10/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin/en (Vollzeit)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: agen.pdf

Der Evangelische Kirchenkreis Hagen sucht zum 1. August 2019 für seine Beratungsstelle ZeitRaum eine/n


ZKJ Ausgabe 11/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialarbeiter/in (FH/BA), Sozialpädagogin/en (FH/BA) bzw. Heilpädagogin/en (FH/BA)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _arb_ludwigshafen.pdf

Die Stadt Ludwigshafen am Rhein ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen. Wir bieten abwechslungsreiche und vielfältige Tätigkeiten mit flexiblen Arbeitszeiten, Teilzeitbeschäftigung sowie mobilem Arbeiten. Eine persönliche und fachspezifische Einarbeitung, Teamarbeit, umfassende Entwicklungs-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Gesundheitsförderung stehen Ihnen als Angebote zur Verfügung.
Beim Dezernat Kultur, Schulen, Jugend und Familie ist im Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche zum 02.01.2019 eine Teilzeitstelle (19,5 Wochenstunden) für eine/n


ZKJ Ausgabe 12/2011
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologen/Sozialpädagogen (m/w) mit Diplom, Master oder vergleichbarem Hochschulabschluss
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: derdorf_ammerseee.pdf

Das SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech ist ein Jugendhilfeverbund mit differenzierten Angeboten im ambulanten und stationären Jugendhilfebereich. Wir suchen für eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle an unserer Familien- und Erziehungsberatungsstelle in Landsberg/Lech zum 01.02.2019 eine/n


ZKJ Ausgabe 1/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialpädagogin/Sozialpädagogen (Diplom; BA/MA)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _pinneberg.pdf

Die Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein ist ein anerkannter Spitzenverband und Einrichtungsträger der freien Wohlfahrtspflege, in dem sich 17.500 Mitglieder, 3.000 Ehrenamtliche und 4.000 Mitarbeiter engagieren. Dabei bietet sie qualitativ hochwertige Dienstleistungen in unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit an, vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Für die Erziehungsberatung im Kreis Pinneberg am Standort Pinneberg suchen wir zum 01.12.2018 eine/n


ZKJ Ausgabe 2/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Wer soll die Fragebögen ausfüllen: der Leistungsempfänger selbst oder eine Beratungsfachkraft?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Der Erhebungsbogen muss immer von einer Beratungsfachkraft ausgefüllt werden. (Natürlich kann die Aufgabe in der Beratungsstelle auch dem Sekretariat übertragen werden, wenn die Beratungsfachkraft hinreichend eindeutige Angaben zu den Fällen macht.)


Diplom-Sozialpädagogen (m/w/d)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: kirchen_sozpaed.pdf

Bei der Stadt Wermelskirchen ist zum 01.10.2018 die unbefristete Teilzeitstelle eines


ZKJ Ausgabe 3/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologen & Familientherapeuten (m/w/d)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: esseling.pdf

Die Stadt Wesseling sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die gemeinsame Erziehungsberatungsstelle der Städte Brühl und Wesseling zwei


ZKJ Ausgabe 4/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Leitung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: atingen.pdf

Die Stadt Ratingen ist mit ca. 90.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Mettmann. Eingerahmt von den großen Städten an Rhein, Ruhr und Wupper bietet die Stadt Ratingen nicht nur hervorragende Verkehrsanbindungen und eine ausgeprägte Infrastruktur, sondern auch attraktive Kultur- und Freizeitangebote. Das Jugendamt der Stadt Ratingen ist mit 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für alle Belange der Ratinger Kinder und Jugendlichen verantwortlich, ist Träger von 16 Kindertageseinrichtungen und unterhält acht Jugendzentren. Im Jugendamt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der


ZKJ Ausgabe 5/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Leitung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: FD 252.pdf

In der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid, Erziehungs-und Familienberatung und der schulpsychologischen Beratung, ist ab dem 01.01.2019 die


ZKJ Ausgabe 6/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialpädagogin/Sozialpädagogen Diplom (FH) oder Bachelor
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _neustadt.pdf

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab 17.11.2018 eine/n


ZKJ Ausgabe 7/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin - weiblich
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pdf

Die kreisfreie Stadt Delmenhorst sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Fachdienst Psychologische Beratungsstelle eine


ZKJ Ausgabe 8/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin/Psychologen (Diplom oder Master)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pdf

Die kreisfreie Stadt Delmenhorst sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Fachdienst Psychologische Beratungsstelle eine/n


ZKJ Ausgabe 9/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin/Psychologe (Psychologische/r Psychotherapeut/in oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in) als Teamleiter/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: irchen_E 2018-046.pdf

Im Referat Erziehung und Bildung der Stadt Gelsenkirchen ist in der Abteilung Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern eine Stelle als


ZKJ Ausgabe 10/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom-Sozialarbeiter/in oder Diplom-Sozialpädagogin/en mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbarer Studienabschluss
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: peyer.pdf

Wir suchen zum 1.10.2018 für die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking (IST) in Kaiserslautern eine/n


ZKJ Ausgabe 11/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom-Sozialarbeiter/in oder Diplom-Sozialpädagogin/en mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbarer Studienabschluss
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: peyer.pdf

Wir suchen zum 1.10.2018 für die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking (IST) in Kaiserslautern eine/n


Wie lange muss eine Beratung dauern, damit sie in der Bundesstatistik erfasst wird?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Es muss unterschieden werden zwischen der Beratung, die um eines jungen Menschen willen erbracht wird, und dem einzelnen Beratungskontakt, der im Rahmen dieser Beratung stattfindet. Für die Beratung als solche gibt es keine Mindestdauer. Es wird also auch ein einmaliger Beratungskontakt erfasst. Seit Januar 2007 wird in der Bundesstatistik auch die Zahl der Beratungskontakte erhoben. Dabei kann ein Kontakt nur dann in die Bundesstatistik einbezogen werden, wenn er mindestens 30 Minuten in Anspruch genommen hat.


ZKJ Ausgabe 12/2012
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom-Sozialarbeiter/in bzw. Diplom-Sozialpädagogen/in (oder Bachelor)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _bonn.pdf

Die Bundesstadt Bonn sucht für das Amt für Kinder, Jugend und Familie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


Verwaltungskraft / Teamassistenz
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _mainz.pdf

Das Evangelische Dekanat Mainz sucht zum 01. November 2018 eine


ZKJ Ausgabe 1/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


ZKJ Ausgabe 2/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialpädagogen/in oder Sozialarbeiter/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung_EB_Okt2018.pdf

Für die Mitarbeit in der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern (Erziehungsberatungsstelle) suchen wir zum 1.10.2018 eine/n


Alle anders - Diversität beraten. Wissenschaftliche Jahrestagung 2018 in München
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: 18.doc

Die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke findet vom 13. bis zum 15. September 2018 in der Universität München statt.


Leitung der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: n.pdf

Bei der Kreisstadt Mettmann (ca. 40.000 Einwohner/innen) ist im Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales zum 01.09.2018 die unbefristete Stelle als


Stark. Verletzlich. Jugendliche in Beratung. Fachtagung in Fulda
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: tarkVerletzlich.docx

Vom 26. bis zum 27. April 2018 findet die Fachtagung "Stark. Verletzlich. Jugendliche in Beratung" in Fulda statt.


ZKJ Ausgabe 3/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


"Für alle - Inklusive Beratung" Fachtagung in Fulda vom 4. bis zum 5. April 2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: ueralle.docx

Die bke veranstaltet eine Fachtagung zum Thema "Für alle - Inklusive Beratung". Das Programm der Tagung, die vom 4. bis zum 5. April 2017 in Fulda stattfindet, kann von www.bke.de heruntergeladen werden. Dort ist auch eine Onlineanmeldung möglich.


ZKJ Ausgabe 4/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom-Psychologen/in oder Personen mit gleichwertigem Master-Abschluss (m/w/d)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: rtretung Längle.pdf

Das Landratsamt Ludwigsburg sucht für seine Psychologische Beratungsstelle im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


ZKJ Ausgabe 5/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Erziehungsberater/innen tagen in Jena
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: formation2.docx

Nach 2003 findet die wichtigste Fachveranstaltung für Erziehungs- und Familienberater/innen in Deutschland 2016 zum zweiten Mal in Thüringen statt. Unter dem Motto „Beratung entwickelt“ kommen vom 22. bis zum 24. September Beraterinnen und Berater aus Erziehungs- und Familienberatungsstellen der gesamten Bundesrepublik nach Jena.


Diplom-Sozialarbeiter/in oder Diplom-Sozialpädagogen/in oder Personen mit gleichwertigem Hochschulabschluss (m/w/d)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pdf

Das Landratsamt Ludwigsburg sucht für seine Psychologische Beratungsstelle im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


ZKJ Ausgabe 6/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologen oder Sozialpädagogen (m/w), Diplom oder Master
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: im_18.pdf

Der Ökumenische Trägerverbund Erziehungsberatungsstelle Pforzheim gGmbH sucht zum 01.11.2018 für seine Psychologische Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Pforzheim einen


ZKJ Ausgabe 7/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialpädagogin/en (Diplom, Bachelor, Master)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: df

Die Diakonie Neuss ist Mitglied der freien Wohlfahrtsverbände in Deutschland und als gemeinnütziger Verein anerkannt. Wir verfolgen den Auftrag, junge und alte, gesunde und kranke Menschen zu begleiten und in ihren individuellen Lebenssituationen beizustehen. Für unsere Jugendberatungsstelle (JUBS) suchen wir zum 01.01.2019 eine/n


Zeit für Bindung und gute Beratung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: formation.docx

Zeit und Bindung: Diesem spannungsvollen Begriffspaar in Bezug auf das Aufwachsen moderner Kinder widmet die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) ihre Jahrestagung 2015. Dazu kommen vom 24. bis zum 26. September rund 500 Berater/innen und Wissenschaftler/innen aus dem gesamten Bundesgebiet ins Haus der Region nach Hannover.


ZKJ Ausgabe 8-9/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Zeit Bindung – bke-Jahrestagung 2015 in Hannover
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: 5.doc

Vom 24. bis zum 26. September 2015 findet in Hannover die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke statt. Das attraktive Programm der Tagung mit 6 Vorträgen und 40 Workshops steht unter der Überschrift "Zeit Bindung".


Sozialpädagogen/in (100%)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pdf

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Familien-, Erziehungs- und Jugendberatung im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein eine/n


ZKJ Ausgabe 10/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Welcher Kenntnisstand wird in die Bundesstatistik gemeldet: die Situation zu Beginn oder zum Ende der Beratung?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Grundsätzlich wird in der Bundesstatistik der Kenntnisstand des Beraters/der Beraterin zum Zeitpunkt der Meldung erhoben, also zum Ende eines Jahres oder zum Ende der Beratung. Nur zwei Merkmale werden entsprechend der Situation zu Hilfebeginn erfasst: die Lebenssituation des jungen Menschen mit allen zugehörigen Operationalisierungen und ggf. erfolgte familien- und vormundschaftsrichterliche Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Hilfe, hier also der Beratung, stehen.


ZKJ Ausgabe 11/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


bke legt aktuelles Standardwerk vor
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: undlagenfz.docx

Fachliche Grundlagen
der Beratung

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) hat unter dem Titel Fachliche Grundlagen der Beratung ein neues Standardwerk vorgelegt. In der umfangreichen Veröffentlichung hat Herausgeber Klaus Menne die wichtigsten bke-Texte der vergangenen Jahre zusammengestellt, aktualisiert und mit neu verfassten Kapiteleinführungen zu einem Kompendium verarbeitet, das der Praxis unverzichtbare Orientierungs- und Arbeitshilfen liefert und das fachliche Selbstverständnis einer Erziehungsberatung auf der Höhe der Zeit zum Ausdruck bringt.


ZKJ Ausgabe 12/2013
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Zehn Jahre Onlineberatung der bke
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: ung_10Jahre.pdf

Berater helfen Jugendlichen und Eltern schnell, anonym und professionell. Mittlerweile sind bereits 81.000 Nutzer (Stand 2017) unter bke-beratung.de kostenlos registriert.


Psychologin/en (Diplom oder Master) oder approbierte/n Kinder- und Jugendpsychotherapeutin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: h.pdf

Für unser Psychologisches Fachteam suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


Neustart der Weiterbildung zum/zur Erziehungs- und Familienberaterin bke
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: mation_bke_EFB_2013-1.doc

Mit ihrer Weiterbildung zum/zur Erziehungs- und Familienberaterin bietet die bke eine umfassende und spezifische Qualifizierung für das Arbeitsfeld Erziehungsberatung an. Im Herbst 2013 beginnt ein neuer Durchgang der 14-teiligen Weiterbildungsfolge. Für Interessenten hat die bke jetzt die wichtigsten Informationen in einem aktuellen Flyer zusammengefasst, der von www.bke.de heruntergeladen werden kann.


ZKJ Ausgabe 1/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialpädagogin/en bzw. Sozialarbeiter/in Teilzeit 50%.
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: n.pdf

Wir suchen für unser Team in der Beratungsstelle für Eltern,Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Hechingen (Zollernalbkreis) eine/n


ZKJ Ausgabe 2/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Wissenschaftliche Jahrestagung 2012 - Traumatisiert?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: rier2.doc

Mehr traumatisierte Menschen in der Erziehungsberatung
Erziehungs- und Familienberatungsstellen sind vermehrt Anlaufstellen für traumatisierte Kinder, Jugendliche und Eltern. Die Spanne der Probleme reicht vom sexuellem Missbrauch bis zu Folgen von Katastrophen, Verbrechen und Krieg. Darauf reagiert die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) mit ihrer Tagung "Traumatisiert?", die vom 11. bis zum 13. Oktober 2012 in Trier stattfindet. Bereits drei Monate im Voraus war diese Veranstaltung mit rund 500 Mitwirkenden ausgebucht.


Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagogin/en mit staatl. Anerkennung oder vergleichbarer Studienabschluss
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: peyer.pdf

Für unsere Fachstelle Sucht im Haus der Diakonie Ludwigshafen mit der Außensprechstunde in der Fachstelle Sucht im Haus der Diakonie Bad Dürkheim suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


ZKJ Ausgabe 3/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Fachtagung Sexualität und Entwicklung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: exualität.doc

Die Fachtagung "Sexualität und Entwicklung" der bke vom 11. bis zum 12. Dezember 2012 in Frankfurt am Main nimmt das Thema Sexualität als zentrale Dimension der Identitätsbildung auf und bezieht es auf die Erziehungssituation in der Familie und auf die Unterstützung, die Erziehungs- und Familienberatung Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern geben kann.


Teamleitung Erziehungsberatung (m/w/i),
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: eamleitung_Erziehungsberatung_BK.PDF

Wir suchen zum 1. Oktober 2018 eine


ZKJ Ausgabe 4/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagogen/in (Diplom, BA, MA oder vergleichbare Qualifikation)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: sen.pdf

Das Zentrum für Kinder- Jugend- und Familienhilfe Main-Kinzig e.V. ist ein kompetenter Dienstleister für Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (Sozialgesetzbuch VIII). Unser Tätigkeitsfeld umfasst ambulante Hilfen zur Erziehung, die Sozialarbeit in Schulen, die Gestaltung von Übergängen (KiTa, Schule, Beruf), Beratung von Personen und Institutionen bei dem Verdacht auf eine Gefährdung des Kindeswohls (SGB VIII, §§ 8a und 8b), Frühe Hilfen und Erziehungsberatung. Das ZKJF sucht zum 1.11.18 für die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Gelnhausen eine/n


Aus der Onlineberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: eratung_Elterncoach.doc

In der Reihe jugend+erziehung, die die Bundeskonferenz für Erziehung (bke) im Balance-Verlag herausgibt, ist jetzt der Titel "Der Elterncoach. Aus der Online-Beratung mit Jugendlichen" erschienen.


ZKJ Ausgabe 5/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologen (m/w) oder Pädagogen (m/w), Diplom oder Master
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: burg.pdf

Für die Geschäftsstelle, KJF Kinder- und Jugendhilfe - Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Augsburg, suchen wir einen


Familie und Beratung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download:

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) hat unter dem Titel Familie und Beratung ein Memorandum zur Zukunft der Erziehungsberatung vorgelegt.


ZKJ Ausgabe 6/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


zwei Sozialpädagogen (m/w/*) oder Psychologen (m/w/*)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: _Leverkusen.pdf

Die Erziehungsberatungsstelle des Diakonischen Werkes Leverkusen sucht ab sofort für ein Präventionsprojekt gegen sexualisierte Gewalt


Sommerliche Chatangebote der bke-Onlineberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: PM bke-Onlineberatung Sommerchats 2011-1.docx

Die bke-Onlineberatung erweitert in diesem Sommer ihr alljährliches Chatangebot „Hilfe bei schlechten Noten“ um Themen, die zu Urlaub, Reisen und Freizeit passen. In moderierten Chats lädt das Onlineportal www.bke-jugendberatung.de der bke Jugendliche und junge Erwachsene ein, ihre Ferienpläne, -erlebnisse und -begegnungen auszutauschen.


ZKJ Ausgabe 7/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Über Schulden: Experten online
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: PM bke_Onlineberatung_Ueber Schulden Feb 2011.doc

Beratung für Jugendliche und Eltern

Die zunehmende Verschuldung vor allem junger Menschen ist Anlass für das aktuelle Angebot der bke-Onlineberatung vom 14. bis 18. Februar: in moderierten Chats können sich Jugendliche über Kostenfallen von Handy- oder Internetdiensten sowie über Schulden beraten lassen. Für Eltern gibt es Erziehungstipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Geld.


Psychologin/Psychologe (Psychologische/r Psychotherapeut/in oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: irchen.pdf

Im Referat Erziehung und Bildung der Stadt Gelsenkirchen ist in der Abteilung Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern eine Stelle als


ZKJ Ausgabe 8/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


»Da hört der Spaß aber auf!«
Humor in der Beratung Hochstrittiger
Kursnummer: E 18.1
Referent: Dr. Alexander Lohmeier
Tagungsstätte: Religionspäd. Zentrum
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 04.04.2018 14:00 Uhr - 06.04.2018 13:00
Anmeldeschluss: 2. 1. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen werden befähigt, im Kontakt mit Hochstrittigen selbst eine gelassenere Grundhaltung einzunehmen, um so auch andere zu sensibilisieren. Bewusst werden verschiedene Humortechniken praktisch geübt, damit jede/r seinen/ihren persönlichen Stil entwickeln kann.

Inhalt
Beratung von hoch strittigen Paaren und Eltern wirkt auf den ersten Blick ziemlich humorfern, denn die Klienten kommen angespannt, hoch emotional und auch mit Aggressionen die Beratung. Der Kurs zeigt auf, wie in Beratungssituationen mit hoch konflikthaften Eltern gezielt humoristische und manchmal auch provokative Elemente eingesetzt werden können, um reflexive Kompetenzen bei ihnen zu stärken. Dabei geht es nicht um das Verharmlosen oder Herunterspielen von Verletzungen oder Wünschen. Sensibel eingesetzte Interventionen können dafür sorgen, dass das Konflikt- und Eskalationsniveau in der Kommunikation sinkt, Eltern die innere Distanz finden und Probleme emotional unbelasteter betrachten können. Schrittweise werden im Kurs Inhalte vorgestellt, die die Teil­nehmer/innen ausdrücklich befähigen sollen, in ihrer Praxis Humor und Leichtigkeit zu verankern:
• Humortypen; welcher Humortyp bin ich?
• Elemente der provokativen Therapie (Frank Farrelly) und ihr Einsatz in der Elternberatung
• Durchsetzung der tragischen und damit humorvollen Weltsicht im Gegensatz zur dämonologischen und destruktiven • Betrachtungsweise (Haim Omer)
• Visuelle, sprachliche und auditive Möglichkeiten
• Eingangssituationen und Settings humorvoll gestalten
• Unterschiede zwischen destruktivem und konstruktivem Humor.

Methoden
Praktische Übungen, Theorie-Impulse, Fallbesprechungen, Checklisten u. a. m.

Literatur
Lohmeier, A. (2013): Wie man mit Hochstrittigen lacht – Humor in der Beratung bei eskalierten Elternkonflikten. In: Weber, M.; Alberstötter, U.; Schilling, H.: Beratung von Hochkonflikt-Familien – Im Kontext des FamFG, S. 92 – 107.


Wann ist bei einem Merkmal "unbekannt" anzugeben?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die Bundesstatistik hatte bisher bei einigen Merkmalen die Alternative „unbekannt“ vorgesehen. Es konnte also explizit gemacht werden, wenn ein Sachverhalt nicht Thema der Beratung geworden ist und deshalb der Auskunft gebenden Fachkraft nicht bekannt war. Seit Januar 2007 ist die Statistik jedoch so aufgebaut, dass die Alternative „unbekannt“ nur bei „dem Aufenthaltsort vor der Hilfe“ (F.1) und der „Lebenssituation vor der Hilfe“ (F.2) angegeben werden kann. In der Erziehungsberatung werden die notwendigen Kenntnisse zum Migrationshintergrund und zur wirtschaftlichen Situation des Hilfeempfängers nicht in jedem Einzelfall bekannt. Das Statistische Bundesamt akzeptiert deshalb bei der Erziehungsberatung, dass die Felder dann frei bleiben.


Die neuen Medien im Familienalltag: Experten-Chatreihe der bke-Onlineberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: PM-bke-Die Neuen Medien im Familienalltag .doc

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet ab Juli vier moderierte Chats für Eltern an, die unsicher sind, wie sie Handy, Computer und Co. in ihre Erziehung integrieren sollen.


Teamleitung Erziehungsberatung (m/w/i)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: eitungEB_WN.PDF

Wir suchen zum 1. Oktober 2018 eine/n


ZKJ Ausgabe 9-10/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


ZKJ Ausgabe 11/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Psychologin/en (Master oder Diplom)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Ausschreibung-EB-_Psychologie_2018.pdf

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Jülich sucht für die Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Jülich zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


Qualitätssicherung für »insoweit erfahrene Fachkräfte« in der Erziehungsberatung
Kursnummer: E 18.2
Referent: Dipl.-Psych. Verena Bartels
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 180,– Euro / 150,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 16.04.2018 14:00 Uhr - 18.04.2018 13:00
Anmeldeschluss: 11. 1. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 23.2. 2018

Zielgruppe und Ziel
Angesprochen sind Beratungsfachkräfte, die mit den Aufgaben einer »insoweit erfahrenen Fachkraft« nach § 8a Abs. 4 Nr. 2 SGB VIII in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle betraut sind und die psychodiagnostische Einschätzungen des Gefährdungsrisikos im Kontext einer vermuteten Kindeswohlgefährdung vornehmen. Der Kurs dient auf der Basis von Austausch und Fallbearbeitung der Reflexion und Analyse der Praxis und damit der Erweiterung der individuellen Handlungssicherheit und dem Schutz der Kinder.

Inhalt
»Insoweit erfahrene Fachkräfte« sind vertraut mit Kindesschutzfällen und haben spezielle Kenntnisse, die sie über Fort- und Weiterbildungen erlangt haben. Sie beraten eigenverantwortlich und wägen auf der Grundlage standardisierter Prozessschritte im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte das weitere Vorgehen zum Schutz von Kindern ab. Im Kurs wird die Möglichkeit gegeben, Fallverläufe im Hinblick auf getroffene Entscheidungen und fachliche Einschätzungen zu beleuchten. Die Teilnehmer/innen setzen sich mit den Entscheidungsprozessen in komplexen Handlungssituationen auseinander, ebenso wie mit möglichen Praxisirrtümern und der Bedeutung von Risiko- und Schutzmechanismen. Die Fälle können aus dem Beratungsstellensetting selbst kommen, aber auch Fälle der Beratung nach §8b SGB VIII betreffen. Themen können sein:
• Veränderte Rollen und Funktionen der Beratungsfachkraft
• Reflexion von möglichen Rollenkonfusionen und Grenzen bei der Arbeit außerhalb des Settings Erziehungsberatung
• Analyse von Einschätzungsfehlern in ihrem Verlauf und auf ihre mögliche Vermeidbarkeit hin
• Überprüfung praktischer Relevanz mitgebrachter regionaler Vereinbarungen und Verfahren
• Weitere Fragen und Probleme bei der Anwendung und Umsetzung fachlicher Standards in der Praxis, wie z. B. Hypothesengenerierung und -überprüfung.

Methoden
Input im Plenum, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch u. a.. Kurze Fallskizzen können bis 4 Wochen vor Kursbeginn per E-Mail an fw@bke.de eingereicht werden.


ZKJ Ausgabe 12/2014
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom-Sozialarbeiter/in oder Diplom-Sozialpädagogin/en mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbarem Studienabschluss
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: schreibung IST KL.pdf

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin für die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking (IST) in Kaiserslautern eine/n


Coaching für Teamassistentinnen
Kursnummer: E 18.3
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 18.04.2018 13:00 Uhr - 20.04.2018 14:00
Anmeldeschluss: 12. 2. 2018

Zielgruppe
In erster Linie sind Interessierte angesprochen, die bereits eine entsprechende Weiterbildung der bke im Laufe der letzten fünf Jahre besucht haben.

Ziel
Erfahrungen und Erkenntnisse der Teilnehmerinnen werden geteilt und für die eigene anspruchsvolle Arbeit in der Beratungsstelle sowie für die Kolleginnen im Team nutzbar gemacht. Am Arbeitsplatz werden Belastungen besser gemeistert und Herausforderungen wird mit neuem Elan begegnet.

Inhalt
Im Kurs wird das bereits Gelernte aufgefrischt und neue Entwicklungen einbezogen:
• Bewährte Methoden und Vorgehensweisen im Sekretariat
• Minimax-Strategien
• Unklare und/oder konflikthafte Situationen im Team und mit der Leitung
• Umgang mit Kritik und Kränkungen
• Emotionale Belastung im Gespräch mit Ratsuchenden
• Kooperation mit anderen Diensten
• Gesetzliche Veränderungen
• Transfermöglichkeiten des Gelernten in den Arbeitsalltag.

Methoden
• Vortrag
• Kleingruppen
• Psychodrama
• Aufstellungen
• Rollenspiel
• Erfahrungsaustausch.

Hinweis
Dieser Kurs kann unabhängig von der laufenden Weiterbildungsfolge gebucht werden.


ZKJ Ausgabe 1/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Supervisionsprozesse zielorientiert gestalten
Reflektieren – Moderieren – Lenken
Kursnummer: E 18.4
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 290,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 14.05.2018 14:00 Uhr - 18.05.2018 13:00
Anmeldeschluss: 26. 3. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen der Fortbildung kennen nach Abschluss des Kurses zentrale Aspekte des Verständnisses und des Settings supervisorischer Arbeit sowie der Rolle als Supervisorin/Supervisor im Wirkungsbereich der Erziehungsberatung und angrenzender Fachbereiche. Zielgruppe sind inbesondere Fachkräfte aus Erziehungs- und Familienberatungsstellen, die im Rahmen von Fachberatung und Supervision tätig sind oder sein wollen. Der Kurs baut auf Beratungserfahrungen in der Arbeit mit Ratsuchenden auf.

Inhalt
Das »Kerngeschäft« der Erziehungsberatung umfasst zum größeren Teil die Fallarbeit. Dennoch sind nicht unerhebliche Kapazitäten präventiven und fachdienstlichen Aufgaben vorbehalten, insbesondere der Fachberatung und Fallbegleitung professioneller Kräfte benachbarter Fachbereiche. So werden Erziehungsberatungsstellen z. B. von pädagogischen Fachkräften aus Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe oder von Teams aus dem Jugendamt angefragt, um diese bei offenen Fragen oder fehlender Orientierung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern sowie bei Team-Themen oder Team-Konflikten zu unterstützen. Die Fachkräfte der Erziehungsberatung begleiten oder moderieren Besprechungen, Gefährdungsbeurteilungen oder Hilfeplangespräche. Selbst im eigenen Team sollen sie z. B. Intervisionen professionell steuern können.

Erziehungsberaterinnen und -berater sind für solche Aufgaben insofern prädestiniert, als sie einerseits über eine therapeutische Zusatzqualifikation verfügen und andererseits Erfahrungen aus der beraterisch-therapeutischen Arbeit mitbringen. Das ist eine sehr wertvolle Grundlage für die Gestaltung von Supervisionsprozessen. Dennoch unterscheidet sich Supervision vielfältig von der Beratung von Ratsuchenden. Schließlich geht es hierbei um die Reflexion und Klärung beruflicher Rollen und spezieller Aufgabenstellungen. Durch gezielte Prozesse und Interventionen werden bei den Supervidierten Barrieren im Berufsalltag abgebaut, professionelle Handlungskompetenz gefördert und erweitert, die Kommunikation, Kooperation und Arbeitszufriedenheit verbessert, organisatorische Strukturen hinterfragt und Entwicklungspotenziale erforscht.

Die Besonderheiten der Supervisionssituation und -verläufe, das damit verbundene Verständnis, die besondere Rolle sowie entsprechende methodische Instrumentarien müssen für gelingende Supervisionsprozesse geklärt und verfügbar sein. Die methodischen Grundlagen bilden vor allem das systemisch-konstruktivistische Verständnis ergänzt durch hypnotherapeutische, tiefenpsychologische und psychodramatische Vorgehensweisen.
Zu den Inhalten der Fortbildung gehören u. a. folgende Themengebiete:
• Bedeutung von Supervision und Metaposition
• systemisch-konstruktivistisches Verständnis sowie andere Theorien von Supervision
• fachliche und persönliche Fürsorge und Schutzmaßnahmen
• Setting und Abläufe
• Spannungsfeld Person/Rolle – Gruppe – Organisation
• Kontext- und Auftragsklärung sowie Hypothesenbildung
• Supervision als interventionsbezogene Diagnostik und rekursiver Prozess
• Fokussierung, Ziele und Strategien
• Supervision als Instrument der Fallsteuerung und -begleitung
• Einsatz verschiedener Methoden und Techniken (Rituale, Geschichten, Rollenspiel, Doppeln, Reflecting-Team etc.)
• Ängste, Skepsis und Übertragungsphänomene
• Dynamiken und Strukturen in Teams und Gruppen.

Methoden
• Input und Diskussion
• Kleingruppenarbeit
• Erfahrungsaustausch
• Rollenspiel
• Fallbeispiele der Teilnehmenden.


Leitung der Psychologischen Beratungsstelle
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: gsstelle Ausschreibung NEU.pdf

Im Oberbergischen Kreis ist die Stelle der


ZKJ Ausgabe 2/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Diplom/Master-Psychologin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Psych braunschweig.pdf

Beratung für Familien, Erziehende und junge Menschen e.V., kurz BEJ genannt, ist ein freier Träger, der vier Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen in Braunschweig und Gifhorn unterhält. Unser Ziel ist die Förderung der Erziehung und die psychosoziale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen als auch aller mit Erziehung betrauten Personen. Zum 01.10.2018 oder später suchen wir für unsere Erziehungsberatungsstelle Domplatz in Braunschweig eine/n


Trennung meistern, Kinder stärken
Ein Gruppenangebot für Eltern in der Erziehungsberatung
Kursnummer: E 18.5
Referent: Dipl.-Soz. Päd. Christine Utecht, Dr. Bernd Kulisch
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 280,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 15.05.2018 14:00 Uhr - 18.05.2018 13:00
Anmeldeschluss: 12 . 2. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 23.3.2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen kennen das Elterntrainingskonzept »Trennung meistern, Kinder stärken« in seiner Grundstruktur und können es in der Beratungsarbeit vor Ort entsprechend angepasst einsetzen.

Inhalt
Eltern in hoch strittigen Trennungssituationen sind für herkömmliche Beratungsmethoden kaum zugänglich. Bei hoher Konfliktneigung ist bei ihnen oft eine Einengung im Erleben und Verhalten zu beobachten, die sich zu verfestigen droht. Das Denken und Handeln der Eltern wird dabei von starken Affekten und Emotionen wie Wut, Angst, Kränkung oder Verlustgefühlen gelenkt und begleitet. Die andauernden Elternkonflikte sind ein starker Risikofaktor für die kindliche Entwicklung. Die Belastungen für die Kinder zeigen sich auf verschiedenen Ebenen. Sie leiden nicht nur unter emotionalem Stress, wenn sie den Streit der Eltern direkt miterleben, sondern auch unter Loyalitätskonflikten, geringerer Wärme und weniger emotionaler Verfügbarkeit der Eltern. Ziele und Ansatzpunkte für Interventionen des in diesem Kurs vorgestellten Trainings sind vor allem:
• Verbesserung der Stressbewältigung und Emotionsregulation bei den Eltern
• Verbesserung des elterlichen Konfliktverhaltens und der Kommunikationsfähigkeit
• Stärkung der Erziehungskompetenz.

Das Training wurde im Rahmen des Projektes »Kindeswohl bei Trennung und Scheidung« des Landes Baden-Württemberg entwickelt und dort über mehr als zwei Jahre erfolgreich in der Erziehungsberatung durchgeführt.

Methoden
• Vortrag
• Gruppenarbeit
• Rollenspiel


ZKJ Ausgabe 3/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Systemisches Elterncoaching und professionelle Präsenz
Kursnummer: E 18.6
Referent: Dr. Barbara Ollefs
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 230,– Euro / 200,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 04.06.2018 13:00 Uhr - 06.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 16. 4. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen haben Kenntnisse über den Beratungsansatz der Elterlichen Präsenz und Gewaltlosigkeit nach Haim Omer und Arist von Schlippe. Sie haben damit ihre Beratungsmethodik erweitert und können Kinder, Jugendliche und Eltern bei eskalierenden Verhaltensproblemen besser beraten, unterstützen und begleiten.

Inhalt
Massive Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen führen Eltern und Professionelle an ihre Belastungsgrenze und nehmen ihnen die Präsenz. Die damit verbundenen Interaktionen können Erwachsene in ungewollte Verhaltensdynamiken drängen, sie verunsichern oder sogar hilflos werden lassen. Der Kurs bietet die Einführung in einen besonderen Beratungsansatz für Eltern, bei dem  »Elterliche Präsenz und Gewaltlosigkeit« die zentralen Begriffe sind und der in den letzten Jahren erfolgreich in Deutschland zur Anwendung gekommen ist. Elterliche Präsenz – im ursprünglichen Wortsinn verstanden als »Anwesenheit« der Eltern im Leben ihres Kindes – kann verloren gehen, wenn konflikthafte Zuspitzungen zwischen Eltern und ihren Kindern, so sehr Teil des Alltags der Familie geworden sind, dass die Eltern diese Prozesse nicht (oder nicht mehr) konstruktiv handhaben können. Die Konflikte zeigen dabei das Muster der komplementären Eskalation, gekennzeichnet durch die elterliche Nachgiebigkeit, die vermehrte kindliche Forderungen nach sich zieht und/oder die symmetrische Eskalation, die von gegenseitiger Feindseligkeit geprägt ist. Elterliche Hilflosigkeit und Verlust an Präsenz gehen dann Hand in Hand. Die Eltern-Kind-Beziehung wird vor diesem Hintergrund stark belastet und die »guten Momente miteinander« werden seltener. Elterncoaching im gewaltlosen Widerstand  bietet eine Möglichkeit, Eltern zu unterstützen, ihre Präsenz wiederzuerlangen und basiert auf der sozial-politischen Doktrin Gandhis.

Methoden
Der Kurs wird in das Konzept praxisorientiert einführen, wobei die Methoden anhand von Fallbeispielen erarbeitet werden. Die Interventionen ermöglichen eine neue Rahmung, die eine Änderung in der elterlichen und professionellen Haltung zum Kind/Jugendlichen und die Stärkung der Eltern-Kind Beziehung anregen sollen.


Sozialarbeiter/in (Bachelor/ Master oder Diplom)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: reibung Sozarb EB.pdf

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Jülich sucht für die Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Jülich zum 1. Dezember 2018 eine/n


ZKJ Ausgabe 4/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Hilfen für Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten
Kursnummer: E 18.7
Referent: Dipl.-Psych. Nicole Irion
Tagungsstätte: SysTelios-Klinik, Am Tannenberg 17,
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 150,– Euro / 180,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 04.06.2018 14:00 Uhr - 06.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 30. 4. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen kennen bewährte Unterstützungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene mit selbstverletzendem Verhalten und deren Helfer und können diese in die tägliche Beratungspraxis umsetzen.

Inhalt
Im Kurs suchen wir nach Lösungsversuchen durch Perspektivenwechsel, denn: bitte nicht schneiden, es ist schon schlimm genug…

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen nimmt stetig zu, nicht nur bei Mädchen: Ein Phänomen unserer besonderen Zeit? Welche speziellen Kontextbedingungen scheinen dafür »förderlich« zu sein? Wofür könnte dieses Verhalten ein Lösungsversuch sein – wenn auch mit hohem Preis verbunden? Welche liebevolleren Lösungsmöglichkeiten im Zusammenspiel mit dem eigenen Organismus sind denk- und umsetzbar? Wie könnten die selbstverletzenden Verhaltensmuster dahingehend unterbrochen werden, dass andere Lösungsmuster auch Chancen erhalten? Welches Handwerkszeug für Helfer und Betroffene hat sich dabei bewährt? Was ist auch für den ambulanten Kontext nutzbar?

Der Kurs wird direkt am Ort des therapeutischen Geschehens stattfinden. Dort besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Jugendpsychosomatik der sysTelios-Klinik diesen Fragen nachzugehen. Zugleich wird in die hypnosystemische Denk- und Handlungsweise eingeführt.

Methoden
• Hypnosystemischer Input
• Interaktive Vorgehensweise und Diskussion
• Interview mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
• Supervisions- und Fallarbeit zum Thema

Tagungsstätte
Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren. Unterkunft z. B. in Buddhas Weg in 15 Minuten Fußweg-Entfernung.


Erziehungsberater/in, 85 %,
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: rziehungberaterIn_WN.PDF

Wir suchen zum 1. November 2018 eine/n


Sozialpädagogin/en (50%)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pdf

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Psychologische Beratungsstelle im Evangelischen Zentrum für Beratung in Frankfurt-Höchst eine/n


ZKJ Ausgabe 5/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


Therapeutische Arbeit mit Kindern
Kursnummer: E 18.8
Referent: Dipl.-Psych. Werner Nobach
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 290,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 11.06.2018 14:00 Uhr - 15.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 5. 3. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen kennen die Einsatzmöglichkeiten verschiedener kreativer Medien und Methoden in ihren unterschiedlichen Qualitäten zur Selbstwertstärkung bei Kindern und zur Lösung von Problemen.

Inhalt
Die therapeutische Arbeit mit Kindern gehört zum Angebotsspektrum jeder Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Der Umgang mit Kindern erfordert spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten von der therapeutisch arbeitenden Fachkraft. Dieser Kurs vermittelt methodenübergreifende Konzepte, einen Zugang zum Kind zu finden und die therapeutische Beziehung zu gestalten mit den Zielaspekten, das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken, traumatische Erfahrungen zu bearbeiten, Identitätsentwicklung zu fördern und Probleme zu lösen. Vorgestellt und in Kleingruppen erprobt werden verschiedene kreative Medien für den Einsatz in Einzel- und Gruppentherapie:
• Tierhandpuppen und Handpuppen
• Erzählte Geschichten mit Metaphern
• Rollenspiel
• therapeutisches Sandspiel
• einfache Rhythmusinstrumente (Latin, Percussion und Orff)
• Bewegungsübungen und -spiele.

Methoden
Übungen, Rollenspiele, themenzentrierte Selbsterfahrung und Demonstrationsvideos verdeutlichen die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten dieser Medien sowie die Vorgehensweise bei der Kontaktaufnahme und Beziehungsgestaltung in der Kindertherapie. Theoretische Inputs und Diskussionen dienen der Einordnung in die methodischen Hintergründe.


Psychologin/en (Diplom oder Master)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: lenanzeige EB Psychologe.pdf

Der Verein für Psychotherapie, Beratung und Heilpädagogik e.V. ist ein freier Träger der Jugendhilfe mit etwa 20 Beschäftigten. Wir verstehen uns als Ort für Kinder, Jugendliche und Eltern in den Fachfeldern Erziehungsberatung, ambulante Hilfen zur Erziehung und Schulprojekte. Wir engagieren uns schwerpunktmäßig in Frankfurt-Rödelheim und in den angrenzenden Stadtteilen. Für unser Beratungsstellenteam suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Elternzeitvertretung befristet für 1 Jahr eine/n


ZKJ Ausgabe 6/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Editorial und Inhaltsverzeichnis


NEU: Wie sag ich’s wann, wem?
Beratungsgespräche sicher und gelassen führen
Kursnummer: E 18.9
Referent: Dipl.-Psych. Mechthild Sckell
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 20.06.2018 14:00 Uhr - 22.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 12. 3. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 25.5.2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen haben ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen in der Gesprächsführung aufgefrischt, die eigene Gesprächshaltung reflektiert, ihr Repertoire an Möglichkeiten Beratungsgespräche zu führen erweitert und gehen gelassener und sicherer mit herausfordernden Gesprächssituationen um.

Inhalt
Eine kompetente Gesprächsführung ist die Basis der Erziehungsberatung. Sie ermöglicht es, mit den Klienten in einen guten Kontakt zu kommen, »Ja«-Haltungen aufzubauen, kritische Beobachtungen sicher anzusprechen, Prozesse in schwierigen Situationen weiterzuführen, Perspektiven zu eröffnen und die Eltern für eine für das Kind förderliche Zusammenarbeit auf längere Zeit zu gewinnen. Je nach Kliententyp, Fragestellung und Problematik bedarf es einer individuell zugeschnittenen Gesprächsführung.

Der Kurs richtet sich an Berater/innen, die sich folgende Fragen stellen:
• Wie gestalte ich das Erstgespräch? Wie komme ich in einen vertrauensvollen Kontakt mit den unterschiedlichsten Klienten?
• Wie steuere ich den Beratungsprozess? Welche Fragen stelle ich wann?
• Wie konfrontiere ich so, dass es der Ratsuchende auch annehmen kann? Wie gehe ich mit kinderschutzrelevanten Themen in der Beratung um?
• Wie unterbreche ich immer wiederkehrende Gesprächsmuster? Wie kommen wir von der Problem- zur Lösungstrance? Wie vermeide ich eigene Verstrickungen?
• Welches Setting wähle ich nach dem Erstgespräch? Wie kontrakte ich Ziele und Termine?

In erster Linie werden diese Fragen aus einer systemischen Perspektive heraus gestellt und beantwortet.

Methoden
Kurze Impulsvorträge, Kleingruppen- und Einzelarbeiten, Schwerpunkt ist praktisches Üben. 


Psychologin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung psych mettmann.pdf

Die Kreisstadt Mettmann (ca. 39.000 Einwohner/innen) sucht für die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche zum 1.8.2018 eine/n


ZKJ Ausgabe 7/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Sich gesehen und verstanden fühlen
Bindungs- und mentalisierungsfördernde Gespräche mit Kindern und ihren Eltern
Kursnummer: E 18.10
Referent: Dipl.-Psych. Michael Bachg
Tagungsstätte: PBSP-Institut, Nikolai-Centrum
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 25.06.2018 14:00 Uhr - 27.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 14. 5. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen des Kurses kennen die Grundzüge des Feeling-Seen-Ansatzes. Sie können die in der Mimik und der Stimme erkennbaren Affekte des Kindes und der Eltern in deren subjektiv-gefühlsmäßigem Erleben benennen, so dass im Gespräch »reflektierte Affektivität« (Fonagy et al. 2008) entstehen kann. Darüber hinaus besitzen sie konkrete Fertigkeiten, aktualisierte Erinnerungen an belastende Erfahrungen mit Hilfe imaginativer Techniken in ihrer Rekonsolidierung positiv zu beeinflussen.

Inhalt
Ausgehend von einer interaktionistischen Entwicklungstheorie werden Impulse für bindungs- und mentalisierungsfördernde Interventionen mit Kindern und Jugendlichen im familientherapeutischen Setting der Feeling-Seen-Methode vermittelt. Zentral geht es um häufig bislang unerkannt und unerfüllt gebliebene Grundbedürfnisse des Kindes und Möglichkeiten der Befriedigung auf imaginativer und realer Ebene. Es findet somit eine motivationale Zielfest­legung durch das Kind statt. Das Kind kann sich hinsichtlich seiner Bedürfnisse verstanden fühlen, sich im Beratungsprozess öffnen und Interaktionserfahrungen erleben, die die Erwartungen seines Bindungssystems erfüllen.

Den Prozess mitzuerleben berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern. Sie können so in ihrem »reflexiven Empathievermögen« (Oppenheim und Koren-Karie 2009) gefördert werden, um wieder im Sinne Kegans (1986) zu einer einbettenden Kultur für die Entwicklung ihres Kindes zu werden.

Methoden
Das Vorgehen wird anhand von Impulsreferaten, Video-Demons­trationen, Übungen, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen und Live-Coaching praxisnah vermittelt.

Literatur
Bachg, M. (2010): Feeling-Seen – Einführung in eine körperorientierte Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. In S. Sulz & S. Höfling (Hrsg.), Und er entwickelt sich doch – Entwicklung als Therapie. München: CIP-Medien.
Bachg, M. (2006): Microtracking in Pesso Boyden System Psychomotor: Brückenglied zwischen verbaler und körperorientierter Psychotherapie. In S. Sulz, L. Schrenker & C. Schricker (Hrsg.), Die Psychotherapie entdeckt den Körper. München: CIP-Medien.
Bachg, M. (2013): Wo bleibt das Kind beim Elterncoaching? In M. Grabbe, J. Borke & C. Tsirigotis (Hrsg.), Autorität, Autonomie und Bindung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Tagungsstätte
Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren. Unterkunft z. B. Hotel am Nicolaiort, in unmittelbarer Nähe.


Beratungsfachkräfte
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: FL_online 2018.pdf

Der Ev. Kirchenkreis Siegen sucht für seine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle zum frühstmöglichen Zeitpunkt


Muss eigentlich jedes Merkmal beantwortet werden? Manches erfährt man ja auch nicht.
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Grundsätzlich: Ja. Der Erhebungsbogen ist so angelegt, dass die meisten Merkmale im Verlauf der Beratung bekannt werden und unproblematisch beantwortet werden können (Beginn und Ende der Hilfe, Ort der Durchführung der Hilfe, Zahl der Beratungskontakte usw.). Bei solchen Merkmalen ist daher die Alternative „unbekannt“ nicht vorgesehen.

Aber es wird auch die Lebenssituation des Hilfeempfängers erfasst. Diese wird in der Beratung immer nur in den Aspekten bekannt, die für das Problem der Familie wichtig sind. Deshalb sieht der Erhebungsbogen bei der Erfassung des Aufenthaltsorts vor der Hilfe und der Situation in der Herkunftsfamilie die Möglichkeit der Angabe „unbekannt“ vor.

Ein Migrationshintergrund wird dem Jugendamt, das für alle anderen Hilfen neben der Erziehungsberatung zur Meldung verpflichtet ist, im Rahmen der Hilfeplanung bekannt; ebenso die wirtschaftliche Situation der Familie. Deshalb ist hier die Angabe „unbekannt“ nicht vorgesehen. Anders dagegen ist die Situation in der Erziehungsberatung: Hier müssen diese Aspekte der Familiensituation nicht zwingend bekannt werden. Deshalb können Beratungsstellen dann, wenn sie nicht sicher sind, auf eine Angabe bei diesen beiden Kategorien verzichten.


Familien Geschichten: Programm der bke-Jahrestagung 2010 erschienen
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: pressewjt10.doc

Die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke wird unter dem Titel "Familien Geschichten" in der Zeit vom 21. bis zum 23. Oktober 2010 in Lübeck durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung in Schleswig-Holstein wurde von der bke ein attraktives Tagungsprogramm vorbereitet.


ZKJ Ausgabe 8/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Hypnosystemische Methoden in der Erziehungs- und Familienberatung
Kursnummer: E 18.11
Referent: Dipl.-Psych. Hannelore Grauel-von Strünck
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 260,– Euro / 210,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 25.06.2018 14:00 Uhr - 29.06.2018 13:00
Anmeldeschluss: 27. 4. 2018

Ziel
Erziehungs- und Familienberater/innen haben ihr Spektrum an Beratungskompetenzen und -werkzeugen aufgefrischt und in dem Sinne erweitert, dass sie sowohl für Kinder als auch deren Eltern ein kompetenzfokussierendes Beratungssystem kreieren können.

Inhalt
Wenn Eltern und Kinder in die Erziehungsberatung kommen, dann in der Regel sehr problemfokussiert. In diesem Zustand ist ihnen die Sicht auf ihre vielfältigen Kompetenzen und Ressourcen verstellt. In der hypnosystemischen Arbeit geht es darum, über alle Sinneskanäle und auf der Gefühlsebene positive Suchprozesse anzuregen, damit aus einer Problemtrance eine Lösungstrance werden kann. Hier wirkt auch schon die Haltung des Beratenden als eine wirksame Intervention. Im Kurs werden theoretische Inputs ergänzt durch praktische Übungen.

Theorie
• Was ist »hypno« und was »systemisch«?
• Wieso steckt im Stress keine gute Lösung?
• Wie spricht man »limbisch«?

Praktische Übungen
• Interventionstechniken zur Tranceinduktion: Pacing, Utilisation, hypothetische Fragen usw.
• Erzählen von Geschichten: Metaphern, Anekdoten, Geschichten, Witze
• Einsatz von Symbolen
• Einsatz von Bewegung und Spiel.

Methoden
• Impulsreferate mit Handouts
• Beratungsdemonstrationen und Fallarbeit
• Kleingruppenarbeit
• Rollenspiel
• fachlicher Austausch und Erfahrungslernen zum emotionalen Selbstmanagement.


Diplom-Sozialpädagogin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Guben 2018.pdf

Das Naemi-Wilke-Stift in Guben sucht für seine Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Guben eine/n


Forum FamFG – Interdisziplinäre Fachtagung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: FachtagungFamFG.doc

Professionen im Diskurs
Fachtagung der bke vom 4. bis zum 5. Mai 2010 in Fulda


ZKJ Ausgabe 9-10/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Teil 1 von 2: Konzepte der Schematherapie in der Beratung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
Kursnummer: E 18.12a
Referent: Dr. Christof Loose
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 200,– Euro / 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 24.09.2018 14:00 Uhr - 26.09.2018 13:00
Anmeldeschluss: 18. 6. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen dieses zweiteiligen Kurses haben Kenntnisse über zentrale Aspekte und grundlegende Konzepte der Schematherapie. Sie erkennen hinter emotionalen und Verhaltensproblemen die zugrunde liegenden psychischen Grundbedürfnisse, können diese mit fehlangepassten (maladaptiven) Schemata in Verbindung bringen und sind in der Lage, diese Kenntnisse altersangemessen und bildungsunabhängig Kindern, Jugendlichen und deren elterlichen Bezugspersonen zu vermitteln. Sie kennen ihre eigenen Schemata und sind in der Lage, damit verbunden Selbstfürsorge zu praktizieren (Burnout-Prophylaxe).

Inhalt
Im Kurs werden zunächst die Grundzüge der Schematherapie (ST) nach Young skizziert, um im Verlauf auf Inhalte der Schemaberatung und des Schema-Coachings mit Eltern zu fokussieren. Im Zentrum des gesamten Kursangebotes stehen die Vermittlung und Einübung von Strategien, die sich in der schema- und modusgeleiteten verhaltenstherapeutischen Praxis im Kindes- und Jugendalter bewährt haben.

Die ST kann im Kontext der sogenannten »dritten Welle« der Verhaltenstherapie eingeordnet werden und bezieht besonders die Emotionen, aber auch entwicklungspsychologische Gesichtspunkte zentral in ihre diagnostischen und therapeutischen Überlegungen mit ein. Schemata gelten dabei als tiefverwurzelte, fehlangepasste Muster (z. B. Misstrauen oder emotionale Entbehrung), die aufgrund einer Interaktion von Temperament und emotionsintensiver psychosozialer Schlüsselsituationen (z. B. Deprivationserfahrungen durch die Eltern oder Betreuungspersonen) entstanden sind. Darüber hinaus beruht Schematherapie auch auf einem Modell der »psychischen Grundbedürfnisse« und ihrer »Schicksale« im Lebensverlauf. Daher scheint die ST im Bereich der Kinder- und Jugendlichentherapie einerseits, aber auch in der Elternarbeit bzw. Erziehungsberatungsstelle besonders geeignet, diagnostische, beratende und handlungsleitende Konzepte zu generieren.

Im ersten einführenden Teil liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung des schematherapeutischen Erklärungsmodells (Grundbedürfnisse, Schemata, Bewältigungsstrategien, Modi) und wie dieses im Beratungskontext mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern erarbeitet werden kann. Erste Möglichkeiten der Diagnostik werden vermittelt und z.T. eingeübt wie z. B. die Verwendung von Stammgeschichten, »Imaginäres Elterninterview«, Modus-Skizze und Modus-Interview.

Im Vertiefungsteil, der einige Monate später stattfindet, wird zunächst auf Selbsterfahrungsaspekte eingegangen, die sich in eigenen Triggern und möglichen maladaptiven Schemata im Beratungskontext zeigen können. Vor dem Hintergrund der bisherigen Praxiserfahrungen mit dem Konzept in der Arbeit vor Ort werden daran anknüpfend modusspezifische Interventionen vorgestellt, die auch im Beratungskontext gut integrierbar sind (z. B. Spieltherapie, Imaginationsübungen wie »Reise zum Clever-Modus«, Einsatz von Moduskarten sowie Modus-Memo).

Im Blick auf die Elternarbeit spielen zunächst elterliche Ressourcen, Bedürfnisse und Familienstrukturen eine Rolle. Dabei werden Edukationshilfen zum Schema- und Moduskonzept und die Vermittlung typischer dysfunktionaler Modus-Konstellationen zwischen Eltern und Kind (z. B. Vermittlung des Teufelskreises in der Erziehung in Verbindung mit dem Modus-Konzept) aufgezeigt. Ein weiterer Schwerpunkt wird beim Thema Elternarbeit auf das Schema-Coaching gelegt, in dem Transaktionsprozesse zwischen Eltern und Kind beleuchtet werden.

Methoden
Die Fortbildung bietet neben grundlegender Theorievermittlung viel praktische Anschauung durch Bild- und Videomaterial sowie kleine Übungen zur Übertragung in die eigene praktische Arbeit. Die vorgestellten schematherapeutischen Ansätze und Methoden sind zudem gut integrierbar in systemische Beratungskontexte, so dass im Allgemeinen an dort vorhandenes Wissen angeknüpft werden kann.

Zielgruppe
Der Kurs ist sowohl für erfahrene Fachkräfte der Beratung geeignet, wie auch für BerufsanfängerInnen.

Achtung!
Mit der Anmeldung zu diesem Kurs sind Sie automatisch für den Vertiefungsteil E18.12b angemeldet.

Termin E 18.12b
11. 3.–13. 3. 2019

Änderungen
bzgl. Unterkunft und Verpflegung bis 11. 12. 2018


Psychologin/en oder Pädagogin/Pädagogen mit Zusatzausbildung für Beratung/Therapie
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Berater PBS Internet.pdf

Die Universitätsstadt Oldenburg, Zentrum im Nordwesten mit etwa 170.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht zum 1. September 2018 unbefristet eine/n


Zeugnischats am 29. Januar und 12. Februar
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: PM 27.01.2010.doc

Schülerinnen und Schüler können ihre Sorgen und Probleme in speziellen Zeugnis-Chats der bke-Jugendberatung besprechen. Wer unglücklich ist, bekommt Trost, aber auch professionelle Unterstützung.


ZKJ Ausgabe 11/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Professionelle Achtsamkeit
Einführung in die Akzeptanz-Commitment-Therapie (ACT)
Kursnummer: E 18.13
Referent: Dr. Hagen Böser
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 200,– Euro / 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 08.10.2018 14:00 Uhr - 10.10.2018 13:00
Anmeldeschluss: 2. 7. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 17.8.2018

Ziel
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist ein psychotherapeutischer Ansatz aus der neueren Verhaltenstherapie, der die drei Aspek­te Achtsamkeit, Akzeptanz und Werte betont. Der ACT-Ansatz ist vor allem durch die Erhöhung psychischer Flexibilität hilfreich beim Umgang mit den Themen Stress, Leid, Sinn und Schmerz. Aus den Gesundheits- und Krankheitskonzepten des ACT-Konzeptes lassen sich Haltungen und Methoden sowohl für das eigene Befinden wie für die praktische Arbeit mit Ratsuchenden ableiten.  

Inhalt
Mittlerweile wird ACT in vielen unterschiedlichen, nicht nur psychotherapeutischen, Bereichen eingesetzt. Achtsamkeit ist ein wichtiges Element der psychosozialen Arbeit geworden. Sie ermöglicht einen hilfreichen Zugang zur Klientel und ist eine wichtige Unterstützung für die Helfer/innen, vor allem in langen Behandlungsprozessen. Bei einer Burn-out-Symptomatik findet sich häufig ein Wertekonflikt, der nicht einmal bewusst sein muss. Abstand zu den eigenen Gedanken und Gefühlen bekommen, um mit ihnen reflektierter umgehen zu können; ihnen nicht mehr so ausgeliefert zu sein; Leid als Leid akzeptieren zu können und gleichzeitig das Leben zu führen, das mit den eigenen Werten übereinstimmt – das sind Ziele von ACT.

Betont werden die eigene Erfahrung und das eigene Erleben. Entsprechend sind auch die Übungen konzipiert. Nicht die Symptom­reduktion ist das Ziel, sondern das bewusste Erleben jedes Lebensmoments – sei er angenehm, unangenehm oder neutral.

Methoden
Im Kurs werden Achtsamkeit, Wahrnehmen, Entscheiden und die Arbeit mit Werten geübt. Selbstreflexion, eigene Erfahrung und Rollenspiele machen diesen Ansatz erfahrbar und die Anwendbarkeit deutlich. Bequeme Kleidung erleichtert in diesem Kurs die Übungen wesentlich.


Bereichsleitung Erziehungsberatung Kreis Pinneberg – m/w (Diplom-Sozialpädagog/in; Sozialarbeiter/in MA)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung JuF SW_EB_Leitung_01_10_2018.pdf

Die Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein ist ein anerkannter Spitzenverband und Einrichtungsträger der freien Wohlfahrtspflege, in dem sich 17.500 Mitglieder, 3.000 Ehrenamtliche und 4.000 Mitarbeiter/innen engagieren. Dabei bietet sie qualitativ hochwertige Dienstleistungen in unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit an, vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Für die Erziehungsberatung am Standort Uetersen suchen wir zum 01.10.2018 eine


ZKJ Ausgabe 12/2015
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


NEU: Beratung für Familien mit einem Kind mit einer Behinderung
Kursnummer: E 18.14
Referent: Dipl.-Psych. Annette Walter
Tagungsstätte: FrauenWerk Stein
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 17.10.2018 14:00 Uhr - 19.10.2018 13:00
Anmeldeschluss: 9. 7. 2018 ACHTUNG! Verlängerung: 31.8.2018
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmenden wenden ihre vorhandenen beraterischen, pädagogischen und therapeutischen Kompetenzen in der Arbeit mit Familien mit Kindern mit einer Behinderung an und erweitern sie um spezielles Fach- und Methodenwissen im Kontext von Behinderung.

Inhalt
Wie kann die Beratung von Familien mit einem Kind mit Behinderung in einer Erziehungsberatungsstelle konkret aussehen? Beratungsanliegen der Familien sind wie bei anderen Familien individuell unterschiedlich. Gewisse Themen treten aber bei bestimmten Behinderungsformen (z. B. geistige/körperliche Behinderung, Autismus) häufiger auf, da diese Einfluss auf den Unterstützungsbedarf des Kindes und die sozialen sowie emotionalen Auswirkungen der Behinderung hat.

Das Leben mit einem Kind mit Behinderung ist ein Thema für die ganze Familie, die Eltern, die Kinder und Jugendlichen selbst, ihre Geschwister. Beratungsanlässe verändern sich über die unterschiedlichen Entwicklungsphasen des Kindes von Geburt bis ins junge Erwachsenenalter. Auch Fragen zur Erziehung weisen Besonderheiten auf und die Beratung erfordert Anpassung an die Gegebenheiten und Berücksichtigung des Entwicklungsstandes des Kindes. Es werden anhand von Fallbeispielen verschiedene Methoden vorgestellt. Dies sind beispielsweise Ansätze, in denen weniger sprach- und kognitionsorientiert vorgegangen sondern mit Veranschaulichung, Handpuppen, Piktogrammen und Geschichten gearbeitet wird.

Die vorgestellten Ansätze basieren auf einer humanistischen Grundhaltung sowie einem kreativen und ressourcenorientierten Beratungsverständnis. Es werden Methoden aus der Verhaltenstherapie, systemischen und hypnotherapeutischen Beratung sowie der Kunsttherapie integriert.

Methoden
• Theoretischer Input
• Fallbeispiele aus der Erziehungs- und
• Familienberatung (auch gerne von Teilnehmenden)
• Praktische Übungen
• (Selbst-)Reflexion
• Fachlicher Austausch


Sozialarbeiter/in, Sozialpädagoge/in, pädagogisch-therapeutische Fachkraft (Kennziffer: 35/2018)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: ausschreibung EZ-Vertretung 4.pdf

Der Kreis Groß-Gerau sucht für den Fachbereich Jugend und Familie/Fachdienst Erziehungsberatungsstelle zum 01.11.2018 eine/n engagierte/n


Kinder-Perspektiven: Erziehungsberater tagen in Marburg
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bkemarburg.doc

Zur Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) werden vom 24.bis zum 26. September in Marburg 400 Fachkräfte erwartet.


ZKJ Ausgabe 1/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


NEU: Das Lebensflussmodell in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kursnummer: E 18.15
Referent: Dipl.-Psych. Josef Zimmermann
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 22.10.2018 14:00 Uhr - 24.10.2018 13:00
Anmeldeschluss: 16. 7. 2018

Ziel
Erziehungs- und FamilienberaterInnen erweitern ihren Methodenkoffer mit der Methode des Lebensflusses sowie flankierenden kreativen Techniken. Sie sind motiviert, diese Interventionen direkt anzuwenden und damit Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken.

Inhalt
Wenn Kindern und Jugendlichen neben der Elternberatung ein eigener (kurz-) therapeutischer Raum angeboten wird, geschieht dies auf dem diagnostischen Hintergrund, ihre Kompetenz zur Überwindung aktueller Entwicklungskrisen (geäußert in Ängsten, Zwängen, Niedergeschlagenheit, konflikt- oder angstbesetzten Ablösungen) zu stärken. Kinder und Jugendliche wünschen und brauchen einen über die reine Sprache hinausgehenden Zugang: Sie erleben sich in klärenden oder helfenden Gesprächen zu Hause oder in der Schule oftmals »zugetextet«. Dargestellt und erprobt werden:
• Lebensfluss mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden
• wahrnehmen und verorten stärkender Erfahrungen und Ressourcen
• entwerfen und proben konkreter Handlungsschritte zur Überwindung der aktuellen Entwicklungskrise
• Jugendliche und Heranwachsende: in-Blick-nehmen und gestalten der Zukunft
• Imaginationen zur Externalisierung belastender Symptome und Internalisierung hilfreicher Kräfte
• Formulieren wirksamer Leitsätze, Körperhaltungen und -bewegungen zur Stärkung der Selbstakzeptanz und des Selbstwerts

Diese Interventionen greifen die charakteristischen Fertigkeiten und Begabungen der verschiedenen Entwicklungsphasen (Phantasiekraft, Pragmatismus, Zukunftsorientierung) auf, sind sehr gut in die Familienberatung integrierbar, können Spaß machen und halten auch die Berater/innen lebendig.

Methoden
• Theoretische Inputs
• Demonstrationen
• Praktische Übungen in Kleingruppen
• Fallbeispiele und Fallarbeit – bitte gerne eigene Fälle mitbringen


Zeugnis-Chats auf bke-Jugendberatung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: zeugnischats.doc

Die bke-Onlineberatung bietet zum Beginn der Sommerferien in den verschiedenen Bundesländern Zeugnischats für Jugendliche an. In der Presseinformation finden Sie alle Termine.


ZKJ Ausgabe 2/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Psychologin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Psych NH_Brake.pdf

Für unsere Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern in Nordenham und Brake der Gesellschaft AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH suchen wir ab sofort eine/n


NEU: Portale in eine neue Welt
Entspannter Umgang mit neuen Medien
Kursnummer: E 18.16
Referent: Dr. Detlef Scholz
Tagungsstätte: Roncalli-Haus
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 185,– Euro / 155,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 05.11.2018 14:00 Uhr - 07.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 27. 8. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen sind in der Lage, mit klarer, eigener Haltung Familien darin zu unterstützen, das Miteinander durch einen ausgewogenen Umgang mit digitalen Medien lustvoller zu gestalten.

Inhalt
Smartphone und Computer gehören zur Lebenswelt heute so selbstverständlich, wie eine Kette zum Fahrrad. Gleichzeitig haben Eltern und Berater nicht selten den Eindruck, dass die intensive mediale Nutzung Kinder überfordert. Den richtigen Umgang mit Medien lernen Kinder in der Familie, im täglichen Zusammenleben. Sie brauchen in der virtuellen Welt Begleitung und das Modell der Erwachsenen ist dabei ein entscheidender Aspekt.

Die Auseinandersetzung mit virtuellen Kommunikationsangeboten z. B. in sozialen Netzwerken und Online-Spielwelten bildet den Ausgangspunkt für eine hilfreiche Beratung. Nach einem kurzen Einblick in die Dynamik medialer Gewohnheiten werden hilfreiche Unterstützungskonzepte entwickelt. Die Integration digitaler Medien als nützliche Begleiter und ihr Beitrag zu einem bereichernden Familienleben wird anhand folgender möglicher Fragen diskutiert und probiert:
• Welche Rolle spielt der familiäre und gesellschaftliche Kontext bei der Ausbildung von Nutzungsgewohnheiten?
• Wie werden die Beziehungen in der Familie von den benutzen Medien beeinflußt?
• Wie lassen sich mediale Eindrücke und Erfahrungen der Kinder konstruktiv nutzen?
• Wie kann man Eltern dabei unterstützen, ihre Sorgen und Ängste beim Thema Medien in Neugier und Aktivität zu verwandeln?

Methoden
• Input
• Diskussion von Statements
• Anregungen zur Selbstreflexion
• Übungen zur Entspannung und Lockerung


Kinder sind keine Ware: Gemeinsame Stellungnahme von 60 Verbänden
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Erklärung Kinder sind keine Ware.doc

Fachverbände der Kinder- und Jugendhilfe, Verbände, die sich in Deutschland für die Umsetzung der Rechte des Kindes einsetzen, und im Bundesforum Familie zusammengeschlossene Verbände protestieren scharf gegen die geplante RTL-Serie Erwachsen auf Probe, in der Eltern ihre Kinder für mehrere Tage in einem kameraüberwachten Haus an Jugendliche abgeben.


ZKJ Ausgabe 3/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


NEU: Warum der große Zirkuselefant nicht einfach wegläuft
Gestalttherapeutische Interventionen zur Verbesserung innerfamiliärer Beziehungen und Kommunikation
Kursnummer: E 18.17
Referent: Dipl.-Psych. Silvia Keil de Ballon
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 07.11.2018 14:00 Uhr - 09.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 1. 10. 2018

Ziel
Beraterinnen erreichen in Familien eine Verbesserung der innerfamiliären Beziehungen durch mehr Bewusstheit und Achtsamkeit im Erleben und Verhalten gegenüber anderen und sich selbst. In schwierigen Situationen können für die Eltern neue Handlungsweisen sichtbar gemacht und ermöglicht werden.

Inhalt
Erlebnis- und Verhaltensmuster werden in frühster Kindheit durch die Familie mit den nächsten Bezugspersonen erlernt. Schon das Neugeborene passt sich dabei bestmöglich an die Umgebung an, die es vorfindet. Die vorhandene Umwelt stellt die Normalität für das heranwachsende Kind dar, es kann sie nicht in Frage stellen. Die dabei entstandenen Erlebnis- und Verhaltensweisen, die in der Kindheit sinnhaft waren, werden im Erwachsenenalter unbewusst weiter gelebt. Hier sind diese Muster häufig nicht mehr sinnhaft und verursachen Konflikte in den Beziehungen mit den Kindern und/oder den Partnern. Der Erwachsene bleibt im Käfig seiner Kindheitserfahrungen gefangen, gleich einem großen Zirkuselefanten, der an einen kleinen Pflock gebunden leicht in die Freiheit entfliehen könnte. Als junger Elefant hat er jedoch die Erfahrung gemacht, dass er nicht stark genug war und heute glaubt er, es ebenfalls nicht zu sein ( angelehnt an eine Geschichte aus: Jorge Bucay: »Komm, ich erzähl dir eine Geschichte«). Mit Hilfe gestalttherapeutischer Interventionen können destruktiv wirkende Verhaltensmuster bewußt gemacht und aufgelöst werden. Es kommt langfristig zu deutlich verbesserten Beziehungen und konstruktiver Kommunika­tion innerhalb der Familie.

Der Kurs schließt einen Input zu Grundlagen der Gestalttherapie und zum Zusammenhang von Bindung und Beziehung ein. Im Zentrum steht jedoch die Achtsamkeit sowohl eigenen inneren Prozessen gegenüber als auch im Kontakt mit anderen Menschen. Er ist deshalb erlebnis- und körperorientiert sowie emotionsfokussiert gestaltet.

Methoden
Gestalttherapeutische Interventionen wie z. B. Trance- und Imaginationsübungen, Körperarbeit, Arbeit mit inneren Bildern, symbolische Arbeit mit Figuren und Tieren, Aufstellung, Konzept des inneren Kindes, Ressourcen und Kraftquellen nutzen, Arbeit mit Geschichten, Selbsterfahrung, achtsamkeitsbasierte Übungen.


Virtuelle Lebenswelten: Zweite Themenchat-Woche
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Zweite Themenchat-Woche Virtuelle Lebenswelten von Jugendlichen.doc

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums bietet die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung eine zweite Themenwoche mit Chats zum Thema „Virtuelle Lebenswelten“ für Jugendliche an.


ZKJ Ausgabe 4/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Mit Kindern in Kontakt kommen und ihre Weltsicht erkunden
Projektive Testverfahren als diagnostisches Instrumentarium in der Beratung
Kursnummer: E 18.18
Referent: Dipl.-Päd. Holger Paff-Dolinga
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 07.11.2018 14:00 Uhr - 09.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 30. 7. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen sind befähigt, mit Hilfe Projektiver Verfahren erste diagnostische Erkenntnisse vor allem in der Arbeit mit Kindern zu gewinnen und daraus Arbeitshypothesen über die Problemursache zu bilden, die als Grundlage für die weitere Beratung dienen können.

Inhalt
Die Nähe der hier vermittelten Verfahren zum Spiel, sowohl in Bezug auf das Material als auch die Testdurchführung, erleichtert es dem Kind, seinen Weg des Ausdrucks zu finden und die Angst vor der unbekannten Beratungssituation zu verlieren bzw. anfänglichen Widerstand aufzugeben. Erfasst wird die subjektive Weltsicht des Kindes oder Jugendlichen und seine Beziehungsgestaltung. Theoretische Grundlage der Verfahren ist die Psychoanalyse mit der Tiefenhermeneutik und einer spezifischen Haltung. Die Tests lassen sich auch im Kontext anderer therapeutischer Schulen verwenden. Projektive Testverfahren sind damit sehr gut geeignet, mit dem Kind von Anfang an in einen produktiven Kontakt zu kommen. Zudem wird in gewisser Weise dem elterlichen Wunsch, es möge etwas mit dem Kind geschehen, entsprochen, auch wenn man sich im weiteren Vorgehen für ein anderes Setting entscheidet. In Theorie und Praxis vorgestellt werden
• Materialgebundene Tests (Szeno-Test, Welt-Test)
• Zeichentests (Familie in Tieren, Baum-Test und Menschenzeichentest)
• Sprachgebundene und narrative Verfahren (Satzergänzungstest, Projektive Fragen, Thematischer Apperzeptionstests für jüngere und ältere Kinder TAT und CAT)
• Spielbeobachtung.

Die Durchführung und Interpretation wird praktisch eingeübt. Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen der Verfahren werden kritisch hinterfragt. Eigenes Testmaterial kann mitgebracht und in der Gruppe diskutiert werden.

Methoden
• Vortrag
• Arbeit im Plenum
• Einzel- und Gruppenarbeit an Fallbeispielen

Hinweis
Dieser Kurs lief in den Vorjahren unter dem Titel Projektive Testverfahren


Das Kind im Mittelpunkt: Fachtagung der bke in Stuttgart
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bkefachtagungstuttgart.doc

Wenn Eltern auseinander gehen, sollten sie alles tun, die Folgen der Trennung für die Kinder in erträglichem Rahmen zu halten. Sie stehen dabei nicht allein vor dieser Aufgabe. „Eltern können vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote nutzen.“ Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke), Ulrich Gerth, im Vorfeld einer Fachtagung am Montag, dem 4. Mai, in Stuttgart hingewiesen.


ZKJ Ausgabe 5/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


NEU: »Ich verstehe mein Kind nicht!«
Mit hypnosystemischen Interventionen Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes unterstützen
Kursnummer: E 18.19
Referent: Dipl.-Psych. Gero Hufendiek
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 12.11.2018 14:00 Uhr - 14.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 6. 8. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 20.8.2018
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmerinnen des Kurses kennen Möglichkeiten hypnotherapeutischer Interventionen, die sie für die Stärkung in der Beratung der Eltern insbesondere im ersten Lebensjahr ihres Kindes einsetzen können. Typische Probleme der Regulation bei Säuglingen sind bekannt.

Inhalt
Vor allem Eltern, die zum ersten Mal Mutter und Vater werden, sind oft stark verunsichert und belastet, wenn langes Schreien oder Störungen beim Füttern und Schlafen weit über die Problematik einer möglichen Dreimonatskolik hinaus andauern.

Infrage kommende Interventionen können sich auf den konkreten Umgang der Eltern mit ihrem Kind, auf Gedanken und Gefühle der Eltern, das Elternpaar selbst und die erweiterte Familie richten. Kommen zu der elterlichen Belastung noch zusätzliche Risikofaktoren in der Familie, kann sich die Situation sehr schnell zuspitzen. Dann ist es wichtig, die therapeutischen Maßnahmen im Sinne einer Krisenintervention ressourcen- und zielorientiert zu gestalten und vorhandene elterliche Kompetenzen wieder »freizulegen« und zu stärken. Im Vordergrund steht zunächst die schnelle Entlastung und Stärkung der Eltern.

Es werden hypnosystemische und verhaltenstherapeutische Interventionen auf unterschiedlichen Ebenen vorgestellt und teilweise eingeübt. Das Vorgehen wird anhand von Praxisbeispielen aus dem therapeutischen Alltag einer Schreiambulanz illustriert.

Methoden
Die Interventionsmethoden werden in Kleingruppen ausprobiert, erfahren und diskutiert. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung in Kleingruppen und teilweise im Rollenspiel ist erforderlich.


ZKJ Ausgabe 6/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


pädagogisch-therapeutischen Fachkraft (m/w/d)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: ng-142.pdf

Beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald mit Sitz in Freiburg ist zum 1. September 2018 im Fachbereich Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (FB 240) die Stelle einer


NEU: Flucht und Trauma
Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien
Kursnummer: E 18.20
Referent: Dipl.-Psych. Karin Jacob, Dipl.-Psych. Anisa Saed-Yonan
Tagungsstätte: CVJM-Familienbildungsstätte Huberhaus
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 14.11.2018 14:00 Uhr - 16.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 7. 5. 2018

Ziel
Die Teilnehmenden erfahren eine Stärkung ihrer Professionalität, indem sie kultursensibles und traumatherapeutisches Wissen erlangen und in die Lage versetzt werden, Ressourcen von geflüchteten Kindern und ihren Familien zu erkennen und zu nutzen. Sie sind handlungssicherer im Umgang mit den Familien und können Grenzen der eigenen Handlungsfähigkeit erkennen.

Inhalt
Etwa die Hälfte aller nach Deutschland kommenden Geflüchteten ist durch Kriegs- und Gewalterfahrungen traumatisiert. Ein hoher Anteil hat in den Herkunftsländern und während der Flucht Dinge erlebt, die psychisch schwer belastend sind. Die Aufnahmebedingungen, unter denen die Geflüchteten hier in Deutschland leben, erhöhen oft zusätzlich den Stress.

Neben nötigem Wissen über die Herkunftsländer und über migrationssensible Interventionsmöglichkeiten widmet sich der Kurs der Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten und der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten aus fremden Kulturkreisen.

Einführend wird erläutert, was ein Trauma ist und was für Folgen daraus entstehen. Welche Ressourcen und Potentiale die geflüchteten Familien mitbringen, und wie sie für die Arbeit genutzt werden können, ist ein weiteres Thema im Kurs. Es werden traumatherapeutische Techniken vermittelt, demonstriert und geübt, die helfen, die Selbstheilungskräfte wirksam zu unterstützen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Ressourcen bereits für diese herausfordernde Tätigkeit vorhanden sind und wie es gelingt, sich vor eigener »Mitempfindungsmüdigkeit« zu schützen. Der Austausch über bisherige Werte und Haltungen, Perspektiven und Bilder ist schließlich hilfreich, um den spezifischen Hilfebedarfen geflüchteter Familien gerecht zu werden.

Methoden
• fachlicher Input
• Erfahrungsaustausch
• Übungen und Fallbeispiele
• kleine Intervisionsgruppen


Sind Mehrfachnennungen zulässig?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Grundsätzlich ist bei jedem Merkmal nur eine Antwort möglich. Das gilt auch dann, wenn im Erhebungsbogen nicht ausdrücklich die Zahl der Nennungen angesprochen ist.

Mehrfachnennungen sind nur dann zugelassen, wenn dies bei dem Merkmal ausdrücklich angegeben ist. Das ist nur bei den Gründen für die Hilfegewährung der Fall.


Themenchats „Virtuelle Lebenswelten“
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Themenchats.doc

Aus Anlass des Amoklaufs von Winnenden hat das Bundesfamilienministerium die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) beauftragt, kurzfristig eine Reihe von Chats für Jugendliche und Eltern zum Thema „Virtuelle Lebenswelten“ anzubieten.


ZKJ Ausgabe 7/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Die vergessenen kleinen Angehörigen
Kinder psychisch erkrankter Eltern
Kursnummer: E 18.21
Referent: Dipl.-Psych. Andreas Schrappe
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 210,– Euro / 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 19.11.2018 14:00 Uhr - 22.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 13. 8. 2018
Hier anmelden!

Ziel
In der Fortbildung werden Kenntnisse über psychische Erkrankungen bei Eltern und ihre Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten ihrer Kinder erlangt. Es sind Beratungskonzepte bekannt, mit denen die Fachkräfte in Erziehungsberatungsstellen und vergleichbaren Einrichtungen sowohl betroffenen Kindern als auch Eltern bei der Bewältigung im Familienalltag helfen können.

Inhalt
Bei der Unterstützung von Familien, in denen Mutter/Vater zum Beispiel an Depression, schizophrener Psychose oder Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, spielen Erziehungs- und Familienberatungsstellen eine besondere Rolle. Auch in der (sozial-) psychiatrischen Versorgung werden die psychisch belasteten Eltern zunehmend wahrgenommen. Die Fachkräfte aller beteiligten Einrichtungen benötigen Basiskompetenzen und Kooperationsstrukturen, um diesen Familien gut helfen zu können.

Die Kinder haben ein erhöhtes Risiko, später in ihrem Leben die gleiche oder eine andere psychische Störung zu entwickeln. Um die Situation zu bewältigen, brauchen die Kinder Aufklärung, emotionale Orientierung und stabile Bezugspersonen. Die Eltern benötigen ebenfalls Unterstützung, um den Aufgaben von Elternschaft und Erziehung gerecht werden zu können.

In der Fortbildung werden an ausgewählten Störungsbildern (einschließlich Suchterkrankung) die Folgen für Kinder und Eltern dargestellt und zentrale beraterische Strategien vermittelt. Auch das Vorgehen bei postpartalen Krisen sowie Aspekte der Kindeswohlgefährdung werden behandelt. Eingegangen wird schließlich auf Gruppenangebote für betroffene Kinder, wie sie im Würzburger Fachberatungsangebot entwickelt wurden, sowie auf aufsuchende Hilfeformen. Im letzten Teil wird vermittelt, wie die Kooperation zwischen den Versorgungsbereichen Psychiatrie, Eingliederungshilfe und Jugendhilfe etabliert werden kann, und wie sich Beratungsstellen entwickeln können, wenn sie sich dieser Zielgruppe öffnen wollen.

Methoden
Gearbeitet wird mit einem Wechsel von Referat, Einzel- und Gruppenarbeit, Rollenspielen und der Präsentation geeigneter Medien wie Kinderbücher oder Filme. Die Teilnehmenden erhalten ein ausführliches Skript.


ZKJ Ausgabe 8/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Sozialpädagogin/en (Diplom; BA/MA) oder mit vergleichbarer Qualifikation
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Soz-Päd Juni 2018 vers 09.pdf

Die Lebens- und Erziehungsberatungsstelle des Ev.-luth. Kirchenkreises Walsrode sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n


Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: beratung für familien mit säuglingen und kleinkindern.doc

Bereits mehr als 200 Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Deutschland haben sich konzeptionell auf die Beratung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern eingestellt. Die Beratungsstellensuche auf bke.de wurde entsprechend erweitert.
Eine Presseinformation zu diesem Thema können Sie hier herunterladen.


NEU: Krise oder Krankheit?
Psychiatrisch-medizinisches Wissen für Beratungsfachkräfte
Kursnummer: E 18.22
Referent: Dr. Michael Rentrop
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 28.11.2018 14:00 Uhr - 30.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 20. 8. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/ –innen haben einen Überblick über die wichtigsten psychischen Krankheitsbilder bei Jugendlichen und Erwachsenen. Sie können psychische Krisen von Störungen und Krankheiten besser abgrenzen und in der Beratung angemessene Hilfsmöglichkeiten eröffnen.

Inhalt
Im Kurs werden die wichtigsten psychischen Krankheitsbilder anhand der Internationalen Klassifikation (ICD 10) und Fallbeispielen erarbeitet. Risiken, Behandlungswege und Chancen der Behandlung werden erörtert. Dabei sollen sowohl medizinisch-medikamentöse Therapien als auch psychotherapeutische Ansätze diskutiert werden. Unterscheidungsmerkmale zwischen vorübergehenden seelischen Krisen, länger anhaltenden Störungen und psychischen Erkrankungen werden vermittelt.

Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, eigene Fallbeispiele aus ihrem Alltag in anonymisierter Form einzubringen. Entsprechend den Bedürfnissen der Kursteilnehmer werden Schwerpunkte gesetzt und die Probleme im Alltag sowie Lösungsstrategien in Kleingruppen, Plenumsdiskussionen und Rollenspielen erarbeitet.

Der Kurs wendet sich an Mitarbeiter/innen von Beratungsstellen, die ihr psychiatrisch-medizinisches Wissen auffrischen möchten, ebenso wie an »Neueinsteiger« in der Beratung.

Methoden
• Interaktives Vorgehen und Diskussion
• Arbeit in Kleingruppen
• Arbeit mit Kasuistiken


ZKJ Ausgabe 9/10 2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Väter-Chats der bke-Onlineberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Presseinformation Väterchats auf bke-Onlineberatung.doc

Jeden dritten Donnerstag im Monat lädt die bke-Onlineberatung Väter zum zweistündigen Chat ein. Themen des virtuellen Stammtischs sind die Männersachen im Familienleben.


Wie interkulturelle Beratung gelingen kann
Vor Ort im Internationalen Familienzentrum (IFZ) Frankfurt a. M.
Kursnummer: E 18.23
Referent: Dipl.-Psych. Anne Katrin Strupp-Nassabi, Team des IFZ
Tagungsstätte: IFZ Frankfurt a.M., Sophienstr. 46,
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 180,– Euro / 150,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 28.11.2018 14:00 Uhr - 30.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 15. 10. 2018
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer haben interkulturelle Kenntnisse und konkrete Handlungskompetenzen für migrationssensible Beratung erworben. Anhand von Fallbeispielen haben sie methodische Herangehensweisen interkulturellen Fallverstehens kennengelernt und können einen Transfer in ihre Beratungsarbeit herstellen. Sie haben »genussvolle« Aspekte interkultureller Arbeit vor Ort erfahren und Haltungen zum Thema reflektiert.

Inhalt
Wenn Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund in die Erziehungsberatung kommen, stehen Berater/innen vor der Herausforderung, relevante migrations- und kulturspezifische Aspekte ausreichend einzubeziehen, ohne die Situation zu »kulturalisieren« und die psychologische Perspektive zu vernachlässigen. Der Kurs zielt darauf ab, anschaulich bestehende methodische Herangehensweisen der interkulturellen Beratungsstelle im IFZ darzustellen und handlungspraktisch umzusetzen. Darüber hinaus wird die persönliche Haltung zur interkulturellen Arbeit reflektiert, nicht zuletzt mit der Intention, die gewinnbringenden Aspekte erfahrbar zu machen. Zu den Inhalten gehören u. a.:
• Wissen zur Gestaltung und Implementierung förderlicher Strukturen in Beratung und Prävention
• Grundlagen und Modelle interkulturellen Fallverstehens anhand von Fallbeispielen
• Positive Effekte und Herausforderungen in der interkulturellen Beratungsarbeit
• Erkenntnisse aus der Beratungserfahrung mit geflüchteten Familien
• Ansätze migrationssensiblen Kinderschutzes.

Neben der interkulturellen Beratungsstelle bekommen die Teilnehmenden Einblick in andere Einrichtungen des Internationalen Familienzentrums. Zusätzlich sind für Interessierte abendliche Aktivitäten geplant (u. a. ein Moscheebesuch). Am internationalen Buffet wird die inhaltliche Arbeit abgerundet.

Methoden
Input und Diskussion, Rollenspiele und Übungen, optional Ex­kursion in andere Bereiche interkultureller, psychosozialer Arbeit.


ZKJ Ausgabe 11/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Elternglück braucht Unterstützung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Zum Glück Eltern Hamburg 2008.doc

Presseinforamtion zur Jahrestagung der Bundekonferenz für
Erziehungsberatung (bke) vom 18. bis zum 20. 9. in Hamburg


Kleine Kinder früh fördern und effektiv schützen
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bkefachtagungaugsburg.doc

Aktuelle Presseinformation zur Fachtagung der bke vom 4. bis zum 5. November in Augsburg.


Coaching für Teamassistentinnen
Kursnummer: E 19.1
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Religionspädagogisches Zentrum
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 13.03.2019 13:00 Uhr - 15.03.2019 14:00
Anmeldeschluss: 7. 12. 2018
Hier anmelden!

Ziel
Erfahrungen und Erkenntnisse der Teilnehmerinnen werden geteilt und für die eigene anspruchsvolle Arbeit in der Beratungsstelle sowie für die Kolleginnen im Team nutzbar gemacht. Am Arbeitsplatz werden Belastungen besser gemeistert und Herausforderungen wird mit neuem Elan begegnet.

Inhalt
Im Kurs wird das bereits Gelernte aufgefrischt und neue Entwicklungen werden einbezogen:
Bewährte Methoden und Vorgehensweisen
Minimax-Strategien
Unklare und/oder konflikthafte Situationen im Team und mit der Leitung
Umgang mit Kritik und Kränkungen
Emotionale Belastung im Gespräch mit Ratsuchenden
Kooperation mit anderen Diensten
Gesetzliche Veränderungen
Transfermöglichkeiten des Gelernten in den Arbeitsalltag.

Methoden
Vortrag
Kleingruppen
Psychodrama
Aufstellungen
Rollenspiel
Erfahrungsaustausch


Kleine Kinder: Fachtagung der bke in Augsburg
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Kleine Kinder.doc

Vom 4. bis zum 5. November 2008 veranstaltet die bke eine Fachtagung, die die Bedingungen der frühen Entwicklung von Kindern und die Kooperation von Jugendhilfe und Gesundheitswesen in den Blick nimmt.


Psycholog/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Psychologe_in.pdf

Für das Sprachheilzentrum in Wilhelmshaven der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH suchen wir ab sofort eine/n


Supervisionsprozesse zielorientiert gestalten
Reflektieren – Moderieren – Lenken
Kursnummer: E 19.3
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Kirchl. Fort- und Ausbildungsstätte
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr: 290,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 01.04.2019 14:00 Uhr - 05.04.2019 13:00
Anmeldeschluss: 28. 1. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung kennen zentrale Aspekte des Verständnisses und des Settings supervisorischer Arbeit sowie der Rolle als Supervisorin/Supervisor im Wirkungsbereich der Erziehungsberatung und angrenzender Fachbereiche. Zielgruppe sind inbesondere Fachkräfte aus Erziehungs- und Familienberatungsstellen, die im Rahmen von Fachberatung und Supervision tätig sind oder sein wollen.

Inhalt
Das »Kerngeschäft« der Erziehungsberatung umfasst zum größeren Teil die Fallarbeit. Dennoch sind nicht unerhebliche Kapazitäten präventiven und fachdienstlichen Aufgaben vorbehalten, insbesondere der Fachberatung und FallBegleitung professioneller Kräfte benachbarter Fachbereiche. So werden Erziehungsberatungsstellen z. B. von pädagogischen Fachkräften aus Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe oder von Teams aus dem Jugendamt angefragt, um diese bei offenen Fragen oder fehlender Orientierung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern sowie bei Team-Themen oder Team-Konflikten zu unterstützen. Die Fachkräfte der Erziehungsberatung begleiten oder moderieren Besprechungen, Gefährdungsbeurteilungen oder Hilfeplangespräche. Selbst im eigenen Team sollen sie z. B. Intervisionen professionell steuern können.
Erziehungsberaterinnen und berater sind für solche Aufgaben insofern prädestiniert, als sie einerseits über eine therapeutische Zusatzausbildung verfügen und andererseits Erfahrungen aus der beraterisch-therapeutischen Arbeit mitbringen. Das ist eine sehr wertvolle Grundlage für die Gestaltung von Supervisionsprozessen. Dennoch unterscheidet sich Supervision vielfältig von der Beratung von Ratsuchenden. Schließlich geht es hierbei um die Reflexion und Klärung beruflicher Rollen und spezieller Aufgabenstellungen. Durch geZielte Prozesse und Interventionen werden bei den Supervidierten Barrieren im Berufsalltag abgebaut, professionelle Handlungskompetenz gefördert und erweitert, die Kommunikation, Kooperation und Arbeitszufriedenheit verbessert, organisatorische Strukturen hinterfragt und Entwicklungspotenziale erforscht.
Die Besonderheiten der Supervisionssituation und -verläufe, das damit verbundene Verständnis, die besondere Rolle sowie entsprechende methodische Instrumentarien müssen für gelingende Supervisionsprozesse geklärt und verfügbar sein. Die methodischen Grundlagen bilden vor allem das systemisch-konstruktivistische Verständnis ergänzt durch hypnotherapeutische, tiefenpsychologische und psychodramatische Vorgehensweisen. Zu den Inhalten der Fortbildung gehören u.a. folgende

Themengebiete:
Bedeutung von Supervision und Metaposition
systemisch-konstruktivistisches Verständnis sowie andere Theorien von Supervision
fachliche und persönliche Fürsorge und Schutzmaßnahmen
Setting und Abläufe
Spannungsfeld Person/Rolle – Gruppe – Organisation
Kontext- und Auftragsklärung sowie Hypothesenbildung
Supervision als interventionsbezogene Diagnostik und rekursiver Prozess
Fokussierung, Ziele und Strategien
Supervision als Instrument der Fallsteuerung und -Begleitung
Einsatz verschiedener Methoden und Techniken (Rituale, Geschichten, Rollenspiel, Doppeln, Reflecting-Team etc.)
Ängste, Skepsis und Übertragungsphänomene
Dynamiken und Strukturen in Teams und Gruppen.
Der Kurs baut auf Beratungserfahrungen in der Arbeit mit Ratsuchenden auf.

Methoden
Input und Diskussion, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Rollenspiel, Fallbeispiele der Teilnehmenden.


ZKJ Ausgabe 12/2016
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Hilfe bei Zeugniskummer
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Das Online-Portal bke-beratung.de der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) bietet unkomplizierte, anonyme und kostenlose Hilfe bei Zeugniskummer. Eine digitale Pressemappe zu diesem Thema finden Sie hier.


wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Psychotherapiezentrum_wissMA.PDF

Das Beratungs- und Jugendhilfezentrum St. Nikolaus in Mainz ist eine kreative und expandierende Einrichtung mit vielfältigen und vernetzten Leistungen. Zurzeit wird die Gründung eines Integrativen Psychotherapiezentrums für Jugendliche und junge Erwachsene nach der Entlassung aus stationärer psychiatrischer Behandlung als Modellprojekt vorbereitet. Für die Konzeptions- und Gründungsphase suchen wir ab sofort oder später eine/n


Qualitätssicherung für »insoweit erfahrene Fachkräfte« in der Erziehungsberatung
Kursnummer: E 19.4
Referent: Dipl.-Psych. Verena Bartels
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 180,– Euro / 150,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 06.05.2019 14:00 Uhr - 08.05.2019 13:00
Anmeldeschluss: 28. 1. 2019
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Zielgruppe und Ziel
Angesprochen sind Beratungsfachkräfte, die mit den Aufgaben einer »insoweit erfahrenen Fachkraft« nach §8a Abs. 4 Nr. 2 SGB VIII in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle betraut sind und die psychodiagnostische Einschätzungen des Gefährdungsrisikos im Kontext einer vermuteten Kindeswohlgefährdung vornehmen. Der Kurs dient auf der Basis von Austausch und Fallbearbeitung der Reflexion und Analyse der Praxis und damit der Erweiterung der individuellen Handlungssicherheit und dem Schutz der Kinder.
Inhalt
»Insoweit erfahrene Fachkräfte« sind vertraut mit Kindesschutzfällen und haben spezielle Kenntnisse, die sie über Fort- und Weiterbildungen erlangt haben. Sie beraten eigenverantwortlich und wägen auf der Grundlage standardisierter Prozessschritte im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte das weitere Vorgehen zum Schutz von Kindern ab. Im Kurs wird die Möglichkeit gegeben, Fallverläufe im Hinblick auf getroffene Entscheidungen und fachliche Einschätzungen zu beleuchten. Die Teilnehmer/-innen setzen sich mit den Entscheidungsprozessen in komplexen Handlungssituationen auseinander, ebenso wie mit möglichen Praxisirrtümern und der Bedeutung von Risiko- und Schutzmechanismen. Die Fälle können aus dem Beratungsstellensetting selbst kommen, aber auch Fälle der Beratung nach §8b SGB VIII betreffen. Themen können sein:
Veränderte Rollen und Funktionen der Beratungsfachkraft
Reflexion von möglichen Rollenkonfusionen und Grenzen bei der Arbeit außerhalb des Settings Erziehungsberatung
Analyse von Einschätzungsfehlern in ihrem Verlauf und auf ihre mögliche Vermeidbarkeit hin
Überprüfung praktischer Relevanz mitgebrachter regionaler Vereinbarungen und Verfahren
Weitere Fragen und Probleme bei der Anwendung und Umsetzung fachlicher Standards in der Praxis, wie z. B. Hypothesengenerierung und -überprüfung.
Methoden
Input im Plenum, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch u.a.. Kurze Fallskizzen können bis 4 Wochen vor Kursbeginn per E-Mail an 
fw@bke.de eingereicht werden.


ZKJ Ausgabe 1/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


»Da hört der Spaß aber auf!«
Humor in der Beratung Hochstrittiger
Kursnummer: E 19.5
Referent: Dr. Alexander Lohmeier
Tagungsstätte: Caritas-Pirckheimer-Haus
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 13.05.2019 14:00 Uhr - 15.05.2019 13:00
Anmeldeschluss: 11. 3. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer/-innen werden befähigt, im Kontakt mit Hochstrittigen selbst eine gelassenere Grundhaltung einzunehmen, um so auch andere zu sensibilisieren. Bewusst werden verschiedene Humortechniken praktisch geübt, damit jede/r seinen/ihren persönlichen Stil entwickeln kann.

Inhalt
Beratung von hoch strittigen Paaren und Eltern wirkt auf den ersten Blick ziemlich humorfern, denn die Klienten kommen angespannt, hoch emotional und auch mit Aggressionen in die Beratung. Der Kurs zeigt auf, wie in Beratungssituationen mit hoch konflikthaften Eltern gezielt humoristische und manchmal auch provokative Elemente eingesetzt werden können, um reflexive Kompetenzen bei ihnen zu stärken. Dabei geht es nicht um das Verharmlosen oder Herunterspielen von Verletzungen oder Wünschen. Sensibel eingesetzte Interventionen können dafür sorgen, dass das Konflikt- und Eskalationsniveau in der Kommunikation sinkt, Eltern die innere Distanz finden und Probleme emotional unbelasteter betrachten können. Schrittweise werden im Kurs Inhalte vorgestellt, die die Teilnehmer/-innen ausdrücklich befähigen sollen, in ihrer Praxis Humor und Leichtigkeit zu verankern:
Humortypen; welcher Humortyp bin ich?
Elemente der provokativen Therapie (Frank Farrelly) und ihr Einsatz in der Elternberatung
Durchsetzung der tragischen und damit humorvollen Weltsicht im Gegensatz zur dämonologischen und destruktiven Betrachtungsweise (Haim Omer)
Visuelle, sprachliche und auditive Möglichkeiten
Eingangssituationen und Settings humorvoll gestalten
Unterschiede zwischen destruktivem und konstruktivem Humor.

Methoden
Praktische Übungen, Theorie-Impulse, Fallbesprechungen, Checklisten u.a.

Literatur
Lohmeier, A. (2013): Wie man mit Hochstrittigen lacht – Humor in der Beratung bei eskalierten Elternkonflikten. In: Weber, M.; Alberstötter, U.; Schilling, H. (Hrsg.): Beratung von Hochkonflikt-Familien – Im Kontext des FamFG, Beltz Verlag, Weinheim Basel. S. 92–107.


Beratung für Familien mit 
einem Kind mit einer Behinderung
Kursnummer: E 19.6
Referent: Dipl.-Psych. Annette Walter
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 13.05.2019 14:00 Uhr - 15.05.2019 13:00
Anmeldeschluss: 4. 2. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmenden wenden ihre vorhandenen beraterischen, pädagogischen und therapeutischen Kompetenzen in der Arbeit mit Familien mit Kindern mit einer Behinderung an und erweitern sie um spezielles Fach- und Methodenwissen im Kontext von Behinderung.

Inhalt
Wie kann die Beratung von Familien mit einem Kind mit Behinderung in einer Erziehungsberatungsstelle konkret aussehen? Beratungsanliegen der Familien sind wie bei anderen Familien individuell unterschiedlich. Gewisse Themen treten aber bei bestimmten Behinderungsformen (z. B. geistige/körperliche Behinderung, Autismus) häufiger auf, da diese Einfluss auf den Unterstützungsbedarf des Kindes und die sozialen sowie emotionalen Auswirkungen der Behinderung haben.
Das Leben mit einem Kind mit Behinderung ist ein Thema für die ganze Familie, für die Eltern, die Kinder und Jugendlichen selbst sowie für ihre Geschwister. Beratungsanlässe verändern sich über die unterschiedlichen Entwicklungsphasen des Kindes von Geburt bis ins junge Erwachsenenalter. Auch Fragen zur Erziehung weisen Besonderheiten auf und die Beratung erfordert Anpassung an die Gegebenheiten und Berücksichtigung des Entwicklungsstandes des Kindes. Es werden anhand von Fallbeispielen verschiedene Methoden vorgestellt. Dies sind beispielsweise Ansätze, in denen weniger sprach- und kognitionsorientiert vorgegangen sondern mit Veranschaulichung, Handpuppen, Piktogrammen und Geschichten gearbeitet wird.
Die vorgestellten Ansätze basieren auf einer humanistischen Grundhaltung sowie einem kreativen und ressourcenorientierten Beratungsverständnis. Es werden Methoden aus der Verhaltenstherapie, der systemischen und hypnotherapeutischen Beratung sowie der Kunsttherapie integriert.

Methoden
Theoretischer Input
Fallbeispiele aus der Erziehungs- und Familienberatung (auch gerne von Teilnehmenden)
Praktische Übungen
(Selbst-)Reflexion
Fachlicher Austausch


Internetberatung boomt: 25000 aktive Nutzer bei bke-beratung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-beratung zählt 25.000 Nutzer.doc

Immer mehr Jugendliche und Eltern suchen Rat im Internet. Bei der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) konnte jetzt der fünfundzwanzigtausendste aktive Nutzer begrüßt werden.


ZKJ Ausgabe 2/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Mit Kindern in Kontakt kommen und ihre Weltsicht erkunden
Projektive Testverfahren als diagnostisches Instrumentarium in der Beratung
Kursnummer: E 19.7
Referent: ipl.-Päd. Holger Paff-Dolinga
Tagungsstätte: Akademiehotel
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– / Euro 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 20.05.2019 14:00 Uhr - 22.05.2019 13:00
Anmeldeschluss: 1. 4. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer/-innen sind befähigt, mit Hilfe projektiver Verfahren erste diagnostische Erkenntnisse vor allem in der Arbeit mit Kindern zu gewinnen und daraus Arbeitshypothesen über die Problemursache zu bilden, die als Grundlage für die weitere Beratung dienen können.

Inhalt
Die Nähe der in diesem Kurs vermittelten Verfahren zum Spiel, sowohl in Bezug auf das Material als auch die Testdurchführung, erleichtert es dem Kind, seinen Weg des Ausdrucks zu finden und die Angst vor der unbekannten Beratungssituation zu verlieren bzw. anfänglichen Widerstand aufzugeben. Erfasst wird die subjektive Weltsicht des Kindes oder Jugendlichen und seine Beziehungsgestaltung. Theoretische Grundlage der Verfahren ist die Psychoanalyse mit der Tiefenhermeneutik und einer spezifischen Haltung. Die Tests lassen sich auch im Kontext anderer therapeutischer Schulen verwenden. Projektive Testverfahren sind damit sehr gut geeignet, mit dem Kind von Anfang an in einen produktiven Kontakt zu kommen. Zudem wird in gewisser Weise dem elterlichen Wunsch, es möge etwas mit dem Kind geschehen, entsprochen, auch wenn man sich im weiteren Vorgehen für ein anderes Setting entscheidet. In Theorie und Praxis vorgestellt werden
Materialgebundene Tests (Szeno-Test, Welt-Test)
Zeichentests (Familie in Tieren, Baum-Test und Menschenzeichentest)
Sprachgebundene und narrative Verfahren (Satzergänzungstest, Projektive Fragen, Thematischer Apperzeptionstests für jüngere und ältere Kinder TAT und CAT)
Spielbeobachtung.
Die Durchführung und Interpretation wird praktisch eingeübt. Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen der Verfahren werden kritisch hinterfragt. Eigenes Testmaterial kann mitgebracht und in der Gruppe diskutiert werden.

Methoden
Vortrag
Arbeit im Plenum
Einzel- und Gruppenarbeit an Fallbeispielen


ZKJ Ausgabe 3/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Erziehungsberatung in vielen Sprachen
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Migrantensuche1.doc

Muttersprachliche Beratung für Migrantenfamilien:
Beratungsstellensuche auf bke.de erweitert

Eine Presseinformation zur Beratungsstellensuche für Migrantenfamilien können Sie hier herunterladen.


ZKJ Ausgabe 4/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Maßanzüge von der Stange?
Betreuungsmodelle nach Trennung und Scheidung in der Beratungspraxis
Kursnummer: E 19.8
Referent: Dr. Katharina Behrend
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 240,– / Euro 200,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 20.05.2019 14:00 Uhr - 23.05.2019 13:00
Anmeldeschluss: 12. 2. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer/-innen haben sich mit unterschiedlichen Betreuungsmodellen nach Trennung und Scheidung und zugrundeliegenden Dynamiken auseinandergesetzt und kennen jeweilige Vor- und Nachteile. Voraussetzungen, die bei Eltern und Kindern für eine individuelle Betreuungsgestaltung gegeben sein müssen, werden erkannt und in der Beratung vermittelt.

Inhalt
Der gesellschaftliche Wandel hat Familien- und Lebensformen bunter, vielfältiger und individueller werden lassen. Nur folgerichtig ist, dass auch nach einer Trennung oder Scheidung der Kanon der möglichen Betreuungsmodelle breiter geworden ist, da schlichte Standardlösungen an Bedürfnissen und Vorstellungen der Eltern und Kinder in Nachtrennungsfamilien häufig vorbeigehen. Hierin liegen gleichermaßen Chancen wie Herausforderungen für Beratungsprozesse, denn schließlich bestimmen viele egozentrische Motive der Paarebene, Wut, Racheverlangen und unterschiedliche existenZielle Ängste das Klima zwischen den hoch emotionalisierten und strittigen Eltern mit. Insbesondere das so genannte Wechselmodell hat neue Vorwurfshaltungen und Fronten entstehen lassen. Im Kurs wird das Spektrum der unterschiedlichen Betreuungsarrangements von Residenz- bis Doppelresidenzmodell, die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen sowie die sie tragenden elterlichen Ressourcen praxisnah für unterschiedliche Familienkonstellationen beleuchtet und diskutiert. Dabei werden auch Argumente des Für und Widers, die umgebenden Lebenszusammenhänge wie auch die Situation der Umgangsverweigerung einbezogen.

Methoden
Vortrag im Plenum
Diskussion und Austausch
Kleingruppenarbeit


Wer meldet für kommunale Beratungsstellen an die Bundesstatistik, die Einrichtung oder das Jugendamt?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Grundsätzlich ist die Meldung an die Statistischen Ämter dem Jugendamt übertragen, denn das Jugendamt gewährt die Hilfen zur Erziehung und hat die beste Datenübersicht. Erziehungs- und Familienberatung wird aber von den Ratsuchenden direkt in Anspruch genommen. Deshalb melden die Einrichtungen, die die Beratung erbringen, selbst zur Bundesstatistik.

Gesetzlich war deshalb die Regelung erforderlich, dass die Träger der freien Jugendhilfe zur Meldung verpflichtet werden. Kommunale Beratungsstellen sind rechtlich Teil des Jugendamtes. Sie melden ihre Daten zwar selbst, rechtlich gesehen meldet jedoch das Jugendamt.


Über Grenzen - bke-Jahrestagung 2007 in Frankfurt (Oder)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Pressewjtonline.doc

Die Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) wird heuer unter dem Titel "Über Grenzen" in der Zeit vom 27. bis zum 29. September 2007 in Frankfurt (Oder) durchgeführt. Eine aktuelle Presseinformation können Sie hier herunterladen.


Schulsozialarbeiter/in
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibungSSA.pdf

Der Vereinshaus Ostritz e.V. in Ostritz/Sachsen - als anerkannter Träger der Jugendhilfe im Landkreis Görlitz - sucht ab dem 01.08.2018 eine/n


Hilfen für Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten
Kursnummer: E 19.9
Referent: Dipl.-Psych. Nicole Irion
Tagungsstätte: SysTelios-Klinik, Am Tannenberg 17, Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren. Unterkunft z. B. in »Buddhas Weg« in 15 Minuten Fußweg-Entfernung.
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 05.06.2019 14:00 Uhr - 07.06.2019 13:00
Anmeldeschluss: 29. 4. 2019
Hier anmelden!

Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen bewährte (hypnosystemische) Unterstützungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in der herausfordernden und vulnerablen Phase des Jugendalters befinden und können diese in die tägliche Alltags- und Beratungspraxis umsetzen.

Inhalt
Psychosomatische »Auffälligkeiten« bei Jugendlichen nehmen stetig zu: Ein Phänomen unserer besonderen Zeit? Welche speziellen Kontextbedingungen scheinen dafür »förderlich« zu sein? Welche liebevolleren Lösungsmöglichkeiten im Zusammenspiel mit dem eigenen Organismus sind denk- und umsetzbar? Welches Handwerkszeug für Helfer und Betroffene hat sich dabei bewährt? Was ist für den ambulanten Kontext nutzbar? Im Kurs suchen wir nach Lösungsversuchen durch Perspektivenwechsel und Aufmerksamkeitsfokussierung, denn: «... sag mir nicht, wo es lang geht, sondern lass es uns gemeinsam herausfinden!«
Wir werden uns mit den sich immer weiter zuspitzenden äußeren und inneren Gegebenheiten unserer Gesellschaft und Organismen auseinandersetzen und schauen, welche Möglichkeiten es geben kann, mit Jugendlichen hochindividuelle und nachhaltige »Nischen« zu finden, um sich auf eine gesunde Art und Weise in dieser Gesellschaft entwickeln zu können. Es besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Jugendpsychosomatik der sysTelios-Klinik diesen Fragen nachzugehen. Zugleich wird in die hypnosystemische Denk- und Handlungsweise eingeführt.

Methoden
Hypnosystemischer Input (nach Dr. Gunther Schmidt): Haltung und Methoden (auch Aufstellungsarbeit und hypnotherapeutische Interventionen)
Interaktive Vorgehensweise und Diskussion, Interview mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Supervisions- und Fallarbeit


ZKJ Ausgabe 5/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


100 Jahre: Film über Erziehungsberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: 100 Jahre Erziehungsberatung.doc

Aus Anlass des Jubiläums der Erziehungsberatung im vergangenen Jahr hat die bke den Film "100 Jahre Erziehungsberatung" in Auftrag gegeben. Eine Presseinformation zu dieser Dokumentation können Sie hier herunterladen.


Sich gesehen und verstanden fühlen
Bindungs- und mentalisierungsfördernde Gespräche mit Kindern und ihren Eltern
Kursnummer: E 19.10
Referent: Dipl.-Psych. Michael Bachg
Tagungsstätte: PBSP-Institut Nikolai-Centrum Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren. Unterkunft z. B. Hotel am Nicolaiort, in unmittelbarer Nähe.
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro /U 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 24.06.2019 14:00 Uhr - 26.06.2019 13:00
Anmeldeschluss: 13. 5. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen des Kurses kennen die Grundzüge des Feeling-Seen-Ansatzes. Sie können die in der Mimik und der Stimme erkennbaren Affekte des Kindes und der Eltern in deren subjektiv-gefühlsmäßigem Erleben benennen, so dass im Gespräch »reflektierte Affektivität« (Fonagy et al. 2008) entstehen kann. Darüber hinaus besitzen sie konkrete Fertigkeiten, aktualisierte Erinnerungen an belastende Erfahrungen mit Hilfe imaginativer Techniken in ihrer Rekonsolidierung positiv zu beeinflussen.

Inhalt
Ausgehend von einer interaktionistischen Entwicklungstheorie werden Impulse für bindungs- und mentalisierungsfördernde Interventionen mit Kindern und Jugendlichen im familientherapeutischen Setting der Feeling-Seen-Methode vermittelt. Zentral geht es um häufig bislang unerkannt und unerfüllt gebliebene Grundbedürfnisse des Kindes und Möglichkeiten der Befriedigung auf imaginativer und realer Ebene. Es findet somit eine motivationale Zielfestlegung durch das Kind statt. Das Kind kann sich hinsichtlich seiner Bedürfnisse verstanden fühlen, sich im Beratungsprozess öffnen und Interaktionserfahrungen erleben, die die Erwartungen seines Bindungssystems erfüllen.
Den Prozess mitzuerleben, berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern. Sie können so in ihrem »reflexiven Empathievermögen« (Oppenheim und Koren-Karie 2009) gefördert werden, um wieder im Sinne Kegans (1986) zu einer einbettenden Kultur für die Entwicklung ihres Kindes zu werden.

Methoden
Das Vorgehen wird anhand von Impulsreferaten, Video-Demonstrationen, Übungen, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen und Live-Coaching praxisnah vermittelt.


Literatur
Bachg, M. (2010). Feeling-Seen – Einführung in eine körperorientierte Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. In S. Sulz & S. Höfling (Hrsg.), Und er entwickelt sich doch – Entwicklung als Therapie. München: CIP-Medien.
Bachg, M. (2006). Microtracking in Pesso Boyden System Psychomotor: Brückenglied zwischen verbaler und körperorientierter Psychotherapie. In S. Sulz, L. Schrenker & C. Schricker (Hrsg.), Die Psychotherapie entdeckt den Körper. München: CIP-Medien.
Bachg, M. (2013). Wo bleibt das Kind beim Elterncoaching? In M. Grabbe, J. Borke & C. Tsirigotis (Hrsg.), Autorität, Autonomie und Bindung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.


ZKJ Ausgabe 6/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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Das Lebensflussmodell in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kursnummer: E 19.11
Referent: Dipl.-Psych. Josef Zimmermann
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 24.06.2019 14:00 Uhr - 26.06.2019 13:00
Anmeldeschluss: 13. 5. 2019
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Ziel
Erziehungs- und Familienberater/-innen haben ihren Methodenkoffer mit der Methode des Lebensflusses sowie flankierenden kreativen Techniken erweitert. Sie sind motiviert, diese Interventionen direkt anzuwenden und damit Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken.

Inhalt
Wenn Kindern und Jugendlichen neben der Elternberatung ein eigener (kurz-) therapeutischer Raum angeboten wird, geschieht dies auf dem diagnostischen Hintergrund, ihre Kompetenz zur Überwindung aktueller Entwicklungskrisen (geäußert in Ängsten, Zwängen, Niedergeschlagenheit, konflikt- oder angstbesetzten Ablösungen) zu stärken.
Kinder und Jugendliche wünschen und brauchen einen über die reine Sprache hinausgehenden Zugang: Sie erleben sich in klärenden oder helfenden Gesprächen zu Hause oder in der Schule oftmals »zugetextet«. Dargestellt und erprobt werden:
Lebensfluss mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden
wahrnehmen und verorten stärkender Erfahrungen und Ressourcen
entwerfen und proben konkreter Handlungsschritte zur Überwindung der aktuellen Entwicklungskrise
Jugendliche und Heranwachsende: in-Blick-nehmen und gestalten der Zukunft
Imaginationen zur Externalisierung belastender Symptome und Internalisierung hilfreicher Kräfte
Formulieren wirksamer Leitsätze, Körperhaltungen und -bewegungen zur Stärkung der Selbstakzeptanz und des Selbstwerts
Diese Interventionen greifen die charakteristischen Fertigkeiten und Begabungen der verschiedenen Entwicklungsphasen (Phantasiekraft, Pragmatismus, Zukunftsorientierung) auf, sind sehr gut in die Familienberatung integrierbar, können Spaß machen und halten auch die Berater/-innen lebendig.

Methoden
Theoretische Inputs
Demonstrationen
Praktische Übungen in Kleingruppen
Fallbeispiele und Fallarbeit (eigene Fälle bitte mitbringen)


ZKJ Ausgabe 7/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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Hypnosystemische Methoden in der Erziehungs- und Familienberatung
Kursnummer: E 19.12
Referent: Dipl.-Psych. Hannelore Grauel-von Strünck
Tagungsstätte: FrauenWerk Stein
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 260,– Euro / 210,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 24.06.2019 14:00 Uhr - 28.06.2019 13:00
Anmeldeschluss: 18. 3. 2019
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Ziel
Erziehungs- und Familienberater/-innen haben ihr Spektrum an Beratungskompetenzen und -werkzeugen aufgefrischt und in dem Sinne erweitert, dass sie sowohl für Kinder als auch deren Eltern ein kompetenzfokussierendes Beratungssystem kreieren können.

Inhalt
Wenn Eltern und Kinder in die Erziehungsberatung kommen, dann in der Regel sehr problemfokussiert. In diesem Zustand ist ihnen die Sicht auf ihre vielfältigen Kompetenzen und Ressourcen verstellt. In der hypnosystemischen Arbeit geht es darum, über alle Sinneskanäle und auf der Gefühlsebene positive Suchprozesse anzuregen, damit aus einer Problemtrance eine Lösungstrance werden kann. Hier wirkt auch schon die Haltung des Beratenden als eine wirksame Intervention. Im Kurs werden theoretische Inputs ergänzt durch praktische Übungen.

Theorie
Was ist »hypno« und was »systemisch«?
Wieso steckt im Stress keine gute Lösung?
Wie spricht man »limbisch«?
Praktische Übungen
Interventionstechniken zur Tranceinduktion: Pacing, Utilisation, hypothetische Fragen usw.
Erzählen von Geschichten: Metaphern, Anekdoten, Geschichten, Witze
Einsatz von Symbolen
Einsatz von Bewegung und Spiel.

Methoden
Impulsreferate mit Handouts
Beratungsdemonstrationen und Fallarbeit
Kleingruppenarbeit
Rollenspiel
fachlicher Austausch und Erfahrungslernen zum emotionalen Selbstmanagement


ZKJ Ausgabe 8/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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NEU: Schreibwerkstatt Biografiearbeit
Kursnummer: E 19.13
Referent: Dipl.-Päd. Birgit Lattschar
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 01.07.2019 14:00 Uhr - 03.07.2019 13:00
Anmeldeschluss: 25. 3. 2019
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Ziel
Der Kurs befähigt die Teilnehmenden, schwierige Themen besser für sich selbst und die Familienmitglieder in Worte zu fassen. Verschiedene methodische Zugänge sind dazu erlernt, ergänzt oder gefestigt worden.

Inhalt
Im Leben von Familien gibt es immer wieder Ereignisse, bei denen es den Erwachsenen schwer fällt, darüber zu sprechen und sie den Kindern zu erklären. Wir formuliert man, dass und warum ein Vater inhaftiert, eine Mutter psychisch krank ist? Wie findet man Worte für eine Entstehung aus einer Vergewaltigung oder einem Inzest? Was sagt man Findelkindern, Kindern aus der Babyklappe oder anderen (fremduntergebrachten Kindern), deren Eltern den Kontakt abbrechen? Was kann man Kindern zumuten, wie viel können sie verstehen? Wer sollte mit dem Kind sprechen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kurses. In der Schreibwerkstatt werden anhand von konkreten Fällen oder Fragestellungen Erklärungen für schwierige Sachverhalte erarbeitet. Mit Lebensbriefen, Merkzetteln und dem Vier-Eltern-Modell werden methodische Zugänge für die Umsetzung entweder direkt (im Rahmen von Biografiearbeit) mit dem Kind oder aber mit dessen Bezugspersonen vermittelt. Erörtert werden auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine solche Arbeit.

Methoden
Wir arbeiten an konkreten Fällen aus der Praxis. Bitte bringen Sie dazu Fallgeschichten und Fallfragen mit. Weitere Elemente sind Impulsreferate, Kleingruppenarbeit und Anteile von Selbstreflexion.


ZKJ Ausgabe 9 - 10/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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ZKJ Ausgabe 11/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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Professionelle Achtsamkeit
Einführung in die Akzeptanz-Commitment-Therapie (ACT)
Kursnummer: E 19.14
Referent: Dipl.-Psych. Hagen Böser
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 200,– Euro / 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 03.07.2019 14:00 Uhr - 05.07.2019 13:00
Anmeldeschluss: 25. 3. 2019
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Ziel
Der ACT-Ansatz ist vor allem durch die Erhöhung psychischer Flexibilität hilfreich beim Umgang mit den Themen Stress, Leid, Sinn und Schmerz. Aus den Gesundheits- und Krankheitskonzepten des ACT-Konzeptes lassen sich Haltungen und Methoden sowohl für das eigene Befinden wie für die praktische Arbeit mit Ratsuchenden ableiten.

Inhalt
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist ein psychotherapeutischer Ansatz aus der neueren Verhaltenstherapie, der die drei Aspekte Achtsamkeit, Akzeptanz und Werte betont.
Mittlerweile wird ACT in vielen unterschiedlichen, nicht nur psychotherapeutischen, Bereichen eingesetzt. Achtsamkeit ist ein wichtiges Element der psychosozialen Arbeit geworden. Sie ermöglicht einen hilfreichen Zugang zur Klientel und ist eine wichtige Unterstützung für die Helfer/innen, vor allem in langen Behandlungsprozessen. Bei einer Burn-out-Symptomatik findet sich häufig ein Wertekonflikt, der nicht einmal bewusst sein muss. Abstand zu den eigenen Gedanken und Gefühlen bekommen, um mit ihnen reflektierter umgehen zu können; ihnen nicht mehr so ausgeliefert zu sein; Leid als Leid akzeptieren zu können und gleichzeitig das Leben zu führen, das mit den eigenen Werten übereinstimmt – das sind Ziele von ACT.
Betont werden die eigene Erfahrung und das eigene Erleben. Entsprechend sind auch die Übungen konzipiert. Nicht die Symptomreduktion ist das Ziel, sondern das bewusste Erleben jedes Lebensmoments – sei er angenehm, unangenehm oder neutral.

Methoden
Im Kurs werden Achtsamkeit, Wahrnehmen, Entscheiden und die Arbeit mit Werten geübt. Selbstreflexion, eigene Erfahrung und Rollenspiele machen diesen Ansatz erfahrbar und die Anwendbarkeit deutlich. Bequeme Kleidung erleichtert in diesem Kurs die Übungen wesentlich.


ZKJ Ausgabe 12/2017
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

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Portale in eine neue Welt
Entspannter Umgang mit neuen Medien
Kursnummer: E 19.15
Referent: Dr. Detlef Scholz
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 185,– Euro / 155,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 09.09.2019 14:00 Uhr - 11.09.2019 13:00
Anmeldeschluss: 8. 7. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen sind in der Lage, mit klarer, eigener Haltung Familien darin zu unterstützen, das Miteinander durch einen ausgewogenen Umgang mit digitalen Medien lustvoller zu gestalten.

Inhalt
Smartphone und Computer gehören zur Lebenswelt heute so selbstverständlich, wie eine Kette zum Fahrrad. Gleichzeitig haben Eltern und Berater nicht selten den Eindruck, dass die intensive mediale Nutzung Kinder überfordert. Auch die erste Elterngeneration geht täglich und selbstverständlich mit Internet und Smartphone um. Nachdem bereits die WHO zu Beginn des Jahres 2018 Videospielen als krankheitswertig eingestuft hatte, zieht nun auch das medizinische Klassifikationssystem ICD offiziell nach (6C51 Gaming Disorder) und ermöglicht, übermäßiges Videospielen bzw. Computerspielabhängigkeit zu diagnostizieren und krankheitswertig zu therapieren.
Den richtigen Umgang mit Medien lernen Kinder zunächst in der Familie, im täglichen Zusammenleben. Sie brauchen in der virtuellen Welt Begleitung. Das Modell der Erwachsenen ist dabei ein entscheidender Aspekt.
Die Auseinandersetzung mit den virtuellen Kommunikationsangeboten z. B. in sozialen Netzwerken und Online-Spielwelten bildet den Ausgangspunkt für eine hilfreiche Beratung. Im Kurs werden nach einem kurzen Einblick in die Dynamik medialer Gewohnheiten hilfreiche Unterstützungskonzepte entwickelt. Die Integration digitaler Medien als nützliche Begleiter und ihr Beitrag zu einem bereichernden Familienleben wird im nächsten Schritt anhand folgender möglicher Fragen diskutiert und probiert:
Welche Rolle spielt der familiäre und gesellschaftliche Kontext bei der Ausbildung von Nutzungsgewohnheiten?
Wie werden die Beziehungen in der Familie von den benutzen Medien beeinflusst?
Wie lassen sich mediale Eindrücke und Erfahrungen der Kinder konstruktiv nutzen?
Wie kann man Eltern dabei unterstützen, ihre Sorgen und Ängste beim Thema Medien in Neugier und Aktivität zu verwandeln?

Methoden
Input, Diskussion von Statements, Anregungen zur Selbstreflexion, Übungen zur Entspannung und Lockerung


Konzepte der Schematherapie in der Beratung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
Teil 1 von 2
Kursnummer: E 19.16a
Referent: Dr. Christof Loose
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 210,– / Euro 180,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 08.10.2019 14:00 Uhr - 10.10.2019 13:00
Anmeldeschluss: 1. 7. 2019
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Zielgruppe
Der Kurs ist sowohl für erfahrene Fachkräfte der Beratung geeignet, wie auch für Berufsanfänger/-innen.

Achtung!
Mit der Anmeldung zu diesem Kurs sind Sie automatisch für den Vertiefungsteil
E19.16b angemeldet:
11. – 13. 2. 2020 (Änderungen in der Tagungsstätte bis zum: 4. 11. 2019)

Ziel
Die Teilnehmer/-innen dieses zweiteiligen Kurses haben Kenntnisse über zentrale Aspekte und grundlegende Konzepte der Schematherapie. Sie erkennen hinter emotionalen und Verhaltensproblemen die zugrunde liegenden psychischen Grundbedürfnisse, können diese mit fehlangepassten (maladaptiven) Schemata in Verbindung bringen und sind in der Lage, diese Kenntnisse altersangemessen und bildungsunabhängig Kindern, Jugendlichen und deren elterlichen Bezugspersonen zu vermitteln. Sie kennen ihre eigenen Schemata und sind in der Lage, damit verbunden Selbstfürsorge zu praktizieren (Burnout-Prophylaxe).

Inhalt
Im Kurs werden zunächst die Grundzüge der Schematherapie (ST) nach Young skizziert, um im Verlauf auf Inhalte der Schemaberatung und des Schema-Coachings mit Eltern zu fokussieren. Im Zentrum des gesamten Kursangebotes stehen die Vermittlung und Einübung von Strategien, die sich in der schema- und modusgeleiteten verhaltenstherapeutischen Praxis im Kindes- und Jugendalter bewährt haben.
Die ST kann im Kontext der sogenannten »dritten Welle« der Verhaltenstherapie eingeordnet werden und bezieht besonders die Emotionen aber auch entwicklungspsychologische Gesichtspunkte zentral in ihre diagnostischen und therapeutischen Überlegungen mit ein. Schemata gelten dabei als tiefverwurzelte, fehlangepasste Muster (z. B. Misstrauen oder emotionale Entbehrung), die aufgrund einer Interaktion von Temperament und emotionsintensiver psychosozialer Schlüsselsituationen (z. B. Deprivationserfahrungen durch die Eltern oder Betreuungspersonen) entstanden sind. Darüber hinaus beruht Schematherapie auch auf einem Modell der »psychischen Grundbedürfnisse« und ihrer »Schicksale« im Lebensverlauf. Daher scheint die ST im Bereich der Kinder- und Jugendlichentherapie einerseits, aber auch in der Elternarbeit bzw. Erziehungsberatungsstelle besonders geeignet, diagnostische, beratende und handlungsleitende Konzepte zu generieren.
Im ersten einführenden Teil liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung des schematherapeutischen Erklärungsmodells (Grundbedürfnisse, Schemata, Bewältigungsstrategien, Modi) und wie dieses im Beratungskontext mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern erarbeitet werden kann. Erste Möglichkeiten der Diagnostik werden vermittelt und z.T. eingeübt wie z. B. die Verwendung von Stammgeschichten, »Imaginäres Elterninterview«, Modus-Skizze und Modus-Interview.
Im Vertiefungsteil, der einige Monate später stattfindet, wird zunächst auf Selbsterfahrungsaspekte eingegangen, die sich in eigenen Triggern und möglichen maladaptiven Schemata im Beratungskontext zeigen können. Vor dem Hintergrund der bisherigen Praxiserfahrungen mit dem Konzept in der Arbeit vor Ort werden daran anknüpfend modusspezifische Interventionen vorgestellt, die auch im Beratungskontext gut integrierbar sind (z. B. Spieltherapie, Imaginationsübungen wie »Reise zum Clever-Modus«, Einsatz von Moduskarten sowie Modus-Memo).
Im Blick auf die Elternarbeit spielen zunächst elterliche Ressourcen, Bedürfnisse und Familienstrukturen eine Rolle. Dabei werden Edukationshilfen zum Schema- und Moduskonzept und die Vermittlung typischer dysfunktionaler Modus-Konstellationen zwischen Eltern und Kind (z. B. Vermittlung des Teufelskreises in der Erziehung in Verbindung mit dem Modus-Konzept) aufgezeigt. Ein weiterer Schwerpunkt wird beim Thema Elternarbeit auf das Schema-Coaching gelegt, in dem Transaktionsprozesse zwischen Eltern und Kind beleuchtet werden.

Methoden
Die Fortbildung bietet neben grundlegender Theorievermittlung viel praktische Anschauung durch Bild- und Videomaterial sowie kleine Übungen zur Übertragung in die eigene praktische Arbeit. Die vorgestellten schematherapeutischen Ansätze und Methoden sind zudem gut integrierbar in systemische Beratungskontexte, so dass im Allgemeinen an dort vorhandenes Wissen angeknüpft werden kann.




ZKJ Ausgabe 1/2018
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

• Editorial und Inhaltsverzeichnis
• Weitere Informationen


Dozent/in mit einen Abschluss (Diplom oder Master) in Psychologie, Erziehungswissenschaften oder Sozialer Arbeit
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: r Dozentin_eines Dozenten zum 01.09.2018.pdf

Am Evangelischen Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH ist zum 01.09.2018 die Stelle einer/s


NEU: Therapeutische Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kursnummer: E 19.17
Referent: Dipl.-Psych. Claudia Lenz
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 230,– Euro / 190,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 14.10.2019 14:00 Uhr - 17.10.2019 13:00
Anmeldeschluss: 12. 8. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen des Kurses haben ihr Repertoire an verschiedensten therapeutischen Methoden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erweitert und deren Anwendung geübt.

Inhalt
Im Unterschied zur therapeutischen Arbeit mit Erwachsenen agieren Kinder häufig ihre Gefühle direkt aus. Sie sind noch nicht so gut in der Lage, Emotionen zu kanalisieren und reflektieren ihre Handlungen weniger sprachlich, sondern eher in spielerischen Handlungen oder bildlichem Ausdruck. Auch die Interessen der Eltern sind bei der Arbeit mit Kindern im Einzelsetting zu berücksichtigen.
In dieser Fortbildung werden unterschiedliche Methoden der therapeutischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Die Methoden kommen aus den Bereichen der kreativen, ressourcenorientierten therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aus der Verhaltenstherapie und der systemischen Arbeit. Sie beinhalten die Verwendung von unterschiedlichen Materialien und Sinneskanälen. Es wird mit Übungen, sich auf Kinder und ihre Welt einzulassen, experimentiert.
Entspannungsverfahren, Verwendung von Geschichten, Teilearbeit, Rollenspiele in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden angewendet. Methoden der Emotionsregulation finden ebenso Eingang: Notfallkoffer für Situationen starker affektiver Überflutung, Skalierungsmethoden, Zieldefinitionen.

Methoden
Input
Demonstration
Übungen im Plenum und in der Gruppe
Rollenspiel
Diskussion und Austausch


NEU: Vertrauensvolle Beziehungen ermöglichen
Unterstützung für emotional instabile Jugendliche
Kursnummer: E 19.18
Referent: Dipl.-Psych. Nicole Irion
Tagungsstätte: SysTelios-Klinik, Am Tannenberg 17 Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren. Unterkunft z. B. in »Buddhas Weg« in 15 Minuten Fußweg-Entfernung
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 16.10.2019 14:00 Uhr - 18.10.2019 13:00
Anmeldeschluss: 2. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen bewährte (hypnosystemische) Unterstützungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die mit »emotional-instabilen Persönlichkeitsstilen« vertrauensvolle und tiefe Beziehungen bisher nur schwer entwickeln und halten können.

Inhalt
Der Übergang vom Jugendlichen- zum Erwachsenenalter ist geprägt von zahlreichen Veränderungen auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene. Diese Veränderungen finden stets in einem Kontext statt, insbesondere in Bezug zu einem familiären Beziehungssystem. Stierlins systemisch geprägtes Konzept der »Individuation mit« und »Individuation gegen« beschreibt die Bedeutung von Konflikten für die individuelle Entwicklung von jungen Menschen. Dabei entwickeln Familien ihre eigenen »Kulturen« und Lösungsversuche im Umgang mit diesen Konflikten. Immer mehr junge Menschen entwickeln »emotional-instabile Persönlichkeitsstile«, die vertrauensvolle und tiefe Beziehungen erschweren.
Systemische Methoden bieten Möglichkeiten, durch Veränderungen der willkürlichen und unwillkürlichen Aufmerksamkeitsfokussierungen neue und gesundheitsförderliche Familien-Konflikt-Kulturen zu gestalten, unter wertschätzender Begegnung mit früheren, wenn auch inzwischen ungewünschten Mustern als Teil der individuellen und familiären Entwicklung. Auch hypnotherapeutische Methoden können das innere Erleben und damit zum Teil auch das äußere Verhalten junger Menschen auf gewünschte Art und Weise verändern, so dass eine andere Art der Beziehungsgestaltung (auch zu sich selbst) wieder möglicher wird.
Methoden

Input (hypnosystemisch, systemische Choreographien und hypnotherapeutische Interventionen)
Austausch und Diskussion
Interview mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und Demos
Supervisions- und Fallarbeit


Linkbanner bke-Jugendberatung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Jugend-Sig.gif
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Verwenden Sie dieses Banner der bke-Jugendberatung , um von Ihrer Website, die Jugendliche anspricht, auf das Online-Beratungsangebot der bke für Jugendliche zu verlinken. Das Banner steht im gif-Format zum Download bereit. Wenn Sie die Datei im eps- oder jpg-Format benötigen, wenden Sie sich bitte an kontakt@mybke.net!


Warum werden die Altersklassen der jungen Menschen nicht mehr erfasst?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

In der bisherigen Bundesstatistik wurde das Alter des jungen Menschen bezogen auf Altersklassen (0 < 3 Jahre; 3 < 6 Jahre usw.) geschätzt. Heute werden Geburtsjahr und Geburtsmonat erhoben. Aus diesen Angaben werden dann Altersklassen im Rahmen der Auswertung berechnet.


NEU: Bindungsdiagnostik in der Familienberatung
Kursnummer: E 19.19
Referent: Dipl.-SozPäd. Mathias Berg
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– / Euro 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 21.10.2019 14:00 Uhr - 23.10.2019 13:00
Anmeldeschluss: 16. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen haben ihre diagnostischen Kenntnisse und Kompetenzen bei Kindern Jugendlichen und Erwachsenen um etablierte Instrumente der Bindungsforschung erweitert, die auch in Beratungsstellen gut eingesetzt werden können. Sie haben die Fähigkeit entwickelt, auch ohne spezielle diagnostische Verfahren, Bindungsprozessen in der Familienberatung mehr Aufmerksamkeit zu widmen, um diese besser zu erkennen.

Inhalt
Allgemein ist bekannt, dass Bindung nicht nur in den Kleinkindjahren als besonders beachtenswert gilt, will man problematische Eltern-Kind-Beziehungen verstehen. Auch viele Verhaltensstörungen im Kindesalter sind mit (hoch) unsicheren Bindungsstrategien assoziiert. Dieser Kurs bietet daher eine praktische Einführung in verschiedene Methoden der Bindungsdiagnostik an. Näher vorgestellt wird vor allem das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B), das für einen Altersbereich vom Kindergarten bis zum Grundschulalter vorgesehen ist. Thematisiert werden daneben noch andere Bindungsdiagnostikverfahren für das Jugendalter sowie für Erwachsene und Paare. Es werden Grenzen und Möglichkeiten einer Bindungsdiagnostik für anschließende Interventionen in der Beratung und Therapie aufgezeigt. Der Kurs kann und will keine wissenschaftliche Schulung in den einzelnen Bindungsinventaren ersetzen, baut er jedoch auf den praktisch-diagnostischen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen auf, und ermöglicht diesen so, neue Zugangsweisen zur inneren Welt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern zu erschließen.

Methoden
Der Kurs führt praxisorientiert in die Diagnostikmethoden, insbesondere in das GEV-B, ein. Bindungstheoretische Grundlagen werden auf die für die Anwendung der Verfahren notwendigen Aspekte begrenzt bleiben. Gearbeitet wird außerdem mit Fallbeispielen, Videodemonstrationen und eigenen Anwendungen/Übungen.


Trennung meistern, Kinder stärken
Ein Gruppenangebot für Eltern in der Erziehungsberatung
Kursnummer: E 19.20
Referent: Dipl.-Soz.Päd. Christine Utecht, Dr. Bernd Kulisch
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 290,– / Euro 250,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 04.11.2019 14:00 Uhr - 07.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 2. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen das Elterntrainingskonzept »Trennung meistern, Kinder stärken« in seiner Grundstruktur und können es in der Beratungsarbeit vor Ort entsprechend angepasst einsetzen.

Inhalt
Eltern in hoch strittigen Trennungssituationen sind für herkömmliche Beratungsmethoden kaum zugänglich. Bei hoher Konfliktneigung ist bei ihnen oft eine Einengung im Erleben und Verhalten zu beobachten, die sich zu verfestigen droht. Das Denken und Handeln der Eltern wird dabei von starken Affekten und Emotionen wie Wut, Angst, Kränkung oder Verlustgefühlen gelenkt und begleitet. Die andauernden Elternkonflikte sind ein starker Risikofaktor für die kindliche Entwicklung. Die Belastungen für die Kinder zeigen sich auf verschiedenen Ebenen. Sie leiden nicht nur unter emotionalem Stress, wenn sie den Streit der Eltern direkt miterleben, sondern auch unter Loyalitätskonflikten, geringerer Wärme und weniger emotionaler Verfügbarkeit der Eltern. Ziele und Ansatzpunkte für Interventionen des in diesem Kurs vorgestellten Trainings sind vor allem:
Verbesserung der Stressbewältigung und Emotionsregulation bei den Eltern
Verbesserung des elterlichen Konfliktverhaltens und der Kommunikationsfähigkeit
Stärkung der Erziehungskompetenz.
Das Training wurde im Rahmen des Projektes »Kindeswohl bei Trennung und Scheidung« des Landes Baden-Württemberg entwickelt und dort über mehr als zwei Jahre erfolgreich in der Erziehungsberatung durchgeführt.

Methoden
Vortrag
Gruppenarbeit
Rollenspiel


NEU: Beratung von Pflegefamilien
Kursnummer: E 19.21
Referent: Dipl.-Psych. Kai Götzinger
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 04.11.2019 14:00 Uhr - 06.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 29. 7. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen sind mit den rechtlichen Rahmenbedingungen des Pflegekinderwesens vertraut. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive heraus können sie komplexe Familiensysteme sowie deren einzelne Mitglieder verstehen und beraten. Insbesondere Diagnostik und Interventionen beim Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) sind bekannt und geübt.

Inhalt
Erziehungsberatungsstellen kooperieren bereits vielerorts mit dem Pflegekinderwesen. Der Kurs soll Praxiskompetenz für die Beratung von Pflegefamilien, der ihr anvertrauten Kindern sowie derer leiblichen Eltern vermitteln. Ausgehend von Spezifika der Entwicklungspsychologie von Pflegekindern unter besonderer Berücksichtigung bindungstheoretischer Konzepte sowie von der familiendiagnostischen Erfassung komplexer Familiensysteme werden praxistaugliche Interventionsstrategien entwickelt.
Einsatzmöglichkeiten einer Vielzahl methodischer Ansätze in gegebenfalls variierenden Settings werden vorgestellt und diskutiert. Als spezifische Themen werden unter anderem die Förderung der Selbstreflexion der Pflegeeltern sowie der Umgang mit neurologischen Schädigungen wie beispielsweise dem Fetalen Alkoholsyndrom aufgegriffen.

Methoden
Vortrag
Kleingruppen und Übungen
Rollenspiel
Erfahrungsaustausch
Diskussion


Wie sag ich’s wann, wem?
Beratungsgespräche sicher 
und gelassen führen
Kursnummer: E 19.22
Referent: Dipl.-Psych. Mechthild Sckell
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 06.11.2019 14:00 Uhr - 08.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 30. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen haben ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen in der Gesprächsführung aufgefrischt, die eigene Gesprächshaltung reflektiert, ihr Repertoire an Möglichkeiten, Beratungsgespräche zu führen erweitert und gehen gelassener und sicherer mit herausfordernden Gesprächssituationen um.

Inhalt
Eine kompetente Gesprächsführung ist die Basis der Erziehungsberatung. Sie ermöglicht es, mit den Klienten in einen guten Kontakt zu kommen, »Ja«-Haltungen aufzubauen, kritische Beobachtungen sicher anzusprechen, Prozesse in schwierigen Situationen weiterzuführen, Perspektiven zu eröffnen und die Eltern für eine für das Kind förderliche Zusammenarbeit auf längere Zeit zu gewinnen. Je nach Kliententyp, Fragestellung und Problematik bedarf es einer individuell zugeschnittenen Gesprächsführung.
Der Kurs richtet sich an Berater/-innen, die sich folgende Fragen stellen:
Wie gestalte ich das Erstgespräch? Wie komme ich in einen vertrauensvollen Kontakt mit den unterschiedlichsten Klienten?
Wie steuere ich den Beratungsprozess? Welche Fragen stelle ich wann?
Wie konfrontiere ich so, dass es der Ratsuchende auch annehmen kann? Wie gehe ich mit kinderschutzrelevanten Themen in der Beratung um?
Wie unterbreche ich immer wiederkehrende Gesprächsmuster? Wie kommen wir von der Problem- zur Lösungstrance? Wie vermeide ich eigene Verstrickungen?
Welches Setting wähle ich nach dem Erstgespräch? Wie kontrakte ich Ziele und Termine?
In erster Linie werden diese Fragen im Kurs aus einer systemischen Perspektive heraus gestellt und beantwortet.

Methoden
Kurze Impulsvorträge, Kleingruppen- und Einzelarbeiten, Schwerpunkt ist praktisches Üben.


Warum der große Zirkuselefant 
nicht einfach wegläuft
Mit gestalttherapeutischen Methoden Verhaltensmuster ändern
Kursnummer: E 19.23
Referent: Dipl.-Psych. Silvia Keil de Ballón
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 13.11.2019 14:00 Uhr - 15.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 1. 10. 2019
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Ziel
Beraterinnen erreichen in Familien eine Verbesserung der innerfamiliären Beziehungen durch mehr Bewusstheit und Achtsamkeit im Erleben und Verhalten gegenüber anderen und sich selbst. In schwierigen Situationen können darüber hinaus für die Eltern neue Handlungsweisen sichtbar gemacht und ermöglicht werden.

Inhalt
Erlebnis- und Verhaltensmuster werden in frühster Kindheit durch die Familie mit den nächsten Bezugspersonen erlernt. Schon das Neugeborene passt sich dabei bestmöglich an die Umgebung an, die es vorfindet. Die vorhandene Umwelt stellt die Normalität für das heranwachsende Kind dar, es kann sie nicht in Frage stellen. Die dabei entstandenen Erlebnis- und Verhaltensweisen, die in der Kindheit sinnhaft waren, werden im Erwachsenenalter unbewusst weiter gelebt. Hier sind diese Muster häufig nicht mehr sinnhaft und verursachen Konflikte in den Beziehungen mit den Kindern und/oder den Partnern. Der Erwachsene bleibt im Käfig seiner Kindheitserfahrungen gefangen, gleich einem großen Zirkuselefanten, der an einen kleinen Pflock gebunden leicht in die Freiheit entfliehen könnte. Als junger Elefant hat er jedoch die Erfahrung gemacht, dass er nicht stark genug war und heute glaubt er, es ebenfalls nicht zu sein (angelehnt an eine Geschichte aus: Jorge Bucay: »Komm, ich erzähl dir eine Geschichte«). Mit Hilfe gestalttherapeutischer Interventionen können destruktiv wirkende Verhaltensmuster bewusst gemacht und aufgelöst werden. Es kommt langfristig zu deutlich verbesserten Beziehungen und konstruktiver Kommuni-kation innerhalb der Familie.
Der Kurs schließt einen Input zu Grundlagen der Gestalttherapie und zum Zusammenhang von Bindung und Beziehung ein. Im Zentrum steht jedoch die Achtsamkeit sowohl eigenen inneren Prozessen gegenüber als auch im Kontakt mit anderen Menschen. Er ist deshalb erlebnis- und körperorientiert sowie emotionsfokussiert gestaltet.

Methoden
Gestalttherapeutische Interventionen wie z. B. Trance- und Imaginationsübungen, Körperarbeit, Arbeit mit inneren Bildern, symbolische Arbeit mit Figuren und Tieren, Aufstellung, Konzept des inneren Kindes, Ressourcen und Kraftquellen nutzen, Arbeit mit Geschichten, Selbsterfahrung, Achtsamkeitsbasierte Übungen


NEU: Ressourcenorientierte 
kultursensible Hilfen für Migrationsfamilien
Kursnummer: E 19.24
Referent: Dipl.-Psych. Karin Jacob, Dipl.-Psych. Anisa Saed-Yonan
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Anmeldeschluss: 16. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmenden haben kultursensibles Wissen erlangt und sind in der Lage, Ressourcen von migrierten Kindern und ihren Familien zu erkennen und zu nutzen. Sie sind handlungssicherer im Umgang mit den Familien und können Grenzen der eigenen Handlungsfähigkeit erkennen.

Inhalt
Hintergründe für Migration und Zuwanderung können sehr unterschiedlich sein. In den letzten Jahren sind aufgrund der weltpolitischen Entwicklung vor allem schutzsuchende Kinder, Jugendliche und ihre Familien verstärkt in den Blick genommen worden. Migrierte Familien erleben nicht selten den Verlust ihrer Heimat und der gewohnten Sozialisationsbedingungen als psychischen Stress bis hin zur traumatischen Belastung.
Der Kurs widmet sich der Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten und der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Familien aus fremden Kulturkreisen. Ausgehend vom psychosozialen Stress und dessen Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Gesundheitserleben der Migrierten wird außerdem erläutert, was ein Trauma ist und welche Folgen für alle Beteiligten daraus entstehen. Welche Ressourcen und welche Potentiale migrierte oder schutzsuchende Familien mitbringen und wie sie für die Arbeit genutzt werden können wird ebenso thematisiert, wie auch, welche Ressourcen die Teilnehmer/-innen als Fachkräfte bereits mitbringen und wie man sich vor möglicher eigener »Mitempfindungsmüdigkeit« schützen kann. Anhand des fachlichen Inputs über Fakten zu Migration, zu Stresserleben der Familien und Einzelner, zu Traumatherapie und mit begleitendem Erfahrungsaustausch wird das professionelle Handeln weiterentwickelt.

Methoden
fachlicher Input
Dikussion und Erfahrungsaustausch
Übungen und Fallbeispiele
kleine Intervisionsgruppen


Krise oder Krankheit?
Psychiatrisch-medizinisches Wissen 
für Beratungsfachkräfte
Kursnummer: E 19.25
Referent: Dr. Michael Rentrop
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– / Euro 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 20.11.2019 14:00 Uhr - 22.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 16. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/innen haben einen Überblick über die wichtigsten psychischen Krankheitsbilder bei Jugendlichen und Erwachsenen. Sie können psychische Krisen von Störungen und Krankheiten besser abgrenzen und in der Beratung angemessene Hilfsmöglichkeiten eröffnen.

Inhalt
Im Kurs werden die wichtigsten psychischen Krankheitsbilder anhand der Internationalen Klassifikation (ICD 10/11) und Fallbeispielen erarbeitet. Risiken, Behandlungswege und Chancen der Behandlung werden erörtert. Sowohl medizinisch-medikamentöse Therapien als auch psychotherapeutische Ansätze werden diskutiert. Unterscheidungsmerkmale zwischen vorübergehenden seelischen Krisen, länger anhaltenden Störungen und psychischen Erkrankungen werden vermittelt.
Die Teilnehmer/-innen sind eingeladen, eigene Fallbeispiele aus ihrem Alltag in anonymisierter Form einzubringen. Entsprechend den Bedürfnissen der Kursteilnehmer werden Schwerpunkte gesetzt und die Probleme im Alltag sowie Lösungsstrategien in Kleingruppen, Plenumsdiskussionen und Rollenspielen erarbeitet.
Der Kurs wendet sich an Mitarbeiter/-innen von Beratungsstellen, die ihr psychiatrisch-medizinisches Wissen auffrischen möchten, ebenso wie an »Neueinsteiger« in der Beratung.

Methoden
Interaktives Vorgehen und Diskussion
Arbeit in Kleingruppen
Arbeit mit Kasuistiken


Traumabezogene Spieltherapie (tSt)
Kursnummer: E 19.26
Referent: Dipl.-Psych. Dorothea Weinberg
Tagungsstätte: FrauenWerk Stein
Teilnehmerzahl: 19
Kursgebühr: 250,– Euro / 220,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 02.12.2019 14:00 Uhr - 04.12.2019 12:00
Anmeldeschluss: 26. 8. 2019
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Diplom-Psychologin/en
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung_Schreiambulanz_2018.pdf

Das Sozialpädiatrische Zentrum Frankfurt Mitte ist eine Einrichtung der Behindertenhilfe unter Trägerschaft des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe e. V. mit derzeit ca. 60 MitarbeiterInnen. Das SPZ betreut Kinder aller Altersstufen mit Entwicklungsstörungen, neurologischen Erkrankungen, Epilepsien (Zulassung als Epilepsieambulanz für Kinder und Jugendliche), Verhaltensstörungen, Fehlbildungen (neurogenetische Sprechstunde), Bewegungsstörungen wie Cerebralparese (neuro-orthopädische Sprechstunde) sowie Hochrisikokinder (u.a. extrem kleine Frühgeborene) und Kleinkinder mit Regulationsstörungen (Schreiambulanz). Für die psychologische Diagnostik und Beratung in der Ambulanz für frühkindliche Regulationsstörungen (Schreiambulanz) suchen wir zum 01.07.2018 eine/n


NEU: Nicht auf den ersten Blick sichtbar - Schutz und Hilfe bei emotionaler Vernachlässigung und psychischer Misshandlung
Kursnummer: E 19.27
Referent: Dr. Elke Nowotny
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 200,– Euro / 170,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 02.12.2019 14:00 Uhr - 04.12.2019 13:00
Anmeldeschluss: 26. 8. 2019
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Ziel
Ziel des Kurses ist es, den Blick für die oft nicht auf den ersten Blick erkennbare emotionale Vernachlässigung und psychische Misshandlung zu schärfen und so die Gefährdung zu minimieren.

Inhalt
Kinder, die durch emotionale Vernachlässigung oder psychische Misshandlung in ihrem Wohl gefährdet sind, zeigen bereits in frühen Entwicklungsphasen Verhaltensauffälligkeiten (u.a. Ich-Instabilität, Unkonzentriertheit). Eindeutige Zuordnungen zu Misshandlung und Vernachlässigung gelingen oft nicht.
Bei emotionaler Vernachlässigung und psychischer Gewalt sind das In-Kontakt-Kommen sowie Halten des Kontakts durch Abwehr und Widerstände oft kompliziert. Vernachlässigte Kinder und Eltern sind hochbedürftig. Fachkräfte spüren das und reagieren mitunter mit starken Identifikationen verbunden mit Gefühlen von Hilflosigkeit und Mitgefühl. Der Blick auf Kinder bzw. Jugendliche kann verloren gehen. Folgende Fragen werden diskutiert:
Woran erkenne ich psychische Misshandlung und emotionale Vernachlässigung?
Welche Anhaltspunkte sprechen für eine Kindeswohlgefährdung?
Wie kann ich mit Eltern in Kontakt kommen und ihn halten?
Wie gelingt die Balance von Hilfe und Schutz? Wann sind Schutzmaßnahmen erforderlich?
Auf welche Weise können Fachkräfte der »Ansteckung« durch Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Wut entgehen?
Die Teilnehmer/-innen sind eingeladen, eigene Fallbeispiele einzubringen.

Methoden
Wissensvermittlung
Übung in Kleingruppen
Selbstreflexionsanteile


Coaching für Teamassistentinnen
Kursnummer: E 19.2
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Kirchl. Fort- und Ausbildungsstätte
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 11.12.2019 14:00 Uhr - 13.12.2019 14:00
Anmeldeschluss: 7. 10. 2019
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Ziel
Erfahrungen und Erkenntnisse der Teilnehmerinnen werden geteilt und für die eigene anspruchsvolle Arbeit in der Beratungsstelle sowie für die Kolleginnen im Team nutzbar gemacht. Am Arbeitsplatz werden Belastungen besser gemeistert und Herausforderungen wird mit neuem Elan begegnet.

Inhalt
Im Kurs wird das bereits Gelernte aufgefrischt und neue Entwicklungen werden einbezogen:
Bewährte Methoden und Vorgehensweisen
Minimax-Strategien
Unklare und/oder konflikthafte Situationen im Team und mit der Leitung
Umgang mit Kritik und Kränkungen
Emotionale Belastung im Gespräch mit Ratsuchenden
Kooperation mit anderen Diensten
Gesetzliche Veränderungen
Transfermöglichkeiten des Gelernten in den Arbeitsalltag.

Methoden
Vortrag
Kleingruppen
Psychodrama
Aufstellungen
Rollenspiel
Erfahrungsaustausch


Linkbanner bke-Elternberatung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Eltern-Sig.gif
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Das Banner der bke-Elternberatung können Sie verwenden, um von Ihrer Website auf das Online-Beratungsangebot der bke für Eltern zu verlinken. Das Banner steht im gif-Format zum Download bereit. Wenn Sie die Datei im eps- oder jpg-Format benötigen, wenden Sie sich bitte an kontakt@mybke.net!


Manche Merkmale des Erhebungsbogens passen gar nicht richtig auf Beratung. Auch sind die Antwortmöglichkeiten eher theoretischer Art. Wie kann ich damit umgehen?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Wenn das eine oder andere Merkmal oder die vorgegebenen Merkmalsausprägungen als für Erziehungsberatung nicht gut geeignet erscheinen, so liegt dies daran, dass der Erhebungsbogen nicht allein für die Erziehungsberatung eingesetzt wird, wie dies in der bisherigen Erhebung der Fall war. Der jetzige Erhebungsbogen deckt neben der Erziehungsberatung auch alle anderen Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe und Hilfe für junge Volljährige ab. Deshalb finden sich auf der Ebene der Merkmalsausprägungen immer wieder Antwortkategorien, die nur für andere Hilfen in Betracht kommen.


Psychologen (w/m)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: schreibung Psychologe- 20-02-2018.pdf

Das Jugendamt, Abteilung Integrierte Beratungsstelle, der kinder- und familienfreundlichen Stadt Erlangen sucht zum 1.6.2018 befristet bis 31.5.2020 einen


Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/in (Diplom, Bachelor oder Master)
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: chreibung Fachkraft der Sozialen Arbeit.pdf

Der Caritasverband Darmstadt e.V. sucht für die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Fürth/Odenwald zum 1. Mai 2018 oder später eine/n


Psychologen (m/w) oder Erziehungswissenschaftler (m/w), mit Diplom- oder Masterabschluss als fachlichen Leiter
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: nausschreibung Leitung KSZ Mainz.pdf

Das Kinderschutz-Zentrum Mainz sucht einen


Flyer bke-Jugendberatung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Jugend_farbig_A6_4c.jpg.zip
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Wenn Sie dazu beitragen möchten, das Online-Beratungsangebot der bke für Jugendliche noch bekannter zu machen, nutzen Sie diesen Flyer als kleines Plakat oder Handzettel!


Warum muss der Erhebungsbogen denn zwei Mal ausgefüllt werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Für die Mehrzahl der Beratungen wird nur ein Erhebungsbogen erforderlich. Denn die Beratung beginnt und endet im selben Kalenderjahr. Zwei Bögen werden nur erforderlich, wenn eine Beratung zum Ende eines Jahres noch fortdauert.

Für die Erziehungsberatung sind nach der bisherigen Erhebung nur die beendeten Beratungen erfasst worden. Vor 1990, als noch kumulierte Daten in die Bundesstatistik gemeldet wurden, hat auch die Erziehungsberatung die am Ende eines Jahres bestehenden und ins folgende Jahr übernommenen Fälle erfasst. Mit dem Übergang zur Einzelfallerhebung wurde auf die Erfassung der fortdauernden Beratungen verzichtet. Für die anderen Hilfen zur Erziehung sind dagegen auch bei den Einzelfallerhebungen beide Zeitpunkte (Bestand am Jahresende und Ende der Hilfe) erfasst worden. Nun wird für die Erziehungsberatung dasselbe Verfahren eingeführt. Dadurch können Erziehungsberatung und die anderen Hilfen zur Erziehung im Rahmen von Auswertungen (und örtlichen Jugendhilfeplanungen) besser aufeinander bezogen werden.

Zu den beiden Erhebungszeitpunkten gelten unterschiedlich umfassende Erhebungsbögen. Zum Jahresende sind die Merkmale A bis K zu melden; am Ende der Beratung ist der gesamte Erhebungsbogen (also bis Ziffer P) auszufüllen.


Flyer bke-Elternberatung.de
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
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Für die Bewerbung der Online-Beratung der bke für Eltern wird dieser Flyer genutzt. Verwenden Sie dieses Material, um Eltern auf das Beratungsangebot im Internet aufmerksam zu machen!


Wann ist denn „Zuständigkeitswechsel“ anzugeben? Liegt bei der Beratung einer Familie, die im Ort A Erziehungsberatung erhalten hatte, und nun im Ort B in die Beratung kommt, ein Zuständigkeitswechsel vor?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Ein Zuständigkeitswechsel kann sich nur für Jugendämter ergeben. Etwa wenn ein Kind in einem Heim untergebracht ist, aber auf Grund eines Umzugs der Eltern nun ein anderes Jugendamt für die Finanzierung zuständig wird. Für die Erziehungsberatung entfällt diese Antwortmöglichkeit.


Füllanzeige der bke-Jugendberatung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: Füllanzeige Jugend.pdf
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Diese Anzeige kann als Lücken-Füller in Zeitungen und Zeitschriften genutzt werden. Sie steht im pdf-Format zum Download bereit. Wenn Sie die Datei im eps- oder jpg-Format benötigen,wenden Sie sich bitte an kontakt@mybke.net!


Wie wird mit nicht korrekt ausgefüllten Erhebungsbögen umgegangen?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Wenn Angaben in den Erhebungsbögen nicht plausibel sind, erfolgt eine Rückfrage des Statistischen Landesamtes bei der meldenden Beratungsstelle. Dafür dient die von der Beratungsstelle vergebene Kenn-Nummer. Die unplausiblen Daten werden gemeinsam bereinigt.

Falls die Beratungsstelle ihre Daten elektronisch weitergibt, stehen Prüfprogramme zur Verfügung, die sicherstellen, dass nur korrekt ausgefüllte Erhebungsbögen an das Statistische Landesamt übermittelt werden.


Füllanzeige der bke-Elternberatung
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Download: Füllanzeigen Eltern.pdf
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Wenn eine Erziehungsberatung vom Jugendamt förmlich gewährt wird, wird dann die Beratung auch vom Jugendamt an die Statistik gemeldet?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Die Regelung, dass Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII von den Beratungsstellen an die Statistischen Landesämter gemeldet werden, gilt allgemein. Sie gilt also auch dann, wenn das Jugendamt Erziehungsberatung im Rahmen einer Hilfeplanung als notwendige und geeignete Hilfe festgestellt hat.


Sind die neuen Erhebungsbögen auch für Beratungen zu benutzen, die bereits im Vorjahr begonnen worden sind? Manche Informationen liegen dann doch gar nicht vor.
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Ja. Die neuen Erhebungsbögen sind für alle Beratungen zu benutzen, die nach dem 1. Januar 2007 beendet werden bzw. am Ende des Jahres 2007 als bestehend zu melden sind. Die erforderlichen Informationen etwa zur Lebenssituation müssen dann den Beratungsdokumentationen entnommen werden. Wenn ein Aspekt der Lebenssituation nicht bekannt geworden ist, dann kann er (nach den allgemeinen Grundsätzen; siehe auch Frage 11) entfallen. Alle anderen Merkmale sollten den Beratungsfachkräften verfügbar sein.


Werden die Daten an das Statistische Landesamt oder an das Statistische Bundesamt gemeldet? Was heißt in diesem Zusammenhang eSTATISTIC.core?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die Datenerhebung, die Aufbereitung und die Ergebniserstellung bis zur Landesebene sind aufgrund der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland den Ländern übertragen. Alle Datensätze sind daher dem jeweils zuständigen Statistischen Landesamt zu melden.

Auch bei einer elektronischen Datenlieferung über die Schnittstelle eSTATISTIC.core erhalten die Statistischen Landesämter die Daten für ihren Bereich.


Wie ist der Turnus der Meldung an das Statistische Landesamt?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Für jede beendete Hilfe ist ein Erhebungsbogen auszufüllen. Die Erhebungsbögen der beendeten Beratungen einer Beratungsstelle sind monatlich an das Statistische Landesamt zu senden. Die Meldung für im Dezember eines Jahres beendete Hilfen müssen daher bis spätestens zum 1. Februar des folgenden Jahres gemeldet werden.

Die Erhebungsbögen für Hilfen, die über das Jahresende andauern (bestehende Hilfen), müssen bis spätestens zum 1. Februar des folgenden Jahres an die Statistischen Landesämter übersandt werden.

Für die elektronische Meldung muss der Turnus mit den Statistischen Landesämtern vereinbart werden.


Warum muss eine Kenn-Nummer auf dem Erhebungsbogen eingetragen werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die Kenn-Nummer dient der eventuell notwendig werdenden Kommunikation zwischen dem Statistischen Landesamt und der Erziehungsberatungsstelle. Sie kann von der Beratungsstelle frei vergeben werden. Dabei soll nicht die interne Bearbeitungsnummer/das Aktenzeichen verwendet werden. Aber es muss innerhalb der Beratungsstelle sichergestellt werden, dass von der Kenn-Nummer auf das Aktenzeichen der Beratungsdokumentation zurückgegriffen werden kann. (Siehe auch: Nr. 18).


Welche Angaben sind für die Schlüsselnummer zu machen, wenn der Erhebungsbogen postalisch weitergegeben wird? Gibt es Listen, aus denen diese Angaben entnommen werden können?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Bei einer Meldung zur Statistik mit Papierfragebögen brauchen von der Beratungsstelle keine Angaben zu den Schlüsselnummern gemacht zu werden. Diese werden vom Statistischen Landesamt eingesetzt.

Grundsätzlich können diese Daten aber beim Statistischen Landesamt erfragt werden.


Wo erfährt man die Kreiskennziffer?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die Kreiskennziffer ist Teil der Schlüsselnummer und braucht bei Lieferung auf Papierbogen nicht von der Beratungsstelle eingesetzt werden. Auf Anfrage teilt das Statistische Landesamt diese Angaben mit.


Wann dürfen laufende Nummern wieder verwendet werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Laufende Nummern sind von den Kenn-Nummern der Papierbögen zu unterscheiden. Laufende Nummern ersetzen bei elektronischer Meldung die Kenn-Nummer bei Papierbogen und müssen dieselben Voraussetzungen erfüllen wie diese (siehe auch: Nr. 23). Sie können in jedem Berichtsjahr neu vergeben werden.


Wird präventive Beratung nach § 16 SGB VIII statistisch erfasst?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Erziehungs- und Familienberatungsstellen erfüllen neben der Einzelfallhilfe auch präventive Aufgaben. Dazu zählen z.B. Vorträge in Kindertagesstätten und Schulen, Elterntrainings, Seminare und auch Öffentlichkeitsarbeit. Diese präventiven Aktivitäten der Erziehungsberatung behandeln typischerweise allgemeine Fragen der Erziehung und richten sich an eine Mehrzahl von Personen. Rechtsgrundlage ist § 16 Abs. 2 Nr. 2 SGB VIII (vgl. Wiesner § 16 Rn 20; Schellhorn § 16 Rn 9). Diese einzelfallübergreifende Tätigkeit wird in der Bundesstatistik nicht erfasst.

Beratungen zu Entwicklungs- und Erziehungsschwierigkeiten eines Kindes oder Jugendlichen im Einzelfall, auch zu „Erziehungsfragen“, sind regelmäßig Leistungen nach § 28 SGB VIII. Die Empfänger dieser Leistungen werden in der Bundesstatistik erfasst .


Gibt es eine Einzelberatung nach § 16 SGB VIII, die in die Bundesstatistik zu melden ist?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Einzelberatungen nach § 16 sind sogenannte „funktionale Erziehungsberatung“ oder auch „formlose erzieherische Betreuung“. Sie wird von den Fachkräften des Allgemeinen Sozialen Dienstes erbracht. In der Erziehungsberatung werden einzelfallübergreifende (präventive) Aufgaben auf der Grundlage von § 16 SGB VIII erfüllt. Beiden Konstellationen ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht in die Bundesstatistik zu melden sind, denn es handelt sich nicht um Hilfen zur Erziehung.


Trennungs- und Scheidungsberatung nach § 17 SGB VIII soll nicht statistisch erfasst werden, aber die Unterstützung bei „Trennung und Scheidung“ ist doch auch Aufgabe nach § 28 SGB VIII. Wie kann da unterschieden werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Zur Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII gehört die Unterstützung „bei Trennung und Scheidung“ hinzu. Zugleich regelt das SGB VIII aber auch eine Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung § 17 SGB VIII. Das führt zu der Notwendigkeit, zwischen beiden Leistungen abzugrenzen.

Zunächst muss festgestellt werden, dass § 17 einige Beratungsaufgaben enthält wie etwa: „Die Beratung soll helfen, Konflikte und Krise zu bewältigen“, die in gleicher Weise Aufgabe nach § 28 SGB VIII sind: „Erziehungsberatungsstellen ... sollen ... bei der Klärung und Bewältigung ... familienbezogener Probleme ... unterstützen“. In diesen Überschneidungsbereichen ist eine Abgrenzung weder sinnvoll noch möglich.

Aber § 17 SGB VIII formuliert auch spezifische Aufgabenstellungen, die gesondert betrachtet werden müssen:
• Präventive Partnerschaftsberatung (§ 17 Abs. 1 Nr. 1) und
• Beratung zur Gestaltung des Sorgerechts (§ 17 Abs. 2).
(Im Einzelnen siehe Frage 30 und 31.)

Die Beratung bei Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung ist 1990 eingeführt worden, um Eltern, die sich scheiden lassen wollen, bei der künftigen Wahrnehmung der elterlichen Sorge (über die damals regelhaft durch das Familiengericht zu entscheiden war) zu unterstützen. In der Praxis der Beratungsstellen sind solche Fragen zur elterlichen Sorge eng verknüpft mit der Entwicklungssituation des Kindes und der Beziehungsdynamik der Familie. Die Leistungen nach § 17 Abs. 1 Nr. 3 u. Abs. 2 sind daher regelmäßig mit einer Leistung nach § 28 SGB VIII verknüpft. Die Beratung ist folglich als Leistung nach § 28 in die Bundesstatistik zu melden.

Falls ein öffentlicher Träger der Jugendhilfe (Kommune oder auch ein Bundesland) die Erfassung von Beratungsleistungen nach § 17 SGB VIII wünscht, so können diese Beratungen nachrichtlich getrennt erfasst werden. (Siehe auch: Frage 32.)


Was ist präventive Partnerschaftsberatung (§ 17 Abs. 1 SGB VIII)?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Während Erziehungsberatung immer den konkreten Bezug der Beratung auf ein betroffenes Kind voraussetzt (bei dem eine seinem Wohl entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist), kann auf der Grundlage von § 17 Abs. 1 eine Unterstützung von Müttern und Vätern bereits geleistet werden
• um ein partnerschaftliches Zusammenleben in der Familie aufzubauen und
• um Konflikte und Krisen in der Familie zu bewältigen
noch bevor die Probleme auf der Elternebene zu Auffälligkeiten oder Entwicklungsproblemen bei einem Kind geführt haben. Eine solche Beratung, die konzeptionell die Partnerschaft von Müttern und Vätern stärken soll, ehe noch Erziehungsprobleme aufgetreten sind, und die insofern der Erziehungsberatung vorbeugen soll, kann von den Aufgaben nach § 28 abgegrenzt werden. Eine solche präventive Partnerschaftsberatung wird in der Bundesstatistik nicht erfasst, da nur die Hilfen zur Erziehung einbezogen sind.


Teil 1 von 4: Weiterbildung zum/zur Familienmediatorin bke
Einführung in die Familienmediation
Kursnummer: FM 18.1
Referent: Dipl.-Soz. Päd. Maria Marshall, Dipl.-Psych. Stefan Mayer
Tagungsstätte: FrauenWerk Stein
Teilnehmerzahl: 24
Kursgebühr: 395,– Euro / 350,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 03.12.2018 14:00 Uhr - 06.12.2018 00:00
Anmeldeschluss: 27. 8. 2018 ACHTUNG! Verlängert: 12. Oktober 2018
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Die Teilnehmer/innen erhalten im ersten, einführenden Kursteil einen Überblick über das Verfahren der Mediation und die methodischen Grundlagen. Die Entwicklung sowie die Struktur und Phasen des Mediationsprozesses werden dargestellt. In diesem Teil werden grundlegende Fertigkeiten und Kompetenzen und die persönlichen Anforderungen an die Mediatorin/den Mediator thematisiert. Die Indikation für Mediation in Bezug auf verschiedene Problemlagen und die Erhöhung ihres Wirkungsgrades wird dargelegt. Freiwilligkeit und Autonomie sind wichtig, was aber eine mediative Arbeit mit vom Gericht geschickten Klienten nicht ausschließt, sondern besondere Interventionen erforderlich macht.

Inhalte
• Praxis des Erstgesprächs/Essentials der Mediation/Verstehensprozess der Mediation/die Eingangsvereinbarung
• Die allparteiliche Haltung im Mediationsprozess und ihre praktische Umsetzung
• Abgrenzung der Mediation vom streitigen Verfahren und von Therapie
• Indikation für Mediation
• Kontraktverhandlungen
• Themen sammeln und gewichten (Sach- und Beziehungsebene beschreiben und strukturieren),
• Unterscheidung von mediativen, therapeutischen und juristischen Hypothesen, hypothesengeleitet arbeiten
• Übergangslösungen am Beispiel von Konflikten bezüglich der Kinder
• Herausarbeiten und Formulierung von Interessen
• Umgang mit Mustern, Barrieren, Projektionen
• Die Kunst des Fragens in der Mediation
• Fairness und Fairness-Kontrolle
• Einbezug der Kinder in den Mediationsprozess (Indikation/Zeitpunkt/Formen Rückvermittlung an die Eltern)
• Optionen entwickeln und bewerten (Techniken/Bezugspunkte und Kriterien der Entscheidungsfindung)
• Verhandeln und Entscheidung (Verhandlungsmodelle/Anforderungen an die Formulierung von Ergebnissen)
• Umgang mit Abbrüchen und Verfahrenswechsel
• Praxismodelle und Kooperation

Weitere Termine
Teil 2: 18. 2.–21. 2. 2019
Teil 3: 13. 5.–16. 5. 2019
Teil 4: 23. 9.–26. 9. 2019

Teil 2: Hochkonflikt-Familien
Teil 3: Recht, Konflikt und Ökonomie
Teil 4: Eltern-Jugendlichen-Mediation

Meldeschluss
für Änderungen bzgl. Unterkunft und Verpflegung jeweils 3 Monate vor Kursbeginn.


Kompetenz Führung: Fortbildung für Leitungskräfte in Erziehungs- und Familienberatungsstellen
Modul 5: Zeitmanagement und Achtsamkeit
Kursnummer: LT 18.1/5
Referent: Dipl.- Psych. Hannelore Grauel-von Strünck
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 280,– Euro / 250,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 16.05.2018 14:00 Uhr - 18.05.2018 13:00
Anmeldeschluss: 12. 3. 2018

Leitung hat vielfältige Aufgaben mit hohen Anforderungen in weiten Handlungs- und Entscheidungsspielräumen zu bewältigen. Ohne konflikthafte, emotional und kognitiv belastete Zeiten ist Leitungstätigkeit nicht denkbar. Neben der Fürsorgeverantwortung für die Mitarbeiter hat Leitung auch die Pflicht, für die eigenen Ressourcen und Widerstandskräfte zu sorgen, die für diese Tätigkeit notwendig sind. Leitungskräfte, die sich wohl in ihrer Rolle fühlen und die gegebene Verantwortlichkeiten als zu bewältigende Herausforderungen erleben, arbeiten auch mit zufriedeneren Teams und insgesamt mit mehr Erfolg. In diesem Modul geht es um das Kennenlernen und Anwenden nachgewiesen effektiver Methoden, die eigene Arbeit zu strukturieren und die inneren Kraftreserven im Alltag immer wieder aufzufüllen. Zu den Inhalten des Moduls zählen vor allem folgende Themen:
• Methoden des Zeitmanagements
• Entspannungstechniken und Stressbewältigung direkt am Arbeitsplatz
• Biografische Selbstreflexion.


Kompetenz Führung: Fortbildung für Leitungskräfte in Erziehungs- und Familienberatungsstellen
Modul 7: Effektivität und Effizienz
Kursnummer: LT 18.2/7
Referent: Dipl.-Psych. Hans-Georg Göres, Roger Röttger, Axel Richter
Tagungsstätte: Roncalli-Haus
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 350,– Euro / 300,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 07.11.2018 14:00 Uhr - 10.11.2018 13:00
Anmeldeschluss: 3. 9. 2018
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Diagnostik, Beratung, Therapie, Fragen der Teamentwicklung und weitere Herausforderungen auf menschlicher Ebene sind uns in der täglichen Arbeit auf Leitungsebene vertraut. Aber was tun, wenn wir die »Stückkosten« der Beratungskontakte, den Anteil unseres »Overheads« oder die Effizienz der Arbeit bestimmen sollen? Oder wenn uns gesagt wird, dass wir im Vergleich zu anderen Beratungsstellen zu teuer sind? Wenn wir zusätzliche Gelder für unsere Tätigkeit, vielleicht für innovative Projekte auftreiben sollen oder wollen? Anforderungen an Leitung von Erziehungsberatungsstellen gehen heute weit über eine rein fachliche Leitung und kommunikative Aufgaben hinaus. Den Leitungskräften der Beratungsstelle werden zunehmend und abhängig von Organisation und Trägerschaft Aufgaben der Geschäftsführung übertragen, wie z. B. Mittelbeschaffung, Mittelverwaltung, Finanzverhandlungen mit dem Jugendamt und weitere Organisations- und Verwaltungsaufgaben. In diesem Modul wird Leitungskräften theoretisches Wissen und Handlungswissen vermittelt, wie sie vor dem Hintergrund gegebener Rahmenbedingungen auch diesen Teil der Leitungsaufgaben verantwortungsvoll und innovativ gestalten können. Inhalt des siebten Moduls:
• Controlling und Kennzahlen
• Benchmarking
• Qualität und Quantität, Evaluation

• Rahmen und Struktur
• Fallzahlenmanagement
• Ressourcenverwaltung
• Fundraising


Paartherapie kompakt
Teil 1 von 3: Der Start und erste Schritte: Welche Paare kommen womit, und wie schafft man eine gute Arbeitsbasis?
Kursnummer: PT 18.1
Referent: Dipl.-Psych. Kurt Pelzer
Tagungsstätte: Haus Marienhof
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 290,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 24.09.2018 14:00 Uhr - 28.09.2018 13:00
Anmeldeschluss: 6. 8. 2018

Im ersten Kursteil werden die Lebenswelten heutiger Paare reflektiert und typische Konfliktszenarien, die zu einer Anmeldung in einer Beratungsstelle führen, besprochen. Am Anfang jeder Paartherapie steht die Auftragsklärung und damit verbunden, die Beziehungsgestaltung zwischen Paar und Therapeut/in:
• Welche Paare kommen in die Erziehungsberatung?
• Anliegen- und Auftragsklärung, Kontraktgestaltung
• Fragen zum Setting
• Paarbeziehungen im soziokulturellen Wandel
• Wie hat es angefangen (der »implizite« Paarvertrag)?
• Phasenmodelle in der Paarbeziehung
• Paardynamik und Konfliktmuster
• Vom Paar zum Elternpaar und andere Übergangskrisen
• Gender-Sensitivity, geschlechtsspezifische Aspekte
• Die therapeutische Beziehungsdreieck in der Paartherapie
• Neutralität und Positionierung
• Resonanzphänomene (Übertragung/Gegenübertragung)
• Hausaufgaben und Experimente

In jedem Kursteil kommen neben den Inputs, Gruppenarbeiten und Übungen verschiedene Methoden zum Einsatz, die vor allem auch das systemische Arbeiten selbst darstellen.

Weitere Termine
Teil 2: 8. 4.–12. 4. 2019
Teil 3: 23. 9.–27. 9. 2019

Alle Teile sind nur komplett buchbar.


Weiterbildung zur Teamassistentin bke
Teil 1 von 4 : Grundlagen der Erziehungs- und Familienberatung, Aufgaben, Persönlichkeit und Kommunikation
Kursnummer: TA 18.1
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 26.09.2018 13:00 Uhr - 28.09.2018 14:00
Anmeldeschluss: für alle 4 Teile 18. 6. 2018

Der erste Teil dient zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen der Teamassistentinnen und dem Einstieg in den gruppendynamischen Prozess. Dabei werden schon erste Selbsterfahrungseinheiten im Zusammenhang mit Kontakt und Kommunikaton integriert. Die Einführung ins Thema sowie die Grundlagen der Jugendhilfeleistung Erziehungs- und Familienberatung sind der zweite große Themenbereich:
• Kennenlernen der Personen, der Beratungsstellen und des Umfeldes der Teilnehmer/innen
• Die Teamassistentin und ihre Aufgaben in der Beratungsstelle
• Besondere Herausforderungen der Teamassistentin
• Persönliche und handlungsleitende Ziele der Teamassistentin
• Biographische Hintergründe für die Berufswahl
• Wahrnehmung und Kommunikation als wesentliches Arbeitsinstrument der Beratungsstelle
• Kommunikationsformen in unterschiedlichen Lebenssituationen
• 100 Jahre Erziehungs- und Familienberatung – Entstehung und Entwicklung, aktuelle Ausrichtung und Standards.

Weitere Termine
Teil 2: 5. 12.–7. 12.2018
Teil 3: 6. 2.–8. 2. 2019
Teil 4: 10. 4.–12. 4. 2019

Alle Teile sind nur komplett buchbar


Familien in Trennung beraten
Teil 1 von 4: Die Trennung verstehen
Kursnummer: TS 18.1
Referent: Dipl.-Psych. Gesine Götting, Dipl.-Psych. Siegmund Richter
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 350,– Euro / 300,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 08.10.2018 14:00 Uhr - 12.10.2018 13:00
Anmeldeschluss: 30. 7. 2018

Ziel
Die Teilnehmer/innen haben einen umfassenden Überblick über Historie, Forschung und neueste Entwicklungen zum Thema Trennungs- und Scheidungsberatung. Die Rolle und die Aufgaben der Erziehungsberatung als Teil des Jugendhilfesystems und an den Schnittstellen sind bekannt. Die Teilnehmer/innen des Kurses haben vertiefte Kenntnisse über unterschiedliche Betreuungsmodelle und ihre Wirkungen. Mit dem Phänomen »Hochkonflikthaftigkeit«, seinen Entstehensbedingungen und Ausprägungen, haben sie sich intensiv auseinandergesetzt. Erprobte Interventionsmöglichkeiten und Gesprächstechniken – insbesondere bei der Beratung im Kontext §156 FamFG – stehen den Teilnehmer/innen zur Verfügung. In die eigene beraterische Haltung sind neue Sichtweisen und Erkenntnisse eingeflossen, die ein ressourcenorientiertes Herangehen an das Thema Trennung und Scheidung ermöglichen.

Inhalt
Die folgenden Themen geben eine umfassende Einführung in das Thema und werden in Form von Inputs und gemeinsamer
Dis­kussion erarbeitet:
• Einführung in die Weiterbildungsfolge und Kennenlernen
• Elterntrennung als (kritisches?) Lebensereignis: Historie und Zahlen;
• Ressourcenorientierte Sichtweise der Trennung
• Aufgaben der Erziehungsberatung: Aufklärung und Psychoedukation, Vermittlung zwischen Eltern; Begleitung zur »Zweikernfamilie«, ganzheitlicher Blick auf die Familie mit Einbezug weiterer wichtiger Bezugspersonen; Unterstützung der Kinder
• Betreuungsmodelle als Politikum: unterschiedliche Formen und Definitionen, Empirische Ergebnisse und aktuelle Entwicklungen; In der Diskussion: Das Wechselmodell, kritische Stimmen zu Betreuungsmodellen
• Hochkonflikthaftigkeit als Phänomen: Konstrukt und Stufenmodell »Hoch konflikthafte Elterntrennung«; Forschungsergebnisse und Standards der bke; Systemische Sichtweisen auf »Hochkonflikt«; Reflexion: Warum erscheint die Arbeit mit hoch strittigen Eltern so »schwierig«?
• Zusammenwirken im Trennungskonflikt auf Ebene der Institutionen; §§ 17, 18, (3) und 50 SGB VIII Akteure der Jugendhilfe – Aufgaben, Rolle, Haltung; Auftragsklärung bei Beteiligung des ASD/bei Beteiligung des Familiengerichts; Beratung nach §156 FamFG; Erziehungsberatung im Zwangskontext: Gelingensbedingungen, Möglichkeiten der Umsetzung, Anforderungen an die Berater; Regionale Arbeitskreise
• Praxisbeispiele und Fallarbeit: Prävention: Wie kann eine Beratungsstelle die Aufträge nach §§17, 18 (3) verstehen und umsetzen? Vorstellung eines Praxismodells: Aufgabenverlagerung §50 SGB VIII in die Beratungsstelle

Methoden
• Vortrag
• Kleingruppenarbeit
• Rollenspiel
• Diskussion und Austausch
• Aufstellung
• Fallbearbeitung

Weitere Termine
Teil 2: 10. 12.–14. 12. 2018
Teil 3: 25. 3.–29. 3. 2019
Teil 4: 20. 5.–22. 5. 2019

Alle vier Teile sind nur komplett buchbar.

Hinweis
Allgemeine Teilnahme­voraussetzungen für Weiter­bildungsfolgen siehe Seite 40


Kompetenz Führung: Fortbildung für Leitungskräfte in Erziehungs- und Familienberatungsstellen
Modul 1: Leitung: Grundlagen, Persönlichkeit, Handeln
Kursnummer: LT 19.1/1
Referent: Dipl.-Psych. Hannelore Grauel-von Strünck
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 280,– Euro / 250,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 11.04.2019 14:00 Uhr - 13.04.2019 13:00
Anmeldeschluss: 7. 1. 2019
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Leitungskräfte haben so unterschiedliche Führungsstile wie sie auch individuell verschieden sind. Mit der Leitungsrolle entwickelt sich ein eigenes Führungsverständnis, dass sowohl von eigenen Werten und Anschauungen geprägt ist, als auch von den Erfahrungen, die in der Ausgestaltung der Rolle und bei der Lösung der Aufgaben gemacht werden. Forschungsergebnisse zeigen, nur glaubwürdige Leiterinnen und Leiter können das Engagement und Potential des Einzelnen wie auch des Teams aufschließen. Vor allem achten Teammitglieder auf Authentizität und die Kongruenz zwischen Rolle, Haltung und Persönlichkeit, die sich in konkreten Handlungen widerspiegelt. Leiterinnen und Leiter müssen deshalb konstruktiv mit inneren und äußeren Dilemmata umgehen können und dabei kontinuierlich eine reflektierte Grundhaltung einnehmen. Die grundsätzliche Annahme der Leitungsrolle ist dabei wesentlich. Manchmal fällt es Leiterinnen und Leitern besonders zu Beginn ihrer Tätigkeit schwer, sich als tatsächlich weisungsberechtigt und somit im Zweifel anordnend gegenüber den (z.T. ehemaligen) Kollegen/innen bzw. Mitarbeitern/innen zu sehen. Der bewussten und gewollten Rollenübernahme als erstem wichtigen Schritt folgt dann die Umsetzung der getroffenen Entscheidungen in konstruktives Handeln. Oft befinden sich Leiterinnen und Leiter in Beratungsstellen auch in einer »Sandwich-Position« zwischen Team und Trägern, die fachlich und persönlich sehr herausfordernd sein kann.
Die Auswirkungen des eigenen Führungsstils auf den Einzelnen und im Team sollen auch mit Hilfe neuerer theoretischer Modelle beleuchtet und reflektiert werden. Vorhandene Kompetenzen sollen sichtbar und nutzbar gemacht werden. Die Freude an der Herausforderung »Leitung im Team einer Beratungsstelle« soll schließlich gefördert werden. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Welche Werte bestimmen mein Handeln? Wie kann ich Begeisterung und Motivation im Team wecken? Wie kann ich meine Ausstrahlung und Wirkung verstärken? Und auch: Wie bringe ich mein Menschenbild in Einklang mit meiner Aufgabe? Dieses Modul eignet sich als thematischer Einstieg in die gesamte Reihe und setzt Schwerpunkte mit folgenden Inhalten:
• Führungstheorien und Führungsstil

• Eigene Haltung und Menschenbild, ethische Aspekte der Arbeit
• Selbstbild und Fremdbild
• Rollenverständnis und Rollenübernahme


Paartherapie kompakt
Teil 1 von 3: Der Start und erste Schritte: 
Welche Paare kommen womit, 
und wie schafft man eine gute Arbeitsbasis?
Kursnummer: PT 19.1
Referent: Dipl.-Psych. Kurt Pelzer
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 290,– Euro / 240,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 11.11.2019 14:00 Uhr - 15.11.2019 13:00
Anmeldeschluss: 5. 8. 2019
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Weitere Termine
Teil 2: 23. – 27. 3. 2020
Teil 3: 14. – 18. 9. 2020
Alle Teile sind nur komplett buchbar.

Im ersten Kursteil werden die Lebenswelten heutiger Paare reflektiert und typische Konfliktszenarien, die zu einer Anmeldung in einer Beratungsstelle führen, besprochen. Am Anfang jeder Paartherapie steht die Auftragsklärung und damit verbunden, die Beziehungsgestaltung zwischen Paar und Therapeut/in:
• Welche Paare kommen in die Erziehungsberatung?
• Anliegen- und Auftragsklärung, Kontraktgestaltung
• Fragen zum Setting
• Paarbeziehungen im soziokulturellen Wandel
• Wie hat es angefangen (der »implizite« Paarvertrag)?
• Phasenmodelle in der Paarbeziehung
• Paardynamik und Konfliktmuster
• Vom Paar zum Elternpaar und andere Übergangskrisen
• Gender-Sensitivity, geschlechtsspezifische Aspekte
• Die therapeutische Beziehungsdreieck in der Paartherapie
• Neutralität und Positionierung
• Resonanzphänomene (Übertragung/Gegenübertragung)
• Hausaufgaben und Experimente.

In jedem Kursteil kommen neben den Inputs, Gruppenarbeiten und Übungen verschiedene Methoden zum Einsatz, die vor allem auch das systemische Arbeiten selbst darstellen.


Wann ist eine Beratung zur elterlichen Sorge (§ 17 Abs. 2 SGB VIII) abgrenzbar?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nachdem die Kindschaftsrechtsreform (1998) grundsätzlich auch nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern beiden das gemeinsame Sorgerecht belässt, ergibt sich die Notwendigkeit einer Beratung zur Entwicklung eines Konzepts zur Wahrnehmung der künftigen elterlichen Sorge in der Regel nur noch dann, wenn mindestens ein Elternteil keine gemeinsame Sorge für das Kind/die Kinder wahrnehmen möchte. In diesen Fällen ist auch ein entsprechender Antrag beim Familiengericht erforderlich.

Eine Beratung von Eltern zur künftigen Wahrnehmung der elterlichen Sorge erfolgt deshalb praktisch nicht vor einem anhängigen familiengerichtlichen Verfahren, sondern zumeist parallel zu diesem. Das Familiengericht kann dazu das familiengerichtliche Verfahren aussetzen (§ 52 FGG). Die Reform des Gesetzes über die freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG) sieht zudem bei Kindschaftsachen die Möglichkeit der Anordnung einer Beratung durch das Familiengericht vor (§ 165 FGG-E).

Eine in diesem Kontext erfolgende Beratung zur elterlichen Sorge ist dann und nur dann von der Erziehungsberatung nach § 28 abgrenzbar, wenn sie allein die Regelung der elterlichen Sorge zum Gegenstand hat und von den Eltern die Thematisierung der Situation des Kindes und seiner Beziehungen zu Mutter und Vater abgelehnt wird. Eine solche reine Beratung zur elterlichen Sorge kann von der Erziehungsberatung nach § 28 abgegrenzt werden und ist nicht in die Bundesstatistik zu melden.

Wird jedoch die Situation des Kindes und die Dynamik der Familie bearbeitet, um Voraussetzungen für eine Regelung der elterlichen Sorge zu schaffen, so wird eine Leistung der Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII erbracht. Die Empfänger dieser Hilfe sind in der Bundesstatistik zu erfassen.


Beratung für Familien mit 
Säuglingen und Kleinkindern
Teil 1 von 4: Regulation und Regulationsstörungen im Säuglingsalter
Kursnummer: SK 19.1
Referent: Dipl.-Psych. Bärbel Derksen
Tagungsstätte: FrauenWerk
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr: 395,– Euro / 355,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 26.11.2019 11:00 Uhr - 29.11.2019 15:30
Anmeldeschluss: 19. 8. 2019
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Weitere Termine
Teil 2: 3. 3. – 6. 3. 2020
Teil 3: 7. 7. – 10. 7. 2020
Teil 4: 12. 1. – 15. 1. 2021

Alle Teile sind nur komplett buchbar.

Die Teilnehmer/-innen erwerben in dieser Weiterbildungsfolge theoretische und praktische Grundlagen zur Beratung von Familien mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren mit Regulationsproblemen vor dem Hintergrund von Interaktions- und Beziehungsstörungen. Im ersten Kursteil geht es hauptsächlich um die Entwicklung und Störungen im ersten Lebensjahr und die Einführung in die Arbeit mit Video. Die Inhalte aller vier Kursteile sind über www.bke.de abrufbar.

Inhalt
• Entwicklung basaler Verhaltensorganisation im Säuglings- und Kleinkindalter: Das dynamische Entwicklungsmodell von Als, Brazelton und Rauh
• Neurophysiologische Erkenntnisse zur Verhaltensregulation
• Einflussfaktoren auf die sozio-emotionale Entwicklung im 1. Lebensjahr (Schwangerschaft, Übergang zur Elternschaft, intuitive elterliche Kompetenzen, Feinfühligkeit, Missverständnisse in der Interaktion, Bedeutungszuschreibung der Eltern)
• Regulation und Regulationsstörungen im Säuglingsalter (chronische Unruhe; exzessives Schreien)
• Verhaltensbeobachtung, Interaktionsdiagnostik, Entwicklungsdiagnostik
• Einführung in die Arbeit mit Video

Beratung bei Regulationsstörungen als originäre Aufgabe von Erziehungsberatungsstellen mit speziellen Anforderungen an die Beratung; Erstgespräch; Auswahl passgerechter Eltern-Kind-Interaktionen; Falldokumentation

Methoden
• Theorievermittlung
• Videogestütztes Beobachtungstraining
• Videogestützte Übungen der Interaktionsdiagnostik und Entwicklungsberatung
• Übungen, Rollenspiele von Beratungssituationen
• Fallsupervision


Weiterbildung zur Teamassistentin bke
Teil 1 von 4: Grundlagen der Erziehungs- und Familienberatung, Aufgaben und Persönlichkeit
Kursnummer: TA 19.1
Referent: Dipl.-Psych. Bodo Reuser
Tagungsstätte: Kirchl. Fort- und Weiterbildungsstätte
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 30.09.2019 13:00 Uhr - 02.10.2019 14:00
Anmeldeschluss: 29. 7. 2019
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Weitere Termine
Teil 2: 9. 12. – 11. 12. 2019
Teil 3: 27. 1. – 29. 1. 2020
Teil 4: 27. 4. – 29. 4. 2020
Alle Teile sind nur komplett buchbar.

Der erste Teil dient zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen der Teamassistentinnen sowie dem Einstieg in die Fortbildung und in den gruppendynamischen Prozess. Dabei werden schon erste Selbsterfahrungseinheiten im Zusammenhang mit Kontakt und Kommunikaton integriert. Die Einführung ins Thema sowie die Grundlagen der Jugendhilfeleistung Erziehungs- und Familienberatung sind der zweite große Themenbereich:
• Kennenlernen der Personen, der Beratungsstellen und des Umfeldes der Teilnehmer/-innen
• Die Teamassistentin und ihre Aufgaben in der Beratungsstelle
• Besondere Herausforderungen der Teamassistentin
• Persönliche und handlungsleitende Ziele der Teamassistentin
• Biographische Hintergründe für die Berufswahl
• Wahrnehmung und Kommunikation als wesentliches Arbeitsinstrument der Beratungsstelle
• Kommunikationsformen in unterschiedlichen Lebenssituationen
• 100 Jahre Erziehungs- und Familienberatung – Entstehung und Entwicklung, aktuelle Ausrichtung und Standards.


Weiterbildung zur Teamassistentin bke
Teil 2 von 4: Kommunikation und Interaktion
Kursnummer: TA 19.2
Tagungsstätte: Kirchl. Fort- und Weiterbildungsstätte
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 190,– Euro (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 09.12.2019 13:00 Uhr - 11.12.2019 13:00
Anmeldeschluss: Änderungen bzgl. Unterkunft/Verpflegung bis zum 7. 10. 2019

Weitere Termine
Teil 3: 27. 1. – 29. 1. 2020
Teil 4: 27. 4. – 29. 4. 2020

Da kommunikative Kompetenz ein zentrales Merkmal der Teamassistentin ist, nehmen die Themen Wahrnehmung, Kommunikation, Gesprächsführung, Einfühlung und Perspektivwechsel in diesem Kursteil einen breiten Raum ein. Darüber hinaus geht es um die Gestaltung sozialer Interaktionen unter verschiedenen Gesichtspunkten, um die Fertigkeit, sich in sozialen Situationen auf ein Ziel orientiert zu verhalten, um Teamfähigkeit, Kooperation und Konfliktfähigkeit. Des Weiteren geht es um die Inhaltliche Arbeit an der Beratungsstelle und um allgemeine Strukturmerkmale sowie rechtliche Grundlagen der Erziehungs- und Familienberatung: Übungen zu vielfältigen Kommunikationssituationen bzw. zu unterschiedlichen Themen (Vermittlung, Zielführung, Selbstbestimmung, Abgrenzung etc.)
• Das annehmende Gespräch (Erstkontakt, Telefonkontakt, Bedeutung von Stimme, Sprache und Sprachniveau, Auftreten, Steuern durch Abgrenzen und Stoppen, Umgang mit Ratsuchenden mit problematischer Familiendynamik, Ratsuchende zwischen verschiedenen Institutionen)
• Umgang mit Belastungen und Konflikten
• Umgang mit Kritik und Kränkungen
• Allgemeine rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen der Erziehungsberatung
• Erziehungsberatung im Kontext gesellschaftlicher, insbesondere familiärer Strukturen und Entwicklungen.


Familien in Trennung beraten
Teil 1 von 4: Die Trennung verstehen
Kursnummer: TS 19.1
Referent: Dipl.-Psych. Gesine Götting, Dipl.-Psych. Siegmund Richte
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 350,– / Euro 300,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung
Datum: 14.10.2019 14:00 Uhr - 18.10.2019 13:00
Anmeldeschluss: 8. 7. 2019
Hier anmelden!

Weitere Termine
Teil 2: 25. 11. – 29. 11. 2019
Teil 3: 9. 3. – 13. 3. 2020
Teil 4: 6. 5. – 8. 5. 2020
Alle vier Teile sind nur komplett buchbar.

Ziel
Die Teilnehmer/-innen haben einen umfassenden Überblick über Historie, Forschung und neueste Entwicklungen zum Thema Trennungs- und Scheidungsberatung. Die Rolle und die Aufgaben der Erziehungsberatung als Teil des Jugendhilfesystems und an den Schnittstellen sind bekannt. Die Teilnehmer/-innen des Kurses haben vertiefte Kenntnisse über unterschiedliche Betreuungsmodelle und ihre Wirkungen. Mit dem Phänomen »Hochkonflikthaftigkeit«, seinen Entstehensbedingungen und Ausprägungen, haben sie sich intensiv auseinandergesetzt. Erprobte Interventionsmöglichkeiten und Gesprächstechniken – insbesondere bei der Beratung im Kontext §156 FamFG – stehen den Teilnehmer/-innen zur Verfügung. In die eigene beraterische Haltung sind neue Sichtweisen und Erkenntnisse eingeflossen, die ein ressourcenorientiertes Herangehen an das Thema Trennung und Scheidung ermöglichen.

Inhalt
Die folgenden Themen geben eine umfassende Einführung in das Thema und werden in Form von Inputs und gemeinsamer Dis-kussion erarbeitet:
Einführung in die Weiterbildungsfolge und Kennenlernen
Elterntrennung als (kritisches?) Lebensereignis: Historie und Zahlen;
Ressourcenorientierte Sichtweise der Trennung
Aufgaben der Erziehungsberatung:
Aufklärung und Psychoedukation, Vermittlung zwischen Eltern
Begleitung zur »Zweikernfamilie«, ganzheitlicher Blick auf die Familie mit Einbezug weiterer wichtiger Bezugspersonen
Unterstützung der Kinder
Betreuungsmodelle als Politikum
unterschiedliche Formen und Definitionen, Empirische Ergebnisse und aktuelle Entwicklungen
In der Diskussion: Das Wechselmodell, kritische Stimmen zu Betreuungsmodellen
Hochkonflikthaftigkeit als Phänomen
Konstrukt und Stufenmodell »Hoch konflikthafte Elterntrennung«
Forschungsergebnisse und Standards der bke
Systemische Sichtweisen auf »Hochkonflikt«
Reflexion: Warum erscheint die Arbeit mit hoch strittigen Eltern so »schwierig«?
Zusammenwirken im Trennungskonflikt auf Ebene der Institutionen
§§ 17, 18, (3) und 50 SGB VIII Akteure der Jugendhilfe – Aufgaben, Rolle, Haltung
Auftragsklärung bei Beteiligung des ASD/bei Beteiligung des Familiengerichts
Beratung nach §156 FamFG; Erziehungsberatung im Zwangskontext: Gelingensbedingungen, Möglichkeiten der Umsetzung, Anforderungen an die Berater
Regionale Arbeitskreise
Praxisbeispiele und Fallarbeit
Prävention: Wie kann eine Beratungsstelle die Aufträge nach §§17, 18 (3) verstehen und umsetzen? Vorstellung eines Praxismodells: Aufgabenverlagerung §50 SGB VIII in die Beratungsstelle

Methoden
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Rollenspiel
Diskussion und Austausch
Aufstellung
Fallbearbeitung

Die Inhalte aller vier Kursteile sind über www.bke.de abrufbar.


Was ist eine „Komplexe Scheidungsberatung“?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Trennungen und Scheidungen verlaufen auf verschiedenen Ebenen. Es werden die Beziehungen zwischen den bisherigen Partnern neu strukturiert. Es müssen die Folgen für die Entwicklung der Kinder bewältigt werden. Sorgerechtliche Fragen sind ebenso zu lösen, wie vermögensrechtliche. Erziehungs- und Familienberatung hat ihren Auftragsschwerpunkt bei der Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (§ 28 SGB VIII). Die Entwicklung eines Konzepts zur elterlichen Sorge ist dagegen Gegenstand der Beratung nach § 17 Abs. 2 SGB VIII. Vielfach kann die erforderliche Hilfe zudem nur dann erfolgreich geleistet werden, wenn die Beratungsstelle zugleich koordiniert mit dem Jugendamt und dem Familiengericht zusammenarbeitet. Ein einheitlicher Sachzusammenhang in einer Familienkonstellation wird dann mit Bezug auf unterschiedliche Rechtsgrundlagen bearbeitet. Dies kommt in der Bezeichnung komplexe Scheidungsberatung zum Ausdruck. Kern dieser Leistung ist Erziehungsberatung nach § 28. Deshalb ist eine Meldung in die Bundesstatistik erforderlich.


Können Beratungen zur Personensorge in die Bundesstatistik gemeldet werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die Beratung zur Ausübung der Personensorge hat ihre Rechtsgrundlage in § 18 SGB VIII. Diese Leistung gehört nicht zu den Hilfen zur Erziehung. Daher sind ihre Empfänger auch nicht in die Bundesstatistik zu melden. Aber auch hier sind Überschneidungsbereiche und Abgrenzungen zu beachten.

Grundsätzlich gilt: Das Leistungsangebot nach § 18 Abs. 1 SGB VIII richtet sich an allein erziehende Mütter und Väter, die für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen. Ihnen soll Hilfe in Erziehungsfragen, Rechtsberatung zum Personensorgerecht und Beratung in praktischen Fragen, z.B. der Hauswirtschaft geleistet werden (Wiesner § 18 Rn 7). Es wird also die Situation von Alleinerziehenden in ihren verschiedenen Dimensionen angesprochen.

Unterstützung bei der Erziehung ist jedoch der originäre Auftrag der Erziehungsberatung. Deshalb muss darauf hingewiesen werden, dass Erziehungsberatungsstellen nicht schon deshalb eine Leistung nach § 18 Abs. 1 SGB VIII erbringen, weil sie von allein erziehenden Elternteilen in Anspruch genommen werden. Die Erziehungsberatung für Alleinerziehende ist vielmehr eine Leistung nach § 28 SGB VIII. Sie wird in der Bundesstatistik erfasst.

Allenfalls kann nachrichtlich im Jahresbericht der Beratungsstelle ausgewiesen werden, dass im Rahmen der Erziehungsberatung auch Themen der Personensorge (z.B. Aufsicht über das Kind, Aufenthaltsbestimmung oder Vermögenssorge) besprochen worden sind.


Sind Umgangsberatungen in der Bundesstatistik zu erfassen?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Im Rahmen der Kindschaftsrechtsreform von 1998 sind in § 18 Beratungsansprüche von Umgangsberechtigten eingefügt worden. In der Erziehungsberatung sind Fragen zur Gestaltung des Umgangs zwischen Kindern und ihren umgangsberechtigten Elternteilen bzw. anderen umgangsberechtigten Bezugspersonen in der Regel mit Beratungsleistungen zur Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verbunden. Die Beratungsleistung ist deshalb § 28 SGB VIII zuzuordnen und in der Bundesstatistik zu erfassen.

Aber es können zwei Sonderfälle abgegrenzt werden. Sie dürften in der Praxis eher selten auftreten, lassen sich aber eigenständig beschreiben:

(1) Beratung von Kindern und Jugendlichen zur Ausübung des Umgangsrechts (§18 Abs. 3 Satz 1 SGB VIII)

Die Kindschaftsrechtsreform hat klargestellt, dass Kinder einen Rechtsanspruch auf Umgang mit ihren beiden leiblichen Eltern haben. Nach einer Trennung oder Scheidung verzichten Elternteile manchmal auf einen weiteren Umgang mit ihrem Kind. Wenn in einer solchen Situation ein Kind oder Jugendlicher sich an eine Beratungsstelle wendet, weil es/er dabei unterstützt werden möchte, einen Kontakt zu demjenigen Elternteil aufzunehmen, bei dem es/er nicht ständig lebt, dann erbringt die Beratungsstelle eine Beratungsleistung nach § 18 Abs. 3. Bleibt die Beratung auf diesen Aspekt beschränkt, so ist sie nicht in der Bundesstatistik zu erfassen. Aber sie kann im Rahmen des Jahresberichts gesondert ausgewiesen werden.

(2) Beratung von Eltern und anderen Umgangsberechtigten zur Ausübung des Umgangsrechts (§ 18 Abs. 3 Satz 3 SGB VIII)

Ebenso kann sich im Einzelfall die Situation ergeben, dass ein zwar nicht sorgeberechtigter, wohl aber umgangsberechtigter Elternteil, dem von dem Elternteil, bei dem das Kind lebt, der Zugang zum Kind verweigert wird, eine Beratungsstelle um Unterstützung anspricht, um eine Kontaktaufnahme zu seinem Kind zu erreichen. Gleiches gilt für einen langjährigen Stiefelternteil des Kindes. In solchen Fällen erbringt die Beratungsstelle eine Beratungsleistung nach § 18 Abs. 3. Sie ist nicht in der Bundesstatistik zu erfassen. Aber sie kann im Rahmen des Jahresberichts gesondert ausgewiesen werden.


Wer meldet „Betreuten Umgang“ in die Bundesstatistik, wenn dieser in der Erziehungsberatung durchgeführt wird?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Betreuter Umgang erfolgt auf der Grundlage von § 18 Abs. 3 SGB VIII. Er bedarf einer eigenen konzeptionellen Gestaltung und in der Regel eines besonderen Zeitaufwandes. Diese Leistung wird deshalb meist auch zusätzlich zum institutionellen Budget der Beratungsstelle finanziert. Eine Meldung zur Bundesstatistik erfolgt für diese Leistung weder von der Beratungsstelle noch vom Jugendamt, denn es handelt sich nicht um eine Hilfe zur Erziehung.


Wann liegt eine Hilfe für junge Volljährige vor?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Eine Hilfe für junge Volljährige wird geleistet, wenn der junge Mensch älter als 18 Jahre ist, aber das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Dabei kann eine Beratung, die vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen worden ist, auch noch für einen begrenzten Zeitraum darüber hinaus fortgesetzt werden.


Wie werden Leistungen nach § 41 SGB VIII erfasst? Es ist im Erhebungsbogen keine entsprechende Kategorie vorgesehen.
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

In die Bundesstatistik wird immer eine Leistung nach § 28 SGB VIII gemeldet. Ob diese Beratung eine Hilfe zur Erziehung (§ 27 SGB VIII) oder eine Hilfe für junge Volljährige (§ 41 SGB VIII) darstellt, entscheidet sich allein am Lebensalter des jungen Menschen. Aufgrund der Angabe zum Alter kann bei der Auswertung errechnet werden, ob es sich um eine Hilfe für junge Volljährige handelt.


Wie lange kann eine Hilfe für junge Volljährige noch über das 21. Lebensjahr hinaus in die Statistik gemeldet werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Wenn ein junger volljähriger Mensch Unterstützung durch Beratung erhält und während der Beratung das 21. Lebensjahr vollendet, so sollte in jedem Einzelfall geprüft werden, ob für ihn diese Unterstützung noch notwendig ist. Die Hilfe kann fortgesetzt werden, solange dies sachlich begründet ist und die Beratung das geeignete Mittel zur Unterstützung darstellt. Dabei muss geprüft werden, ob die Beratung zur Verselbstständigung und eigenverantwortlichen Lebensführung beiträgt. Wenn dies der Fall ist, kann die Beratung in die Bundesstatistik gemeldet werden.

Kann die Beratung nicht mehr zur Verselbstständigung und eigenverantwortlichen Lebensführung beitragen, so muss ggf. eine andere Unterstützung für den jungen Erwachsenen gesucht werden, die dann nicht in die Bundesstatistik der Jugendhilfe gemeldet wird.


Wie wird eine Beratung für junge Volljährige statistisch gemeldet, wenn das Beratungsgespräch mit den Eltern stattgefunden hat?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Eltern haben einen Anspruch auf Beratung, solange sie für minderjährige Kinder zu sorgen haben. Mit der Volljährigkeit geht der Anspruch auf eine Hilfeleistung auf den jungen Volljährigen selbst über. Er entscheidet nun, ob er eine Beratung in Anspruch nehmen will. Diese Leistung kann er nur persönlich erhalten. (Aber natürlich kann der junge Volljährige auch seine Eltern zur Beratung mitbringen.)

Eine Beratung von Eltern „um eines jungen Volljährigen willen“ ist im SGB VIII nicht vorgesehen. Materiell handelt es sich um eine Leistung im Rahmen der Ehe- und Lebensberatung; nicht um eine Jugendhilfeleistung. Daher erfolgt auch keine Meldung in die Bundesstatistik der Jugendhilfe.


Ein 24-jähriger Mann sucht die Beratungsstelle auf. Ist seine Beratung in die Statistik zu melden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Junge Erwachsene, die nach Vollendung des 21. Lebensjahres eine Beratung beginnen (wollen), können keine Leistung auf der Grundlage des SGB VIII erhalten. Hier handelt es sich um Lebensberatung (bei allein stehenden Personen) oder auch um Partnerschafts- oder Eheberatung. Das ist nicht Aufgabe der Jugendhilfe. Diese jungen Erwachsenen sind an die entsprechenden Einrichtungen zu verweisen.

Ob eine Beratungsstelle trotz dieser Rechtslage eine Beratung beginnt, muss im Einzelfall entschieden werden und hängt in hohem Maße vom Hilfebedarf des Betroffenen ab. In dringenden Fällen wird auch eine Erziehungsberatungsstelle die Unterstützung junger Erwachsener nicht ablehnen (können). So ist z.B. bei Unglücksfällen zu beachten, dass den Fachkräften der Erziehungsberatung auch eine notfallpsychologische Betreuung Volljähriger zugemutet werden kann (vgl. dazu § 323c StGB – Unterlassene Hilfeleistung). Aber diese Beratungsleistung wird nicht in der Bundesstatistik erfasst.

Hier sollte die Einrichtung in Abstimmung mit ihrem Träger und dem örtlichen Jugendamt ähnlich pragmatische Regelungen treffen wie bei Beratungen, die im Einzelfall für Angehörige anderer Gebietskörperschaften erfolgen.


Wer meldet Erziehungsberatung für junge Volljährige?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Erziehungsberatung ist eine Leistung für Personensorgeberechtigte und andere Erziehungsberechtigte. Junge Volljährige erhalten eine Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenverantwortlichen Lebensführung. Diese kann die Form der Beratung nach § 28 haben. Die Meldung dieser Leistung in die Bundesstatistik erfolgt durch die Erziehungsberatungsstelle. Das gilt auch dann, wenn das Jugendamt an die Beratungsstelle verwiesen hat oder die Hilfe förmlich gewährt hat.


Kann jeder, der „Erziehungsberatung“ macht, seine Arbeit in die Bundesstatistik melden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Erziehungsberatung ist eine Leistung, die nach den gesetzlichen Vorgaben an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. So müssen in der Einrichtung Fachkräfte unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenwirken. Die Fachkräfte müssen dieses Leistungsangebot auch kontinuierlich vorhalten. Drei Fachkräfte, die hauptamtlich andere Aufgaben wahrnehmen, und nur gelegentlich für „Erziehungsberatung“ eingesetzt werden, ergeben noch kein multidisziplinäres Fachteam im Sinne des § 28 SGB VIII. Das Statistische Bundesamt weist deshalb darauf hin, dass die Einrichtungen, die Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII vorhalten, mindestens zwanzig Stunden in der Woche tätig sein müssen.

Entsprechend kann auch kein Allgemeiner Sozialer Dienst Leistungen der Erziehungsberatung in die Statistik melden, wenn er diese Aufgabe nicht dauerhaft mit einem multidisziplinären Fachteam wahrnimmt.


In der Bundesstatistik ist bisher auch nach Jugendberatung gefragt worden. Ist sie nicht mehr zu erfassen?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Die alte Bundesstatistik hat für die Leistung Erziehungsberatung verschiedene Schwerpunkte erhoben, u.a. den Schwerpunkt „Jugendberatung“. Dabei ist nicht berücksichtigt worden, dass das SGB VIII Jugendberatung als eine eigene Leistung kodifiziert hat. Jugendberatung ist ein Angebot der Jugendarbeit (§ 11 Abs. 3 Nr. 6 SGB VIII). Jugendberatung in diesem Sinne bietet konzeptionell der Altersphase entsprechende niederschwellige Angebote an, die sowohl funktional wie institutionell in eigenen Jugendberatungsstellen erbracht werden können. Jugendberatungsstellen werden inzwischen in der Bundesstatistik gesondert ausgewiesen. Die Beratungen, die in den Einrichtungen erbracht werden, werden jedoch in der Bundesstatistik nicht erfasst.

In der Erziehungsberatung werden Jugendliche in aller Regel mit dem methodischen Repertoire unterstützt, dass dieser Einrichtung zur Verfügung steht. Die Beratungen von Jugendlichen in der Erziehungsberatung sind daher als Hilfe zur Erziehung in der Bundesstatistik zu erfassen.


Können Leistungen der Ehe- und Lebensberatung auch in die Bundesstatistik gemeldet werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Nein. Ehe- und Lebensberatung ist ein Leistungsbereich, der neben der Erziehungs- und Familienberatung vorrangig in konfessioneller Trägerschaft aufgebaut worden ist. Der Ehe- und Lebensberatung liegt kein sozialrechtlicher Leistungsanspruch zu Grunde. Sie wird jedoch vielfach durch Bundesländer oder Kommunen finanziell gefördert.

Gelegentlich erbringen Ehe- und Lebensberatungsstellen auch Leistungen nach § 17 Abs. 1 SGB VIII. Sie nehmen dann zwar Aufgaben der Jugendhilfe wahr, aber diese Leistungen sind nicht in der Bundesstatistik zu berücksichtigen. (Siehe auch: Frage 30.)


Wann kann Schwangerschaftskonfliktberatung in die Bundesstatistik gemeldet werden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Schwangerschaftskonfliktberatung erfolgt auf Grundlage von §§ 5 u. 6 SchKG i.V.m. § 219 StGB. Es steht für Fragen des Schwangerschaftskonflikts ein eigenes System von Beratungseinrichtungen zur Verfügung. Auch wenn in integrierten Beratungsstellen diese Leistung neben der Erziehungsberatung erbracht wird, kann sie nicht im Rahmen der Bundesstatistik der Jugendhilfe erfasst werden. Nur Schwangerschaftsabbrüche werden als Bundesstatistik erfasst. Aber die Träger der Beratungsstellen (z.B. das Diakonische Werk der EKD) führen eine eigene Statistik über Schwangerschaftskonfliktberatungen.


In der Bundesstatistik ist bisher auch nach Drogen- und Suchtberatung gefragt worden. Ist sie nicht mehr zu erfassen?
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Die alte Bundesstatistik hat für die Leistung Erziehungsberatung verschiedene Schwerpunkte erhoben, u.a. den Schwerpunkt „Suchtberatung“. Dabei ist nicht berücksichtigt worden, dass in der Bundesrepublik Deutschland eigene Beratungsstellen errichtet worden sind, die Drogenabhängige und ihre Angehörigen beraten. Diese sind in der Regel auf der Grundlage von § 16 Abs. 2 SGB II tätig. Die Einrichtungen werden inzwischen in der Bundesstatistik gesondert ausgewiesen. Leistungen werden – soweit Suchtberatung als Leistung zur Eingliederung erbracht worden ist - nach § 53 i.V.m. § 51b Abs. 1 Nr. 2 SGB II in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen.


Wenn Gruppenarbeit mit Kindern in der Erziehungsberatungsstelle durchgeführt wird, handelt es sich dann um eine Leistung nach § 29 SGB VIII, die vom Jugendamt zur Statistik gemeldet werden muss?
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Nicht jede Arbeit in Gruppen ist soziale Gruppenarbeit. Erziehungsberatungsstellen sind frei darin, pädagogische oder therapeutische Gruppen für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene je nach Problemlage anzubieten und auszugestalten. Dies gehört zum Leistungsspektrum von Erziehungsberatung. Für jede/n einzelne/n Gruppenteilnehmer/in erfolgt eine Meldung in die Bundesstatistik. Wenn die Gruppensitzungen (einschließlich Vor- und Nachbereitung) mehr als sechzig Minuten dauern, werden für jeden Teilnehmenden zwei (oder mehr) Kontakte gemeldet. (Wenn es sich jedoch um ein präventiv angelegtes Gruppenangebot handelt, etwa Gruppe für junge Mütter mit Kleinkindern, dann liegt eine Leistung nach § 16 SGB VIII vor, die nicht in die Bundesstatistik zu melden ist.)

Soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII ist eine spezifische Hilfeart. Sie soll bei älteren Kindern und Jugendlichen die soziale Handlungsfähigkeit verbessern. Wenn Beratungsstellen diese Aufgabe wahrnehmen wollen, bedürfen sie dazu einer Vereinbarung mit dem örtlichen Jugendamt, das diese Hilfe zur Erziehung gewährt. Sollte soziale Gruppenarbeit als Hilfeart tatsächlich in der Beratungsstelle durchgeführt werden, so wird diese Leistung durch das Jugendamt in die Bundesstatistik gemeldet.


Die Beratungsstelle hält „Telefonische Beratung“ als ein konzeptionell begründetes Angebot vor. Können die Beratungen in die Bundesstatistik gemeldet werden?
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Rein telefonische Beratungen sind von der Erfassung in der Bundesstatistik ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn die Beratungen mehr als dreißig Minuten umfassen, oder wenn mehrere Beratungsgespräche nacheinander erfolgen. Denn es ist in aller Regel davon auszugehen, dass bei telefonischen Beratungen nicht alle Merkmale, die in der Bundesstatistik erfasst werden sollen, bekannt werden.


Wird auch Online-Beratung in der Bundesstatistik erfasst?
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In der Bundesstatistik werden auch Beratungen erfasst, die über das Internet erbracht werden, sei es als Server gestützte Mail-Beratungen oder als Beratungen im Chat. Voraussetzung der Erfassung ist wie bei den Face-to-Face-Beratungen auch, dass der Beratungskontakt länger als dreißig Minuten dauert.

Gerade bei Online-Beratungen kann es vorkommen, dass nicht zu allen Merkmalen, die die Bundesstatistik erfasst, Sachverhalte zur beratenen Person bekannt geworden sind. Deshalb muss darauf hingewiesen werden, dass Meldungen an das Statistische Bundesamt in den Auswertungen nur berücksichtigt werden, wenn alle Merkmale angegeben worden sind.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/00
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Ausgabe 1/2000


Müssen die Erhebungsbögen vollständig ausgefüllt werden?
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Die Träger der Erziehungs- und Familienberatungsstellen sind nach § 98 SGB VIII zur Auskunft verpflichtet. Daher gehört die Meldung der anonymisiert erhobenen Daten in die Bundesstatistik für die Fachkräfte zu ihrem Dienstauftrag. Die Merkmale der Statistik sind so angelegt, dass sie den Fachkräften im Verlauf einer Beratung bekannt werden. Soweit dies eventuell bei der Lebenssituation nicht der Fall ist, besteht die Möglichkeit zur Angabe „unbekannt“ bzw. Nicht-Beantwortung der Frage. Bei allen anderen Merkmalen ist die Vollständigkeit der Angaben Voraussetzung für die weitere Verarbeitung der Daten in der Bundesstatistik.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/00
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Ausgabe 2/2000


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/00
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Ausgabe 3/2000


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/01
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Ausgabe 1/2001


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/01
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Ausgabe 2/2001


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/01
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Ausgabe 3/2001


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/02
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Ausgabe 01/2002


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/02
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Ausgabe 02/2002


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/02
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/03
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Ausgabe 01/2003


Ist Mediation eine Leistung, die im Rahmen der Bundesstatistik erfasst wird?
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Mediation oder „mediative Elemente“ werden in Beratungsstellen in aller Regel im Zusammenhang von Trennung und Scheidung eingesetzt. Allerdings erfolgt Mediation gelegentlich auch, um z.B. Konflikte zwischen Jugendlichen und Eltern zu bewältigen. Für die Bundesstatistik ist hier nicht relevant, dass Mediation als Verfahren eingesetzt worden ist. Zu prüfen ist allein, ob die Leistung auf der Grundlage von § 28 SGB VIII erfolgte. Ist dies der Fall, so sind die entsprechenden Beratungskontakte in der Bundesstatistik zu melden.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/03
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Ausgabe 02/2003


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/03
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Ausgabe 03/2003


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/04
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Ausgabe 1/2004


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/04
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Ausgabe 2/2004


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/04
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Ausgabe 3/2004


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/05
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Ausgabe 1/2005


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/05
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Ausgabe 2/2005


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/05
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Ausgabe 3/2005


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/06
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Ausgabe 1/2006


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/06
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Beratungskontakte mit weniger als dreißig Minuten Dauer gehen in der Bundesstatistik verloren. Sollten kürzere Kontakte nicht zu einem Kontakt zusammengefasst und in die Statistik gemeldet werden?
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Eine Kumulierung von kleineren Zeitanteilen ist im Rahmen dieser Statistik nicht vorgesehen. Sie können nicht zusammengefasst gemeldet werden.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/06
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/07
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/07
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/07
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/08
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Download: Informationen für Erziehungsberatungsstellen - 1-2008 - Editorial und Inhaltsverzeichnis.pdf


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/08
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Download: Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2-2008 - Editorial und Inhaltsverzeichnis.pdf


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/08
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/09
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Download: Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1-2009 - Editorial und Inhaltsverzeichnis.pdf


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/09
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/09
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Was ist bei der Angabe zum Aufenthalt der Unterschied zwischen "ohne festen Aufenthalt" und "an unbekanntem Ort"?
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Wenn ein junger Mensch nicht über eine regelmäßig genutzte Adresse verfügt, sondern „auf der Straße“ lebt, ist „ohne festen Aufenthalt“ zu kodieren. Die Fachkraft weiß in diesem Fall, wie sich die konkrete Situation des jungen Menschen gestaltet. „An unbekanntem Ort“ ist dagegen anzugeben, wenn der Fachkraft unbekannt ist, wo der junge Mensch sich aufhält.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/10
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/10
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/10
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/11
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/11
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/11
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/12
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/12
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/12
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Sind bei der Frage nach der Herkunftsfamilie immer die leiblichen Eltern gemeint?
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Der Anspruch auf eine Hilfe zur Erziehung liegt bei den Personensorgeberechtigten. Dies sind in der Regel die leiblichen Eltern. Wenn aber ein Kind adoptiert worden ist, dann ist die Situation seiner Adoptiveltern bzw. des leiblichen Elternteils, der mit einem Adoptivelternteil zusammenlebt, zu erfassen.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/13
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/13
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/13
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/14
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/14
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/14
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/15
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/15
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Die Situation in der Herkunftsfamilie ändert sich manchmal während der Hilfe. Ist am Ende der Hilfe dann eine andere Angabe möglich als bei der Bestandsmeldung am Ende des Jahres?
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Nein. Es ist nur eine Angabe zur Situation der Herkunftsfamilie möglich und zwar die Situation zu Beginn der Beratung. Änderungen, die sich danach ergeben, werden in der Statistik nicht berücksichtigt.


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/15
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/16
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/16
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/16
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 1/17
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Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/17
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Editorial und Inhaltsverzeichnis


Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/17
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Nach einer Scheidung praktizieren die Eltern ein gemeinsames Sorgerecht nach dem „Wechselmodell“. Das Kind lebt also ebenso viel mit dem Vater wie mit der Mutter zusammen. Was soll in der Bundesstatistik angegeben werden?
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Die Bundesstatistik erfasst für die Lebenssituation des Kindes den „Aufenthaltsort vor der Hilfe“ und die „Situation in der Herkunftsfamilie“. Als Aufenthaltsort ist im Fall des Wechselmodells der „Haushalt der Eltern/eines Elternteils“ anzugeben. Bei dieser Antwort wird nicht unterschieden, ob die Eltern getrennt leben.

Auch wenn das Wechselmodell in der Form realisiert wird, dass das Kind immer in derselben Wohnung wohnt und zeitweise der eine bzw. andere Elternteil mit ihm zusammen leben, ist „Haushalt der Eltern/eines Elternteils“ anzugeben.

Bei der „Situation in der Herkunftsfamilie“ muss die Situation desjenigen Elternteils erfasst werden, mit dem das Kind zum Zeitpunkt des Erstgesprächs zusammenlebt.


Wenn das Sorgerecht nicht mehr bei den Eltern liegt, sondern beim Jugendamt, welche Familiensituation soll dann erfasst werden?
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Wenn das Sorgerecht nicht mehr bei den leiblichen Eltern/Adoptiveltern liegt, hält das Kind sich auch in der Regel nicht mehr bei den Eltern auf. In diesem Fall soll die Situation am tatsächlichen Aufenthaltsort des Kindes erfasst werden. Dies kann dann auch die Situation in der Pflegefamilie sein, die ja sonst hier nicht berücksichtigt wird.


Informationen 1/18: bke-Hinweis – Dokumentation von Beratungsprozessen
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Download: okumentation.pdf

Die Dokumentation von Beratungsprozessen ist eine fachlich anspruchsvolle Aufgabe, deren rechtlicher Hintergrund in vielerlei Hinsicht komplex ist. Im Folgenden werden die wichtigsten Eckpunkte der formalen und inhaltlichen Notwendigkeiten, die bei der Dokumentation von Beratungsprozessen Bedeutung haben, dargestellt. Sie sind sowohl bei den Aufzeichnungen zu umfangreichen und lang andauernden Beratungen zu beachten als auch bei weniger aufwändigen Beratungen, da sich häufig nicht absehen lässt, ob es bei dieser anfänglichen Einschätzung bleibt.


Informationen 1/18: bke-Stellungnahme – Lob, Kritik und Beschwerden
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Download: ob - Kritik.pdf

Ein konstruktiver Umgang mit Lob, Kritik und Beschwerden gehört derzeit zu den wichtigsten Themen der Jugendhilfe. Ein aktives Rückmelde- und Beschwerdemanagement ist ein wichtiges Element der fortwährend reflexiven Gestaltung professioneller Prozesse. Ziel ist eine selbstverständliche Auseinandersetzung mit unbeabsichtigten Nebenwirkungen und den Folgen von Fehlern und Versäumnissen des beruflichen Handelns. Im Vordergrund stehen dabei die Auswirkungen auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen, die eigentlichen Adressaten der Jugendhilfe. Ihre Perspektive gewinnt vor der gegenwärtigen Diskussion um eine Neugewichtung der Rechte von Kindern und Jugendlichen besondere Bedeutung.


Informationen 1/18: bke-Stellungnahme - Kultur- und migrationssensible Aspekte beraterischen Handelns in Kinderschutzkontexten
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Download: Info 1-18 Aspekte.pdf

Erzieherisches Verhalten von Eltern und damit verbundene Bedürfnisse und Motivationen sind durch kulturelle Prägungen sowie durch Erfahrungen im Verlauf einer Migration mit geformt. Das gleiche gilt für das damit korrespondierende Verhalten der Kinder. Auffällige Verhaltensweisen von Kindern sind für Fachkräfte der Jugendhilfe immer ein Anlass, zu überprüfen, ob diese Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung sein können. Bei Kindern aus Migrationsfamilien müssen dabei die kulturellen und sozialen Hintergründe der Motive der Eltern, ihres »mitgebrachten« Erziehungsverhaltens und der Verhaltensweisen der Kinder in der Gefährdungseinschätzung hinreichend berücksichtigt werden. Die Fachkräfte bedürfen in diesem Zusammenhang einer entsprechenden Sensibilisierung – ebenso wie die betroffenen Eltern für hierzulande vorherrschende Erziehungsnormen und geltende Gesetze im Rahmen entsprechender Beratungs- und Unterstützungsangebote sensibilisiert werden müssen.


Informationen 3/17: bke-Hinweis - Sinn und Zweck von statistischen Erhebungen in der Erziehungsberatung
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Download: Sinn stat Erhebung 3-17 S 12-16.pdf

In der Institutionellen Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII besteht nach § 98 SGB VIII die Verpflichtung zur Beteiligung an der Bundesstatistik der Hilfen zur Erziehung. In § 99 SGB VIII sind die Erhebungsmerkmale festgelegt. Weitere Anforderungen an die statistische Erfassung der Beratungsarbeit bestehen durch unterschiedliche Interessen vor Ort. Von einigen Regionen, insbesondere in Großstädten, werden Kataloge von Merkmalen vorgegeben, die für alle Erziehungsberatungsstellen im Einzugsbereich verbindlich zu erheben sind. Auch einige Länder erlassen Vorschriften zur Abgabe von statistischen Daten und zum Erstellen der jährlichen Tätigkeitsberichte. Träger haben ein Interesse daran, die verschiedenen Einrichtungen in ihrer Trägerschaft in einheitlichen Zahlenwerken darstellen zu können, so dass noch weitere oder anders ausgeprägte Merkmale hinzu kommen können.


Wenn Eltern geschieden sind, gibt es keine eindeutige „Herkunftsfamilie“ mehr. Welche Situation wird dann erfasst?
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Wenn Eltern sich getrennt haben oder geschieden sind, ist für die Bundesstatistik die Situation bei dem Elternteil maßgeblich, bei dem das Kind sich regelmäßig aufhält.


Informationen 3/17: bke-Hinweis - Rahmenbedingungen der Institutionellen Erziehungsberatung
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Download: Institutionelle EB 3-17 S 8-11.pdf

Räume – Ausstattung – Abgrenzung zu anderen Diensten – Teamassistenz

Die fachgerechte Wahrnehmung der Aufgaben einer Erziehungsberatungsstelle braucht strukturelle Voraussetzungen im Aufbau sowie in der Planung und der Gestaltung der Arbeitsabläufe, um dem gesetzlichen Auftrag nach § 28 SGB VIII zu entsprechen. Die räumlichen und organisatorischen Bedingungen haben einen erheblichen Einfluss auf die Realisierung des geschützten und vertraulichen Rahmens der Beratung. Sie tragen dazu bei, die Niedrigschwelligkeit der Inanspruchnahme von Erziehungsberatung herzustellen und zu sichern. Der Erfolg der Hilfe ist in hohem Maße von der Gestaltung der grundlegenden Rahmenbedingungen abhängig.


Informationen 3/17: bke-Stellungnahme - Für Jugendliche und junge Erwachsene
Teilnehmerzahl:
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Download: gnahme angebot eb 3-17 S 3-7.pdf

Das differenzierte Angebot der Erziehungsberatung

Unter dem Motto »Jugend ermöglichen« ist zu Beginn des Jahres 2017 der 15. Kinder- und Jugendbericht erschienen. Der Bericht widmet sich dem Jugendalter als Lebensphase mit ganz besonderen Herausforderungen, deren Bewältigung prägend für das Leben ist. Mit den drei Begriffen »Qualifizierung«, »Selbstpositionierung« und »Verselbstständigung« beschreibt der Bericht die zentralen Entwicklungsschritte, die Jugendliche bewältigen müssen. Es gilt für Politik und Kinder- und Jugendhilfe gleichermaßen, sich mit besonderen Konzepten und Herangehensweisen auf die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen einzustellen. Die Beteiligung und der Einbezug junger Menschen in die Politik und in Planungen sowie Entscheidungen, die sie betreffen, ist der zentrale Gedanke der Umsetzung einer Jugendstrategie.


Informationen 2/17: bke-Onlineberatung - Das Konzept der bke-Onlineberatung für Jugendliche und Eltern
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Download: eratung konzept + standards 2-17 S3-14.pdf

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) hat im Jahr 2000 im Rahmen eines Modellprojekts ihr Angebot einer Onlineberatung gestartet. Dieses Pilotprojekt mit dem Titel Sorgenchat und Online-Beratung im Internet wurde in der ersten Phase vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen finanziert. Hinzu kamen die Länder Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und der Bund. Seit dem Jahr 2005 finanzieren die 16 Bundesländer gemeinsam das Beratungsportal, das Land Bayern hat die Federführung übernommen.


Informationen 1/17: bke-Stellungnahme - Wirksamkeit für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Eltern entfalten
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Download: bke-stellungnahme flucht 1-17 S 4-7.pdf

Prävention, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit von Erziehungsberatungsstellen im Kontext Flucht und Asyl

In einem ersten Text hat sich die bke 2016 zu grundlegenden fachlichen Aspekten der Beratung von Familien im Kontext Flucht und Asyl geäußert. Die nun vorliegende zweite bke-Stellungnahme zu Hilfen für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Eltern behandelt Fragen der Prävention, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Die abgestimmte Ausgestaltung dieser Bereiche setzt den strukturellen Rahmen, um geflüchtete Familien mit ihren Bedürfnissen in ihren Lebenszusammenhängen gut zu erreichen, und trägt damit wesentlich bei zur Entfaltung wirksamen fachlichen Arbeitens in diesem wichtigen Zukunftsfeld der Erziehungsberatung.


Informationen 3/16: bke-Hinweis - Statistische Erfassung einzelfallunabhängiger Aktivitäten von Erziehungsberatungsstellen
Teilnehmerzahl:
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Download: inweis statistik.pdf

Die statistische Erfassung der Tätigkeiten in den verschiedenen Arbeitsbereichen hat in der Erziehungsberatung eine wichtige Bedeutung; zum einen hinsichtlich der Darstellung der geleisteten Arbeit in der Fachöffentlichkeit und bei den politisch Verantwortlichen, zum anderen für eine fundierte Planung zukünftiger Aktivitäten und Schwerpunkte. Während die bke-Erhebungsmerkmale zur Erfassung von Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII auf der Bundesstatistik aufbauen und dadurch auch ihre Struktur bekommen, gibt es eine solche bundeseinheitliche Vorgabe bei der Erhebung der fallunabhängigen Aktivitäten einer Erziehungsberatungsstelle nicht.


Informationen 3/16: bke-Stellungnahme - Unterstützung und Hilfe für Kinder und Jugendliche mit psychisch erkrankten Eltern
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Download: Info 3-16 Stellungnahme psych erkrankte Eltern.pdf

Die Belange von Kindern und Jugendlichen, in deren Familie Vater, Mutter oder beide psychisch erkrankt sind, sind in den letzten Jahren weiter in den Blick der Fachöffentlichkeit gerückt. Insbesondere die Notwendigkeit der interdisziplinären Unterstützung und das Zusammenwirken der Fachkräfte, die sich aus der Zuständigkeit mehrerer Sozialgesetz­bücher ergibt, die die Hilfen regeln, ist dabei in den Fokus genommen worden. Unterschiedliche Strukturen und Herangehensweisen in den Systemen Gesundheitswesen und Jugendhilfe erschweren in der Praxis leicht den Blick auf den konstruktiven Abstimmungsbedarf zwischen den Handlungsfeldern zugunsten der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien. Im Netzwerk der Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten spielt Erziehungsberatung eine wichtige Rolle. Insbesondere die für alle Familienmitglieder gegebene Möglichkeit, die Fachkräfte der Erziehungsberatung unkompliziert und niedrigschwellig erreichen zu können, ist von hervorzuhebender Bedeutung.


Informationen 2/16: bke-Stellungnahme - Aspekte der Beratung von Familien im Kontext Flucht und Asyl
Teilnehmerzahl:
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Download: Info 2-16 Stellungnahme Flucht.pdf

Die Angebote von Erziehungsberatungsstellen stehen allen Kindern, Jugendlichen und Eltern offen – unabhängig von deren Herkunft und Aufenthaltsstatus. Vor allem Kinder und Jugendliche aus Familien in kritischen und krisenhaften Lebenssituationen, also auch Migranten- und Flüchtlingsfamilien sowie begleitete und unbegleitete minderjährige Asylbewerber sind in besonderer Weise zu berücksichtigen, da bei ihnen von einer erhöhten Vulnerabilität und von vermehrtem Beratungsbedarf ausgegangen werden kann. Das setzt voraus, die Angebotsstruktur der Beratungsstellen primär an den Bedarfslagen von Menschen mit Fluchterfahrung zu orientieren und erst sekundär an Spezifika des Trägerprofils oder an fachlichen Besonderheiten im Team der Beratungsstelle.


Informationen 2/16: bke-Hinweis - Entbindung von der Schweigepflicht
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Download: Info 2-16 Hinweis Entbindung Schweigepflicht.pdf

Erziehungsberatung als Leistung der Jugendhilfe erfolgt grundsätzlich zum Wohle der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern die Beratung aufsuchen, zur Förderung der Erziehungsfähigkeit der Eltern sowie der gesunden Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche nehmen auch aus eigenem Antrieb in einer Not- und Konfliktlage nach § 8 Abs. 3 SGB VIII Beratung in Anspruch. Ihre Anliegen stehen immer im Mittelpunkt bei der Planung des beraterischen Vorgehens, unabhängig davon, von wem die Initiative zur Beratung ausgeht, von ihnen selber, von den Eltern oder von anderen erzieherisch verantwortlichen Personen. Das vernetzte Arbeiten im Sozialraum und die Kooperation mit anderen Institutionen und Regeleinrichtungen innerhalb und außerhalb der Jugendhilfe gehört standardmäßig zur Fachlichkeit der Erziehungsberatung. Auch dabei ist das Wohl der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien stets handlungsleitend.


Informationen 2/16: bke-Stellungnahme - Chancen und Risiken einer familienergänzenden Betreuung für Kleinkinder unter drei Jahren
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Download: Info 2-16 Stellungnahme Krippen.pdf

Seit August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf eine familienergänzende Betreuung für Familien mit Kindern ab dem 1. Lebensjahr. Die Kinderkrippe gehört heute zum gesellschaftlichen Alltag. Dennoch wird die Diskussion um das Für und Wider der Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren weiter sehr kontrovers geführt. Bedauerlicherweise steht dabei oft nicht das Ziel einer möglichst positiven kindlichen Entwicklung im Vordergrund. Stattdessen sind die Diskussionsbeiträge häufig ideologisch motiviert oder werden von fachfremden Positionen dominiert.


Informationen 1/16: bke-Hinweis - Dokumentationsbogen zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung
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Download: Info 1-16 Dokumentation.pdf

Einen Hinweis, was bei der Dokumentation von Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII zu beachten ist, hat die bke 2012 veröffentlicht. Nun ist in der Kommission für Rechtsfragen der bke der vorliegende Dokumentationsbogen (ab S. 16) zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung entwickelt und vom Vorstand der bke verabschiedet worden. Die bke legt damit einen Leitfaden zur Dokumentation vor, der den Anforderungen der gesetzlichen Vorgaben im SGB VIII und im BKiSchG entspricht.


Ein Jugendlicher lebt mit anderen Jugendlichen in einer Wohnung zusammen. Sie werden von einem Sozialarbeiter betreut. Ist dann als Aufenthaltsort „in der eigenen Wohnung“ anzugeben?
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Nein. Wenn die Jugendlichen von einem Sozialarbeiter betreut werden, dann handelt es sich um eine Leistung nach § 34 SGB VIII (sonstige betreute Wohnform). Eine eigene Wohnung des jungen Menschen ist nur dann anzugeben, wenn damit nicht zugleich ein Leistungsbezug in der Jugendhilfe verbunden ist.


Informationen 1/16: bke-Hinweis - Die Rechte der Ratsuchenden stärken
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Im Februar 2013 ist das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten, das so genannte Patientenrechtegesetz (PatRG) in Kraft getreten. Es handelt sich um ein Artikelgesetz, mit dem insbesondere das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das SGB V (Gesetzliche Krankenversicherung) modifiziert wurden. Ziel des Gesetzes ist es, die Stellung des Patienten im Gesundheitssystem zu stärken sowie durch transparente Regelungen Patientinnen und Patienten aber auch Behandelnden Rechtssicherheit zu geben.


Informationen 1/16: bke-Stellungnahme - Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes
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Download: Info 1-16 Evaluation BKiSchG.pdf

Am 1. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) in Kraft getreten. In dessen Artikel 4 ist vorgegeben, dass bis Ende des Jahres 2015 ein Bericht zur Evaluation des Gesetzes vorgelegt werden soll. Mithilfe zahlreicher aufeinander abgestimmter Forschungsprojekte, unter Einbezug der Länder, kommunaler Spitzenverbände, öffentlicher und freier Träger, anderer Bundesministerien sowie von Fachverbänden u. a. wurde nun im Dezember 2015 von der Bundesregierung ein sehr differenzierter und lesenswerter Bericht veröffentlicht. Die bke war an dem Prozess zur Erstellung des Berichts beteiligt (vgl. bke 2015).


Informationen 3/15: bke-Stellungnahme - Kinder ganzheitlich wahrnehmen
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Download: Info 3-15 Kinder ganzheitlich.pdf

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat mit Gültigkeit von April 2015 bis April 2020 eine Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung (Registriernummer 028-044) auf S3-Niveau verabschiedet. Die AWMF wurde 1962 gegründet und umfasst heute 171 wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaften. Die AWMF nimmt u.a. Aufgaben der Zusammenarbeit im medizinischen Bereich wahr und publiziert dazu Leitlinien für Diagnostik und Therapie im Internet (1).


Informationen 3/15: bke-Stellungnahme - Das Bundeskinderschutzgesetz in der Praxis
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Download: Info 3-15 BKiSchG.pdf

Im Rahmen der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes (BKiSchG) ist die bke zu Beginn des Jahres darum gebeten worden, eine Stellungnahme anhand bestimmter Leitfragen abzugeben. Die Evaluation ist in Artikel 4 BKiSchG gesetzlich vorgegeben und wird von einem Forschungsverbund aus Deutschem Jugendinstitut (DJI) und der TU Dortmund durchgeführt. Evaluation bedeutet in diesem Zusammenhang: Kontrolle der Zielerreichung des Bundeskinderschutzgesetzes. Die vorliegende bke-Stellungnahme ist auf der Basis einer ausführlichen Erörterung der Rückmeldungen entstanden, die die bke im Rahmen dieser Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes gegeben hat.


Informationen 3/15: bke-Stellungnahme - Erziehungsberatung und ADHS
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Download: bke-stellungnahme EB-ADHS 3-15.pdf

Mit dem Beitrag der Erziehungsberatung zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit und ihren Familien befasst sich die bke-Stellungnahme mit dem Titel Erziehungsberatung und ADHS. Dargestellt werden der Blickwinkel und die Herangehensweise der Erziehungsberatung im Kontext des multimodalen Ansatzes im Hilfesystem.


Informationen 2/15: bke-Projekt - Der Hochkonflikt-Chat
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Das »virtuelle Beratungszimmer« bei hoch eskalierten Elternkonflikten stellt ein Novum dar. In der bke-Onlineberatung sind alle Beratungsprozesse anonymisiert. Weder Fachkräfte noch Ratsuchende kennen sich persönlich, die Klarnamen sind nicht bekannt und sollen es auch nicht werden. Das ist einer der konzeptionellen Grundpfeiler der bke-Onlineberatung. Ratsuchende und Fachkräfte treten in Textform zueinander in Kontakt, die Realidentität wird nicht gelüftet. Auf paraverbale Informationen wird verzichtet. Es ist daher möglich, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, die sich im örtlichen Umfeld zwar kennen, die sich im Onlineberatungskontext jedoch zunächst als »Unbekannte« begegnen, mit all den Anforderungen an den Umgang mit Unbekannten.


Informationen 2/15: bke-Onlineberatung - Zehn gute Gründe
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Das Konzept der bke-Onlineberatung basiert auf der Kooperation mit den örtlichen Erziehungsberatungsstellen. Aktuell folgen 78 Einrichtungen der Entscheidung der Landesjugendminister aus dem Jahr 2003, eine erfahrene Fachkraft für ein festgelegtes Stundenkontingent (zwischen 5 und 10 Stunden pro Woche) in die bke-Onlineberatung zu delegieren. Zunehmend mehr Erziehungsberatungsstellen entscheiden sich für eine kontinuierliche Kooperation mit der bke-Onlineberatung. Ein Anteil von über 80% der Stellen hat sich über die zunächst vereinbarte Mindestvertragsdauer von 24 Monaten hinaus für die Weiterführung der Kooperation entschieden. Diese Entwicklung bestätigt, dass die Kooperation für beide Seiten sinnvoll und gewinnbringend ist. Die Erfahrungen zeigen viele positive Effekte für die örtlichen Beratungsstellen und die mitwirkenden Fachkräfte.


Informationen 1/15: bke-Stellungnahme - Gemeinsam an der Brücke zwischen den Systemen arbeiten
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Im Juli 2014 hat die Bundepsychotherapeutenkammer (BPtK) das Konzept einer differenzierten psychotherapeutischen Versorgung vorgelegt und das Gespräch mit den Verbänden und so auch mit der bke gesucht. In einem Gespräch mit Vertreter/innen der BPtK und der bke wurden am 11. September 2014 die wesentlichen Inhalte, Entwicklungen und jeweiligen Standpunkte diskutiert. Der Vorstand der bke hat in der Folge die vorliegende Stellungnahme zu dem Konzept verabschiedet.


Informationen 1/15: bke-Stellungnahme - Inklusion und Familienvielfalt in der Erziehungsberatung
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Die Familien, die in Erziehungsberatungsstellen Hilfe und Unterstützung suchen, spiegeln in ihrer Vielgestaltigkeit gesellschaftliche Normalität wider. Dazu gehören Familien mit Migrationshintergrund und binationale Familien ebenso wie Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien und zahlreiche Varianten von Familien mit getrennt lebenden Eltern.


Informationen 1/15: bke-Stellungnahme - Ausreichende Ausstattung sichert effektives Angebot
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Die Jugendhilfe hat einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft. Sie öffnet Türen zu mehr Teilhabegerechtigkeit für alle Kinder und ihre Familien. Die Jugend- und Familienministerkonferenz beschreibt einen grundlegenden Perspektivenwechsel. Die Jugendhilfe und insbesondere die erzieherischen Hilfen erscheinen nicht mehr als Ausfallbürge oder als Reparaturbetrieb von Defiziten, sondern dienen dem Recht des Kindes auf Erziehung und Förderung seiner Entwicklung (vgl. JMFK 2014).


Informationen 3/14: bke-Stellungnahme - Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen
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Das gesunde Aufwachsen von Kindern und ihre Entwicklungsmöglichkeiten zu sichern und zu verbessern sowie Schaden von ihnen abzuwenden bzw. die Auswirkungen von bereits eingetretenen ungünstigen Einflüssen und belastenden Erfahrungen zu mildern, ist Ziel und Auftrag der Erziehungsberatung. Sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gehören zu den Ereignissen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Traumatisierungen und Beeinträchtigungen der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen führen und das Kindeswohl massiv gefährden. Somit ist die Befassung mit diesem Thema originärer Auftrag der Erziehungsberatung.


Wozu werden die Angaben zur „Lebenssituation der Hilfeempfängerin/ des Hilfeempfängers“ benötigt?
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Auslösend für eine Hilfe ist in aller Regel die Situation in der Familie des jungen Menschen. Deshalb sollen wichtige Aspekte die Situation in seiner Familie erfasst werden. Sie geben Aufschluss darüber, in welchen Konstellationen Hilfebedarfe vorrangig entstehen.


Informationen 2/14: 10 Jahre bke-Onlineberatung
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In diesem Jahr feiert die bke-Onlineberatung ihr 10-jähriges Jubiläum. Das ist Anlass für einen Rückblick auf eine Entwicklung, die mit vielen Innovationen ein neues Feld der Beratung eröffnet und etabliert hat. Die Reise führt zurück zur Jahrtausendwende die Zeit des zunehmenden Einflusses von Internet und neuen Medien. Die Nutzer/innen dieser neuen Kommunikationsformen sind besonders Jugendliche, die als schwer erreichbare Zielgruppe für die Erziehungsberatung gelten. Auch noch ohne die späteren Entwicklungen vom Smartphone, LTE oder Facebook sind schon Veränderungen spürbar, die einen direkten und gravierenden Einfluss auf die Lebenswelt von Familien nehmen werden.


Informationen 3/13: bke-Stellungnahme - Zur Petition des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit zur Ausschreibung von Jugendhilfemaßnahmen
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Das Bündnis für Kinder- und Jugendhilfe regt eine Klarstellung im Achten Buch des Sozialgesetzesbuches an, nach der es Trägern der öffentlichen Jugendhilfe untersagt werden soll, bei Leistungen, auf die ein individueller Rechtsanspruch besteht, eine Ausschreibung vorzunehmen. Hintergrund der Petition ist eine Ausschreibung des Werra-Meißner-Kreises für die Leistung Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) als der trägerübergreifende Fachverband der Erziehungs- und Familienberatung in Deutschland nimmt im Weiteren zum Anliegen der Petition Stellung.


Informationen 3/13: bke-Stellungnahme - Soziale Arbeit als Fachrichtung der Erziehungsberatung
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Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) hat Anfang der 1990er Jahre die Aufgaben und Arbeitsweisen von Sozialarbeitern/Sozialpädagogen in der Erziehungs- und Familienberatung beschrieben (bke 1994). Seitdem haben sich fachliche Weiterentwicklungen ergeben. Die historisch begründete Unterscheidung zwischen Sozialarbeit und Sozialpädagogik ist heute weitgehend aufgehoben. Das Arbeitsfeld wird in der Regel als Soziale Arbeit bezeichnet. Dieser Begriff wird auch hier übernommen. Zudem sind durch den Bolognaprozess in den letzten Jahren die akademischen Ausbildungen umstrukturiert worden. Deshalb werden die damit verbundenen Veränderungen, die allgemein bereits für das multidisziplinäre Fachteam beschrieben worden sind (bke 2009), hier für die Fachrichtung Soziale Arbeit berücksichtigt.


Informationen 2/13: bke-Hinweis - Die Bedeutung des Mediationsgesetzes für die Erziehungs- und Familienberatung
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Mit dem Mediationsgesetz hat der Deutsche Bundestag die Vorgaben der EU-Mediationsrichtlinie aus dem Jahr 2008 in nationales Recht umgesetzt. Das Mediationsgesetz ist zum 26. Juli 2012 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, Mediation als ein Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung zu fördern und dadurch dazu beizutragen, dass erforderliche Entscheidungen – wenn möglich – von den Betroffenen selbst erarbeitet werden.


Informationen 2/13: bke-Hinweis - Datenschutz im Sekretariat der Beratungsstelle
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Erziehungsberatungsstellen sind dem Schutz des Privatgeheimnisses ihrer Ratsuchenden verpflichtet. Dies ist ein zentraler Grundsatz ihrer fachlichen Arbeit. Er gilt nicht nur in Bezug auf außenstehende Dritte, sondern muss ebenso auch in der Beratungsstelle selber beachtet werden. Es muss daher sorgfältig geprüft werden, welche Daten über Ratsuchende gespeichert werden sollen, von anderen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern eingesehen werden können oder auch gezielt weitergegeben werden dürfen.


Informationen 2/13: bke-Stellungnahme - Erziehungsberatung der Zukunft
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"Erziehungs- und Familienberatungsstellen … gehören in Westdeutschland seit ihrem starken Ausbau ab den 1970er Jahren und in Ostdeutschland seit der deutschen Vereinigung 1990 zur psychosozialen Infrastruktur von Gemeinwesen." (BMFSFJ 2013, S. 303) Mit dieser Feststellung eröffnet der 14. Kinder- und Jugendbericht seine Darstellung zur Situation von Beratungsstellen. "Erziehungsberatung ist die mit Abstand am meisten genutzte Erziehungshilfe." (ebenda)


Informationen 1/13: bke-Stellungnahme - Der Beitrag der Erziehungsberatung im System der Hilfen zur Erziehung
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Die Jugend- und Familienminister­konferenz hat mit Beschluss vom 31. 5./1 . 6. 2012 in Hannover eine Diskussion zur Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung angeregt. Die bke nimmt dies zum Anlass, aus ihrer Sicht den Beitrag darzustellen, den Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII in diesem Prozess leisten kann.


Informationen 1/13: bke-Stellungnahme – Beratung von Hochkonflikt-Familien im Kontext des FamFG
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Trennung und Scheidung bedeuten in den meisten Fällen für Erwachsene und Kinder Erschütterung und auch das Ende vertrauter und wichtiger Beziehungen und Lebensgewohnheiten. Diese müssen neu entworfen und strukturiert werden, und es müssen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass insbesondere die Kinder neue Sicherheiten entwickeln können.
Familiengerichtliches Verfahren und Beratung der Jugendhilfe haben über lange Zeit auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Aufgabe wahrgenommen, Familien bei der Bewältigung von Trennung und Scheidung zu unterstützen und Weichen für eine Neuordnung der familiären Verhältnisse zu stellen.


Informationen 3/12: bke-Stellungnahme - Zusammenarbeit von Erziehungsberatungsstelle und Jugendamt bei den Hilfen zur Erziehung
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Erziehungsberatung ist eine der Hilfen zur Erziehung. Anders als die anderen erzieherischen Hilfen wird sie jedoch in der Regel nicht
förmlich durch das Jugendamt gewährt. Vielmehr zählt sie zu den »niedrigschwelligen « Leistungen, denn Eltern und andere Erziehungsberechtigte können die Unterstützung durch Beratung direkt in Anspruch nehmen (§ 36a Abs. 2 Satz 1 SGB VIII). Dennoch stellt sich die Frage, ob es Ausnahmen von dieser Regel gibt, bei denen eine förmliche Gewährung von Erziehungsberatung zu prüfen ist. Sie wird in der Praxis zuweilen unterschiedlich beantwortet, was dann zu Problemen in der Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle führen kann. Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) ist der aufgeworfenen Frage in einem Gutachten nachgegangen (DIJuF 2011), zu dem die Bundeskonferenz
für Erziehungsberatung (bke) ihrerseits Stellung genommen hat (bke 2011). Die dabei eingenommenen unterschiedlichen Positionen waren Anlass für die jetzt vorliegende gemeinsame Stellungnahme.


Muss die Frage nach dem Migrationshintergrund auch dann beantwortet werden, wenn klar ist, dass er nicht vorliegt?
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Die Merkmalsausprägung „Migrationshintergrund“ stellt keinen Filter dar, so dass nur bei Vorliegen von Migration „Ja“ oder „Nein“ zu antworten wäre. Vielmehr wird umgekehrt aus den Antworten zur ausländischen Herkunft bzw. zur gesprochenen Sprache zurückgeschlossen, ob hier ein Migrationshintergrund vorliegt. Deshalb ist in jedem Beratungsfall eine genaue Angabe erforderlich.


Informationen 2/12: bke-Hinweis: Dokumentation von Gefährdungseinschätzungen
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Die Bedeutung des Kinderschutzes in der Kinder- und Jugendhilfe ist durch das Bundeskinderschutzgesetz noch einmal unterstrichen worden. Die Fachkräfte der Dienste und Einrichtungen, die Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, sind über den Abschluss von Vereinbarungen mit dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe gehalten, immer dann, wenn sie gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Wohls eines Kindes wahrnehmen, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen. Für Fachkräfte der Erziehungsberatung sind dabei die Vorschriften des § 8a Abs. 4 SGB VIII einschlägig (bke 2012, S. 5 f.). Wenn sich im Rahmen einer Beratung Hinweise auf eine Gefährdung eines Kindes oder Jugendlichen ergeben, ist die Gefährdungssituation innerhalb des multidisziplinären Fachteams einzuschätzen (DAKJEF 2003, S. 12 f.; bke 2006, S. 12 ff.).


Informationen 2/12: bke-Hinweis: Inanspruchnahme von Erziehungsberatung bei gemeinsamer elterlicher Sorge nach Trennung und Scheidung
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Erziehungsberatung wird in der Regel von beiden Eltern eines Kindes aufgrund einer einvernehmlichen Entscheidung in Anspruch genommen. Auch dann, wenn nur ein Elternteil die Beratungsstelle aufsucht, kann bei gemeinsamer elterlicher Sorge grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass der andere Elternteil von der Kontaktaufnahme zur Beratungsstelle weiß und damit einverstanden ist (konkludente Einwilligung). Dies gilt zumindest, solange es keine Indizien für das Gegenteil gibt. Rechtliche Fragen entstehen vor allem, wenn nach einer Trennung oder Scheidung die Beratung durch einen Elternteil aufgesucht wird, und die Haltung des anderen Elternteils unbekannt ist.


Informationen 2/12: bke-Stellungnahme: Potenziale nutzen - Risiken benennen, Neue Medien, Erziehung und Beratung
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Digitale Medien haben die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Familien in den letzten Jahren verändert. Kinder kennen heute kein Leben ohne die konstante Präsenz hochmoderner Elektronik und des Internets. Dabei ist die überwältigende Fülle des Angebotes für die meisten kaum zu überblicken. Es gibt bereits die erste Elterngeneration, die »digital« aufgewachsen ist.


Informationen 1/12: bke-Hinweis: Schutz der Daten von Kindern und Jugendlichen
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Erziehungs- und Familienberatung wird als Leistung der Kinder- und Jugendhilfe in der großen Mehrzahl der Fälle gegenüber Eltern erbracht. Als Hilfe zur Erziehung will sie die Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen und damit die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen fördern. Die Kinder und Jugendlichen, um derentwillen die Beratung erfolgt, sind selten allein Adressaten der Leistung (z. B. von einzel- oder gruppentherapeutischen Angeboten bzw. diagnostischen Abklärungen; 12 %.) Eher sind sie an der Beratung der Familie beteiligt (40 %) (Stat. Bundesamt 2011, Tab. 5.2.a1). Aber auch als Abwesende werden sie in die Beratung der Eltern einbezogen bzw. die Eltern-Kind-Interaktion ist Thema des Beratungsgesprächs.
Da die Grundlage des Datenschutzes das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist, welches denjenigen schützt, dessen Daten betroffen sind – also auch ein Kind oder einen Jugendlichen –, ergeben sich insbesondere bei vorhandener Urteilsfähigkeit des Kindes oder Jugendlichen daraus auch Folgen für die Reichweite der elterlichen Erziehungsverantwortung. Im Folgenden wird deshalb die rechtliche Situation des Datenschutzes bei Minderjährigen in der Erziehungsberatung beschrieben.


Informationen 1/12: bke-Stellungnahme: Kinderschutz als Auftrag der Erziehungsberatung
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Zum 1. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Nachdem der erste Anlauf zu einem Bundeskinderschutzgesetz im Jahr 2008 parlamentarisch gescheitert war, wurden die Fachverbände in die Diskussion des zweiten Entwurfs frühzeitig einbezogen. In diesem zweiten Verfahren wurde der Prävention von Kindeswohlgefährdungen stärkere Beachtung geschenkt. Allerdings ist es nicht gelungen, das Gesundheitswesen substantiell in die Aufgabe des Kinderschutzes einzubeziehen.


Informationen 3/11: bke-Hinweis: Handlungsempfehlungen bei Anzeichen für Grenzüberschreitungen
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Die Diskussion in der Öffentlichkeit über Übergriffe von Personen, die für schutzbefohlene Kinder und Jugendliche pädagogisch verantwortlich sind, ist für die bke Anlass, das Bewusstsein für den Umgang mit Situationen zu schärfen, in denen Anzeichen für Grenzüberschreitungen durch andere Fachkräfte wahrgenommen werden.


Informationen 2/11: bke-Stellungnahme: Aufgaben der Teamassistentin im Sekretariat der Erziehungsberatungsstelle
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Aufgaben und Arbeitsweisen von Erziehungs- und Familienberatungsstellen richten sich an der Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien aus. Veränderungsprozesse in der Gesellschaft haben Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Familie. Der familiale Wandel gestaltet die Bedingungen des Aufwachsens von Kindern neu. Erziehungs- und Familienberatung reagiert auf Prozesse des sozialen Wandels und passt ihre Unterstützungsangebote für Familien kontinuierlich an die neuen Bedarfe an.
Diese Veränderungsprozesse betreffen nicht nur die Beraterinnen und Berater. Auch der Arbeitsplatz des Sekretariats der Erziehungsberatungsstelle wird durch die neuen Aufgabenstellungen berührt und umgestaltet. Dies nimmt die bke zum Anlass, Funktion und Aufgabe des Sekretariats neu zu beschreiben.


Informationen 2/11: bke-Stellungnahme - Vertrauen und Fachkompetenz als Grundlagen der Zusammenarbeit
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Stellungnahme der bke zum DIJuF-Gutachten. Das Gutachten des DIJuF geht davon aus, dass bei der aufgeworfenen Fragestellung zwei gleichrangige, aber sich widersprechende Prinzipien zum Ausgleich zu bringen sind. Nämlich der Grundsatz, bei längerfristigen Hilfen eine Hilfeplanung durchzuführen (§ 36 SGB VIII), und der Grundsatz, die niederschwellige Inanspruchnahme von Erziehungsberatung – ohne Einschaltung des Jugendamtes – zuzulassen (§ 36a Abs. 2 SGB VIII): »Es geraten zwangläufig diese beiden Vorschriften und die hinter ihnen stehenden Grundprinzipien in Kollision«.


Informationen 1/11: bke-Stellungnahme: Das erweiterte Führungszeugnis als Instrument des Kinderschutzes
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Der Schutz von Kindern vor Gefahren für ihr Wohl hat in den letzten Jahren erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Vor dem Hintergrund spektakulärer Einzelfälle sind auch die gesetzliche Regelungen im Kinder- und Jugendhilferecht und im Kindschaftsrecht präzisiert bzw. verstärkt worden. Die Pflicht des Jugendamtes zur Gefährdungseinschätzung und die Kooperation mit den freien Trägern wurde durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK) erstmals eigenständig normiert (§ 8a SGB VIII). Dabei wurden zugleich die Anforderungen an die persönliche Eignung der in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Fachkräfte mit Wirkung zum 1. Oktober 2005 präzisiert (§ 72a SGB VIII; vgl. dazu bke 2007). Seitdem sind die Träger der öffentlichen Jugendhilfe verpflichtet, sich bei der Einstellung und in regelmäßigen Abständen ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 BZRG vorlegen zu lassen. Dieses Instrumentarium hat der Gesetzgeber mit Wirkung zum 1. 5. 2010 durch Einführung eines erweitertes Führungszeugnis (§ 30a BZRG) zusätzlich geschärft.


Informationen 1/11: bke-Stellungnahme: Leitung von Erziehungsberatungsstellen
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Die Arbeit im Team prägt das Selbstverständnis der Erziehungs- und Familienberatung seit langem. Diese Leistung der Kinder- und Jugendhilfe wird multidisziplinär erbracht. Das Zusammenwirken verschiedener Fachrichtungen ist für die Erziehungsberatung gesetzlich vorgeschrieben. In mehreren bke-Stellungnahmen wurden die unterschiedlichen Aufgaben der verschiedenen Fachrichtungen in der Erziehungsberatung beschrieben. In der vorliegenden Ausarbeitung nun werden die spezifischen Aufgaben der Leitung von Erziehungsberatungsstellen behandelt.


Muss die Angabe zur ausländischen Herkunft eines Elternteils auch gemacht werden, wenn klar ist, dass es sich um Einheimische handelt?
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Die ausländische Herkunft ist eine Operationalisierung für das Erhebungsmerkmal „Migrationshintergrund“. Deshalb muss auch die Angabe gemacht werden, dass keine ausländische Herkunft eines Elternteils vorliegt, weil nur dadurch eine Aussage über den Migrationshintergrund möglich wird.


Informationen 3/10: bke-Stellungnahme: Zum Mediationsgesetz
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Download: bke_Stellungnahme_Mediationsgesetz_3_2010.pdf

Das Bundesjustizministerium hat in Umsetzung einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates vom 21. Mai 2008 den Entwurf für ein Mediationsgesetz vorgelegt. Ziel ist es, die Mediation und andere Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung zu fördern. In ihrer Stellungnahme hat die bke die Stärkung der Anwendung von Mediation als einem alternativen Verfahren der Konfliktbeilegung begrüßt, jedoch zu einzelnen Regelungen noch Gestaltungshinweise gegeben.


Informationen 3/10: bke-Stellungnahme: Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern
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Download: bke_Stellungnahme_3_2010.pdf

Während traditionell die meisten Kinder, die in Erziehungsberatungsstellen vorgestellt werden, zwischen sechs und zwölf Jahren alt sind, rückten seit Mitte der 1990er Jahre jüngere Kinder verstärkt in den Blick der Erziehungsberater/innen. Waren es zunächst Kinder im Vorschulalter, die vor der Einschulung häufig auf Empfehlung von Erzieherinnen von ihren Eltern angemeldet wurden, so wurden die Kinder in Abhängigkeit von ihrem Alter beim Eintritt in den Kindertagesbetreuung auch in den Erziehungsberatungsstellen jünger.


Informationen 2/10: bke-Dokumentation: Qualitätsstandards für die psychosoziale und psychologische Beratung im Internet (Deutscher Arbeitskreis für Jugend-, Ehe- und Familienberatung (DAKJEF))
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Download: Info_2_2010_S15_17_Doku.pdf

Seit Mitte der 90er Jahre werden in unterschiedlichen institutionellen Kontexten Beratungsangebote im Internet initiiert und angeboten. Die meisten von ihnen entstanden als örtliche Projekte und Initiativen, vereinzelt gab es gesteuerte Entwicklungen auf Länder- und Bundesebene. Mit der wachsenden Verbreitung des Internets ist dieses Medium für viele Menschen der selbstverständliche Zugang zu professioneller Hilfe in Form von psychosozialer und psychologischer Beratung geworden. Information und Beratung im Internet sind eine Erweiterung des Leistungsangebotes von institutioneller Beratung und deren integraler Bestandteil.


Informationen: 1/10: bke-Stellungnahme: Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen im multidisziplinären Team der Erziehungsberatung
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Download: Informationen_1_2010.pdf

Die bke hat jetzt unter dem Titel Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen im multidisziplinären Team der Erziehungsberatung die Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die Ausbildung dieser Fachkräfte beschrieben und ihren Beitrag im multiprofessionellen Team dargestellt. Die bke fordert die Teams der Beratungsstellen und deren Träger auf, diese Fachrichtung mit Blick auf die Notwendigkeit der therapeutischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Zukunft wieder stärker zu berücksichtigen.


Informationen: 3/09: bke-Stellungnahme: Bachelor und Master
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Download: Info_3_2010_Bachelor_und_Master.pdf

Die europäischen Staaten haben 1999 in Bologna eine tief greifende Hochschulreform initiiert. Ziel dieser Reform ist es, bis zum Jahre 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Das Kernelement dieser Reform ist die Einführung eines gestuften Studiensystems mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen. In der ersten Stufe wird das Studium künftig mit einem Bachelor und in der zweiten Stufe mit einem Master abgeschlossen. Zum Wintersemester 2008/2009 waren 75 Prozent aller Studiengänge (9.200 von insgesamt 12.300 Studiengängen) an deutschen Hochschulen auf Bachelor und Master umgestellt. Die ersten Absolventen der neuen Studiengänge bewerben sich bereits um die Mitarbeit in der Erziehungs- und Familienberatung.


Informationen 3/09: bke-Stellungnahme: An der Schnittstelle der Systeme
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Download: Info_3_2010_An_der_Schnittstelle_der System.pdf

Die Gesundheit der heranwachsenden Generation steht im Zentrum des 13. Kinder- und Jugendberichts. Diese Thematik reicht weit über den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe hinaus. Hier sind mehrere Hilfesysteme zuständig, die wiederum unterschiedliche Kostenträger haben innerhalb des Gesundheitssystems u.a. die Krankenkassen, die Rentenversicherungen und die Sozialhilfe.


Informationen 2/09: bke-Stellungnahme: Kinder sind keine Ware
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Download: Info 2-2009 Kinder sind keine Ware, S. 7-9.pdf

Das gelingende Aufwachsen von Kindern ist Anliegen einer großen Zahl von Fachverbänden der Kinder- und Jugendhilfe, von Organisationen, die sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen und von Verbänden, die sich im Bundesforum Familie zusammengeschlossenen haben. In einer Gemeinsamen Stellungnahme haben sich unlängst 60 dieser Verbände auf Initiative der BKE gegen das TV-Format Erwachsen auf Probe des Senders RTL gewendet. Der gemeinsame Protest der 60 Kinderrechts- und Familienorganisationen gegen eine Vermarktung von Kindern und Jugendlichen ist breit kommuniziert und von den Medien verbreitet worden. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat der BKE für ihr Engagement gedankt.


Informationen 1/09: bke-Stellungnahme: Fachdienstliche Aufgaben der Erziehungsberatung
Teilnehmerzahl:
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Download: Info 1-2009 Fachdienstliche Aufgaben der EB, S. 3-6.pdf

Das Profil der Erziehungs- und Familienberatung ist in Bewegung.
Erziehungsberatungsstellen haben in den letzten Jahren nicht nur das Spektrum ihrer Beratungsangebote erweitert; sie bringen ihre Kompetenzen häufig auch in weitere Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ein. Erziehungsberatungsstellen haben z.B. ihre Arbeit mit Multiproblemfamilien verstärkt, neue Konzepte für die Arbeit mit hoch strittigen Eltern entwickelt und sich der Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern zugewandt. Sie bringen sich in Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser ein und gestalten Angebote im jeweiligen Sozialraum. Zwischen Erziehungsberatungsstellen und Jugendämtern bestehen vielerorts stabile und verlässliche Kooperationsbeziehungen.


Muss die Angabe „In der Familie gesprochene Sprache“ auch dann gemacht werden, wenn klar ist, dass es sich um Deutsche handelt?
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Die in der Familie gesprochene Sprache ist eine Operationalisierung für das Erhebungsmerkmal „Migrationshintergrund“. Deshalb muss auch die Angabe gemacht werden, dass vorrangig deutsch gesprochen wird, weil nur dadurch eine Aussage über den Migrationshintergrund möglich wird.


Informationen 3/08: bke-Stellungnahme: Kindeswohl, Beratung und Familiengericht
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Download: Kindeswohl, Beratung und Familiengericht und Arbeitshilfe - INFO 3-2008, S. 3-15.pdf

Kinder und Eltern, die eine Trennung oder Scheidung zu bewältigen haben, stellen einen hohen Anteil der Ratsuchenden von Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Dabei sind häufig auch Fragen des Sorgerechts oder des Umgangs mit
dem Kind zwischen den Eltern strittig, so dass das Familiengericht mit dem Konflikt der Eltern befasst wird. Insbesondere
bei hoch strittigen Eltern ergibt sich dann für die Beratungsstellen die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit
mit dem Gericht (bke 2005). Aber auch der Auftrag des Kinderschutzes nach § 8a SGB VIII bedingt, dass die institutionelle Erziehungsberatung ggf. stärker mit dem Familiengericht kooperiert .


Informationen 3/08: bke-Hinweis: Fachkräfte in Erziehungsberatungsstellen als Zeugen vor Gericht
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Download: Fachkräfte in Erziehungsberatungsstellen als Zeugen vor Gericht - INFO 3-2008, S. 22-27.pdf

Zur Feststellung der Wahrheit oder Unwahrheit einer prozesserheblichen Tatsache bedienen sich die Gerichte aller Gerichtszweige der Zeugen als Beweismittel. Gegenstand des Zeugenbeweises sind Tatsachen, über die der Zeuge aus eigener Wahrnehmung aussagen soll. Für jeden zeugnisfähigen Menschen besteht die staatsbürgerliche Zeugnispflicht. Zeuge kann jede Person sein, sofern sie zur Wahrheitsfindung beitragen kann. Der Zeuge ist verpflichtet, der gerichtlichen
Ladung Folge zu leisten und die Wahrheit zu sagen. Sowohl die uneidliche als erst recht die unter Eid begangene
Falschaussage vor Gericht sind strafbar (§§ 153, 154 StGB). Auch Fachkräfte in Erziehungsberatungsstellen sehen
sich mit der Forderung von Gerichten konfrontiert, als Zeuge auszusagen. Dies gilt sowohl für Verfahren vor den
Zivilgerichten, vor allem in Zusammenhang mit kindschaftsrechtlichen Angelegenheiten, die die Sorge für die
Person von Kindern und Jugendlichen betreffen als auch für Strafverfahren, vor allem solchen wegen Straftaten
gegen Kinder.


Informationen 2/08: bke-Stellungnahme: Psychotherapeutische Kompetenz in der Erziehungs- und Familienberatung
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Stellungnahme - Psychotherapeutische Kompetenz - 2-2008, S. 3-9.pdf

In der Erziehungsberatung können mit pädagogischer Zielsetzung auch Interventionen angewandt werden, die in der Psychotherapie entwickelt und erprobt wurden. Zur Beratung der dabei insbesondere unter fachlicher, versorgungspolitischer und rechtlicher Perspektive entstehenden Fragen sind zwischen BPtK und bke in letzter Zeit Gespräche geführt worden (vgl. Informationen für Erziehungsberatungsstellen, Heft 2/2004, S. 11f.). Die im Folgenden abgedruckte gemeinsame Stellungnahme stellt eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Gespräche dar und ist als Grundlage für die weiterführende Diskussion gedacht. Zwischen bke und BPtK ist vereinbart, den Dialog fortzuführen.


Informationen 2/08: bke-Hinweis: Einsichtnahme in Beratungsdokumentationen zu Zwecken der Qualitässicherung
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Hinweis - Einsichtnahme in Beratungsdokumentationen INFO 2-2008, S. 6-9.pdf

In Beratungsprozessen werden sehr persönliche Lebenssituationen thematisiert. Die Beraterinnen und Berater sind daher verpflichtet, die ihnen anvertrauten Privatgeheimnisse zu schützen. Dies gilt auch für Dokumentationen von Beratungen, die von den Fachkräften angelegt werden. Sie sind geschützt aufzubewahren und stehen nicht zur Einsichtnahme durch Dritte zur Verfügung (bke 1995b).


Informationen 2/08: bke-Hinweis: Finanzierung von zusätzlichen Aufgaben der Erziehungsberatung
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Download: bke-Hinweis - Finanzierung von zusätzlichen Aufgaben INFO 2-2008, S. 10.pdf

Der Bedarf an Beratung ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen (1993: 197.000; 2006: 310.000 beendete Beratungen). Die Beratungskapazität ist dagegen noch immer auf dem Stand von 1982. D.h. die steigende Zahl Ratsuchender konnte in den zurückliegenden Jahren nur deshalb bewältigt werden, weil in den Beratungsstellen interne Rationalisierungsmaßnahmen erfolgten. Dazu gehören z.B. Einführung der Familientherapie, Begrenzung der Zahl der Kontakte für eine Beratung (also Familie) und die Verringerung der Zahl der Kindertherapien. Trotz des offensichtlich steigenden Unterstützungsbedarfs in den Familien erfährt Erziehungsberatung praktisch keinen relevanten personellen Ausbau. Im Gegenteil: Es werden – regional unterschiedlich – Personalstellen abgebaut. Nur wenige Kommunen tragen durch eine Erweiterung der Beratungskapazitäten dem tatsächlichen Bedarf Rechnung.


Informationen 1/08: bke-Stellungnahme - Gelingende Erziehung
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Download: bke-Stellungnahme - Gelingende Erziehung - INFO 1-2008 S. 3-9.pdf

Eltern handeln bewusst und zielgerichtet, um auf ihre Kinder Einfluss zu nehmen. Elterliche Erziehung geht aber weit über diese bewussten und zielgerichteten Aspekte hinaus. Väter und Mütter begleiten biologische Reifungsprozesse, Prozesse der Persönlichkeitsentfaltung ihrer Kinder oder erleben und verarbeiten auch gemeinsam mit ihnen biografische Ereignisse. Sie sind dabei nicht nur elterliche Akteure in einem dynamischen Geschehen, sondern selbst davon erfasst, in ihrer ganzen Person betroffen und als solche reagierend. Sie wachsen und scheitern an ihren Aufgaben und sind in ihrer Entwicklung wechselseitig verwoben mit der ihrer Kinder. Vor diesem gedanklichen Hintergrund wird hier der zentrale Gegenstand der Erziehungsberatung betrachtet – die elterliche Erziehung.


Informationen 1/08: bke-Hinweis - Rechtsberatung durch Erziehungs- und Familienberatungsstellen
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Download: bke-Hinweis - Rechtsberatung durch EB- INFO 1-2008, S. 10-11.pdf

In der Erziehungs- und Familienberatung haben in den zurückliegenden Jahren die Beratungen aus Anlass von Trennung oder Scheidung einen immer größeren Stellenwert erreicht. Die Problemlagen der Familien sind in diesem Zusammenhang häufig auch mit rechtlichen Fragen verbunden, die die Ratsuchenden an die Beratungsstellen herantragen. Sie reichen von Aspekten des Sorge- und Umgangsrechts für ihre Kinder bis zu Fragen des Unterhalts und der Aufteilung von Hausrat und Vermögen.


Informationen 1/08: bke-Hinweis - Bedeutung der Telekommunikationsüberwachung für die Erziehungsberatung
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Download: bke-Hinweis - Bedeutung der Telekommunnikation ...- INFO 1-2008, S. 12-13.pdf

Zum 1. Januar 2008 ist das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung in Kraft getreten. Das Gesetzgebungsverfahren hat politische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil es den vom Bundesverfassungsgericht etablierten Grundsatz des Verbots der Vorratsdatenspeiche¬rung durchbricht. Es ist im Gegenteil das ausdrückliche Ziel des Gesetzes, Daten – nämlich die Verbindungsdaten im Rahmen der Telekommunikation – für einen Zeitraum von sechs Monaten zu speichern, um sie ggf. zur Ermittlung von Straftaten nutzen zu können.


Informationen 3/07: Strafrechtliche Verantwortung in der Erziehungs- und Familienberatung
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Download: bke-Hinweis - Strafrechtl.Verantwortung in der EB - INFO 3-2007, S.3-9.pdf

Der Straftatbestand des § 174c StGB und seine Voraussetzungen; strafrechtliche Konsequenzen der Verletzung einer Garantenpflicht.


Um die wirtschaftliche Situation einer Familie richtig angeben zu können, braucht man ja eine sozialrechtliche Schulung!
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Die wirtschaftliche Situation einer Familie zu erfassen ist grundsätzlich aufwändig. Deshalb hat die Bundesstatistik auf ein einfaches Merkmal abgestellt: die Familie oder der junge Volljährige erhält staatliche Transferleistungen. Nicht berücksichtigt ist die Erwerbssituation der Familie; auch nicht erfasst wird eine Arbeitslosigkeit eines Elternteils/des jungen Volljährigen. Denn in diesem Falle erfolgt eine Leistung aufgrund eigener Beiträge zur Sozialversicherung.

In der Bundesstatistik führen in der Regel drei Konstellation zu der Angabe „Ja“:
• Die Person ist erwerbsfähig, aber länger als ein Jahr arbeitslos. Sie erhält dann Arbeitslosengeld II.
• Die Person ist eingeschränkt erwerbsfähig (d.h. bis zu drei Stunden pro Tag arbeitsfähig). Sie erhält dann eine bedarfsorientierte Grundsicherung.
• Die Person ist nicht erwerbsfähig. Sie erhält dann Sozialhilfe.

Wenn eine über 65-jährige Person (die die Personensorge für einen jungen Menschen inne hat) eine zu niedrige Rente bezieht, erhält sie ebenfalls bedarfsorientierte Grundsicherung.
Eltern, die aus ihrer Erwerbstätigkeit sich selbst erhalten können, aber nicht mehr die Aufwendungen für ihr Kind/ihre Kinder finanzieren können, erhalten einen Kinderzuschlag, damit sie kein Arbeitslosengeld II bzw. keine Sozialhilfe beantragen müssen. Auch diese Konstellation führt zur Angabe „Ja“.

Schließlich können Personen, die in Deutschland um Asyl nachsuchen, den notwendigen Bedarf an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung usw. vom Staat als Sachleistung oder als Geldleistung erhalten (Asylbewerberleistungsgesetz). Auch dies führt zur Angabe „Ja“.

Nicht-erwerbsfähige Angehörige, die mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten – wenn sie keine anderen Leistungsansprüche geltend machen können – „Sozialgeld“. Auch der Bezug von Sozialgeld führt zur Angabe „Ja“.


Informationen 2/07: bke-Stellungnahme - Elternschaft früh unterstützen!
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Download: Elternschaft früh unterstützen - INFO 2-2007, S. 3-6.pdf

Die aktuelle Diskussion zu einer Kinder unterstützenden Politik unterstreicht die Notwendigkeit, Kinder frühzeitig zu fördern und zu schützen.


Informationen 2/07: bke-Arbeitshilfe - Noch einmal: Statistik
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Download: bke-Arbeitshilfe - Fragen und Antworten zur Bundesstatistik- INFO 2-2007, S. 7-9.pdf

Ergänzende Hinweise zur neuen Bundesstatistik der Hilfen zur Erziehung


Informationen 2/07: bke-Hinweis - Keine Kostenbeteiligung für die Inanspruchnahme von Erziehungsberatungsstellen
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Download: Keine Kostenbeteiligung für die Inanspruchnahme von EBST - INFO 2-2007, S. 10-12.pdf

Die Inanspruchnahme von Erziehungs- und Familienberatungsstellen als Leistung der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) erfolgt für die Klienten kostenbeitragsfrei.


Informationen 2/07: bke-Hinweis - Nachweis der persönlichen Eignung von Fachkräften durch Vorlage eines Führungszeugnisses (§ 72a SGB VIII)
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Download: Nachweis d.persönlichen Eignung v.Fachkräften durch Vorlage eines Führungszeugnisses-INFO 2-2007, S.13-15.pdf

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK) wurde mit § 72a SGB VIII eine Vorschrift zur Konkretisierung des Begriffs der persönlichen Eignung von Fachkräften (§ 72 SGB VIII) in das Kinder- und Jugendhilferecht eingeführt. Die Vorschrift gehört zu den Regelungen, die den Schutzauftag der Kinder- und Jugendhilfe qualifizieren und konkretisieren.


Informationen 3/06: bke-Hinweis - Die neue Bundesstatistik zu den erzieherischen Hilfen
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Download: bke-Hinweis - Die neue Bundesstatistik zu den erzieherischen Hilfen.pdf

Die Bundesstatistik zu den erzieherischen Hilfen wird zum 1. Januar 2007 geändert. Grundlage ist die gesetzliche Änderung der Erhebungsmerkmale in §§ 98 und 99 durch das Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK). Aufgrund der gestiegenen Bedeutung von Kindertagesbetreuung sind die Kinder in Kindertageseinrichtungen in die Erhebungen einbezogen worden. Um den Gesamtaufwand an statistischen Erhebungen nicht zu erhöhen, sind zugleich an anderer Stelle Erhebungen gestrafft worden.


Informationen 2/06: bke-Stellungnahme - Erziehungsberatung und Hilfeplanung
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Download: bke-Stellungnahme_erziehungsberatung_hilfeplanung_S3-13.pdf

Erziehungsberatung ist eine niederschwellige Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien, die direkt in Anspruch genommen werden kann. Deshalb ist aufgrund von § 36a SGB VIII eine Gewährung dieser Hilfe durch das Jugendamt nicht erforderlich. Gleichwohl bleibt Erziehungsberatung aufgefordert, die Grundsätze der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII selbst umzusetzen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn eine Beratung/Therapie länger als ein Jahr dauert oder mehr als zwanzig Kontakte in Anspruch nimmt.


Was sind staatliche Transferleistungen?
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Unter staatlichen Transferleistungen versteht man Zuwendungen des Staates mit denen entsprechend dem Verfassungsauftrag aus Art. 72 GG ungleiche Lebenssituationen ausgeglichen werden. Typische Transferleistungen sind das Wohngeld, das an ein geringes Einkommen geknüpft ist oder der Kinderzuschlag, der die Mehrbelastungen, die aus dem Aufziehen von Kindern für Eltern entstehen, ausgleichen soll.

Bei dem Merkmal der Wirtschaftlichen Situation sollen nur solche staatlichen Transferleistungen erfasst werden, die mit der Erwerbsfähigkeit der Betroffenen verbunden sind.


Führt der Bezug von Kindergeld bei der „Wirtschaftlichen Situation“ zur Angabe „Ja“?
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Nein. Es muss unterschieden werden zwischen Kindergeld und Kinderzuschlag. Kindergeld ist zwar auch eine staatliche Transferleistung, aber alle Eltern (von Kindern unter 27 Jahren bzw. in Ausbildung) haben Anspruch auf Kindergeld bzw. auf den steuerlich geltend zu machenden Kinderfreibetrag. Hier sollen Situationen sozialer Belastung erfasst werden. Deshalb führt nur der Bezug von „Kinderzuschlag“, der an Eltern bei einem nicht ausreichenden Erwerbseinkommen gezahlt wird, damit diese keine Arbeitslosengeld II bzw. keine Sozialhilfe beantragen müssen, zur Angabe „Ja“.


Wie unterscheiden sich „Gründe der Hilfegewährung“ von den „Anlässen“, die bisher erhoben worden sind?
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Die Anlässe haben bisher die Sicht der Rat suchenden Familien abgebildet. Es wurde erhoben, was im Erstgespräch der Beratungsfachkraft als Anlass, um Beratung nachzusuchen, vorgetragen worden war. Die neue Statistik erhebt dagegen die fachliche Sicht der Beraterin/des Beraters auf die dargestellte Situation des Kindes bzw. der Familie.

Am Beispiel: Eine Familie nimmt die verschlechterte Leistungssituation eines Kindes in der Schule zum Anlass, Beratung aufzusuchen. Die Fachkraft sieht in der schwierigen Familiensituation den Grund, der es erforderlich macht, das Kind durch Beratung zu unterstützen.


Ist es nicht sinnvoll, auch die Gründe der Hilfegewährung zu Beginn der Beratung zu erfassen?
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Gründe, die dazu führen, eine Hilfe, hier: Beratung, zu leisten, liegen immer schon zu Beginn der Hilfe vor. Die Hilfe wird nicht wegen eines noch in der Zukunft liegenden Ereignisses geleistet. Aber die Kenntnis über die Situation eines Kindes/ einer Familie kann sich im Verlauf der Beratung vertiefen. Deshalb wird der Kenntnisstand zum Meldezeitpunkt abgefragt. Zusätzlich zu den bei Hilfebeginn bekannten Gründen, die es notwendig machen, eine Beratung zu leisten, sollen also auch erst später erkannte Gründe noch erfasst werden. Dies betrifft in der Erziehungsberatung insbesondere schambesetzte Aspekte einer Problemsituation wie z.B. ausgeübte Gewalt gegen das eigene Kind.

Am Beispiel: Eine Familie nimmt die verschlechterte Leistungssituation eines Kindes in der Schule zum Anlass, Beratung aufzusuchen. Die Fachkraft sieht in der schwierigen Familiensituation den Grund, der es erforderlich macht, das Kind durch Beratung zu unterstützen. Aber erst im Verlauf der Beratung wird deutlich, dass auch ein sexueller Missbrauch stattgefunden hat.


Warum sind die Gründe der Hilfegewährung für die Erziehungsberatung nicht besser operationalisiert? Schon die frühere Anlasserhebung war nicht gelungen.
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Die bisherige Erhebung in der Bundesstatistik enthielt einen eigenen Erhebungsbogen für die Institutionelle Beratung. Die neue Erhebung arbeitet jedoch mit einem Instrument für alle Hilfearten. Deshalb sind die Gründe der Hilfegewährung so angelegt, dass sich sowohl Gründe finden, die vorrangig in der Erziehungsberatung zutreffen werden, als auch Gründe, die für die Fremdunterbringungen außerhalb der eigenen Familie gedacht sind. Für die Erziehungsberatung kommen wohl am häufigsten die Kategorien 15 bis 18 in Betracht, also:

• Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte
• Auffälligkeiten im sozialen Verhalten des jungen Menschen
• Entwicklungsauffälligkeiten/seelische Probleme des jungen Menschen
• Schulische/berufliche Probleme des jungen Menschen.

Bei den anderen Kategorien muss im Einzelfall geprüft werden, ob sie die Situation eines jungen Menschen um dessentwillen Erziehungsberatung erfolgt zutreffend beschreiben. (Siehe auch: Frage 70.)


Sollte man statt von „eingeschränkter Erziehungskompetenz“ nicht besser von „Erziehungsunsicherheit“ sprechen? In der Beratungsarbeit wird doch an den Ressourcen der Ratsuchenden angeknüpft.
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Wenn in der Bundesstatistik an dieser Stelle von „eingeschränkter Erziehungskompetenz“ gesprochen wird, dann ist dies auch so gemeint. Hier wird deutlich, dass diese Merkmalsausprägung nicht auf die Erziehungsberatung zugeschnitten worden ist und hauptsächlich für andere Hilfen zur Erziehung in Betracht kommt, die bei Vorliegen eines klaren Defizits zum Einsatz kommen.

Auch andere Operationalisierungen sollten deshalb nicht aus der Perspektive der Erziehungsberatung umgedeutet werden. Wenn sie die Situation einer Familie nicht treffen, können sie auch nicht genutzt werden. Durch die vorgelegten Kategorien soll gerade deutlich werden, welche Gründe zu welchen Leistungen führen. (Siehe auch: Frage 69.)


Warum wird bei den Gründen für die Hilfegewährung nicht stärker differenziert?
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Der Erhebungsbogen soll zugleich für alle Hilfen zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewendet werden. Deshalb können die Kategorien nicht für einzelne Hilfearten ausdifferenziert sein. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung hat für den Bereich der Erziehungsberatung weitere interne Differenzierungen der Kategorien der Bundesstatistik vorgeschlagen. (Siehe: Informationen für Erziehungsberatungsstellen, Heft 3/2006, S. 7). Sie können von den Beratungsstellen zum Zweck weiterer Auswertungen genutzt werden.


Wenn ein Kind sexuelle Gewalt außerhalb der Familie erleidet, welcher Kategorie kann das zugeordnet werden? Es ist im Erhebungsbogen nur von sexueller Gewalt in der Familie die Rede.
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Die sexuelle Gewalt ist eine mögliche Gruppe der Merkmalsausprägung Gefährdung des Kindeswohls. Sexuelle Gewalt, die außerhalb der Familie einem Kind zugefügt wird, gefährdet sein Wohl ebenfalls und ist daher auch hier anzugeben. Die Nennung von Gewalt in der Familie ist nur eine mögliche Beispielkonstellation. Alle Merkmalsausprägungen müssen in der Praxis sinnentsprechend auf andere Konstellationen übertragen werden.


Wenn ein Kind in der Schule gemobbt wird und passiv den Übergriff anderer erleiden muss, welche Kategorie der Hilfegründe soll diese Konstellation zugeordnet werden?
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Je nach Situation des Einzelfalls kann die Angabe „Gefährdung des Kindeswohls“ (körperliche oder seelische Gewalt außerhalb der Familie) oder „Seelische Probleme des jungen Menschen“ (Ängste, suizidale Tendenzen) zutreffend sein.


Warum werden neuerdings Kontakte in der Beratung erhoben?
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Die Bundesstatistik hat bisher nur die Dauer der Beratung erhoben. Dabei konnten z.B. Beratungen über drei Monate in wöchtlichem Rhythmus stattfinden und sechsmonatige Beratungen mit monatlichen Rhythmus. Die zeitlich längeren Beratungen erschienen dennoch vorderhand als die intensiveren. Der Statistik war der Aufwand, der für die Hilfeempfänger jeweils zu leisten war, nicht zu entnehmen. Die Zahl der Kontakte bildet besser ab, wie intensiv eine Beratung erfolgt.


Was zählt als Beratungskontakt? Nur die persönlichen Gespräche mit den Ratsuchenden?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Es soll hier die Intensität der Hilfe abgebildet werden, also der Aufwand, der geleistet wird, um die Familie/ den jungen Volljährigen zu unterstützen. Deshalb müssen auch alle Kontakte erfasst werden, die im sozialen Umfeld des Ratsuchenden erfolgen. Dazu gehören insbesondere: Gespräche mit Erzieherinnen der Kindertagesbetreuung, Gespräche mit Lehrkräften an Schulen, Gespräche mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst. Diese Aufzählung ist aber nicht abschließend. Es kann auch das Gespräch mit dem Kinderarzt oder dem Pfarrer geben. (Siehe auch: Frage 80.)


Was zählt als Beratungskontakt? Nur die persönlichen Gespräche mit den Ratsuchenden?
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Kursgebühr:

Es soll hier die Intensität der Hilfe abgebildet werden, also der Aufwand, der geleistet wird, um die Familie/ den jungen Volljährigen zu unterstützen. Deshalb müssen auch alle Kontakte erfasst werden, die im sozialen Umfeld des Ratsuchenden erfolgen. Dazu gehören insbesondere: Gespräche mit Erzieherinnen der Kindertagesbetreuung, Gespräche mit Lehrkräften an Schulen, Gespräche mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst. Diese Aufzählung ist aber nicht abschließend. Es kann auch das Gespräch mit dem Kinderarzt oder dem Pfarrer geben. (Siehe auch: Frage 80.)


Sind telefonisch geführte Erstgespräche, die länger als dreißig Minuten gedauert haben, statistisch als Kontakt zu zählen?
Teilnehmerzahl:
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Telefonische Beratungen werden grundsätzlich nicht erfasst. Als Ausnahme kommt lediglich in Betracht, dass im Rahmen einer in persönlichen Gesprächen erfolgenden Beratung auch einmal ein Telefonat längerer Dauer erfolgt. Dieses kann als Kontakt gezählt werden. In Anwendung dieses Grundsatzes kann ein telefonisches Erstgespräch – von mehr als dreißig Minuten Dauer – als Kontakt gezählt werden, wenn sich daran eine Face-to-Face-Beratung anschließt. Bleibt es aber bei diesem telefonischen Erstgespräch so wird es in der Bundesstatistik nicht berücksichtigt.


Sind fallbezogene Telefonate mit anderen Fachkräften als Kontakt zu zählen, wenn sie länger als dreißig Minuten gedauert haben?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Auch für die Kontakte im sozialen Umfeld gilt, dass sie im Einzelfall auch telefonisch erfolgen können. Voraussetzung der statistischen Zählung ist, dass die Beratung insgesamt im persönlichen Gespräch erfolgt und dass der Kontakt mit der einbezogenen Fachkraft mehr als dreißig Minuten gedauert hat. (Siehe auch: Frage 75.)


Ab wann sollen bei der Beratungsintensität zwei Kontakte für ein stattgefundenes Gespräch angegeben werden?
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Ein Beratungsgespräch dauert in der Regel zwischen 45 und 65 Minuten. Eigentlich sollte einem Beratungsgespräch auch ein in die Bundesstatistik gemeldeter Kontakt entsprechen. Nach der derzeitigen Erläuterung zum Erhebungsbogen gilt: Dauert ein Beratungskontakt länger als 60 Minuten, so sind zwei Kontakt anzugeben. Dies gilt ab der 61. Minute.

Wenn ein Beratungsgespräch mehr als 120 Minuten dauert – was kaum vorkommen dürfte – müssen entsprechend drei Kontakte angegeben werden. Ein Problem kann auch dadurch entstehen, dass in den Erläuterungen des Statistischen Bundesamtes ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Dauer eines Beratungsgespräches einschließlich der notwendigen Vor- und Nachbereitungszeit gemessen werden soll. Wenn eine Beratung im persönlichen Gespräch also 50 Minuten in Anspruch genommen hat und für die Vor- und Nachbereitung noch weitere 15 Minuten hinzukommen, dann ergeben sich als Summe 65 Minuten. Zu melden sind in diesem Fall zwei Beratungskontakte.

Kommentar bke:
Die derzeitige Erfassung des Beratungskontaktes mit Vor- und Nachbereitung führt dazu, dass regelhaft ein Beratungsgespräch mit zwei Beratungskontakten gezählt werden muss. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung setzt sich dafür ein, dass die Erläuterungen zum Erhebungsbogen so abgeändert werden, dass künftig ein Beratungsgespräch in der Regel auch nur mit einem Kontakt zu zählen ist.


Was genau soll als Vor- und Nachbereitung berücksichtigt werden?
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Über Ratsuchende liegen in der Regel erste Angaben aus der telefonischen Anmeldung vor. Sie werden von der Beratungsfachkraft in Vorbereitung auf das Gespräch gelesen. Nach dem Gespräch werden die wesentlichen Inhalte in der Beratungsdokumentation festgehalten (Nachbereitung) Diese Aufzeichnungen dienen auch zur Einstellung auf weitere Gespräche (als Vorbereitung). Im Einzelfall kann sich auch die Notwendigkeit ergeben, sich mit der spezifischen Problemlage des Ratsuchenden vertraut zu machen. Das kann dann auch ein Telefonat mit einem Spezialdienst sein oder eine Fachlektüre.


Gehört auch die Vorstellung des Beratungsfalls im multidisziplinären Fachteam und eine eventuell wahrgenommene Supervision zu den statistisch zu erfassenden Kontakten?
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Grundsätzlich zählen Gespräche mit anderen Fachkräften, die bezogen auf einen jungen Menschen um dessentwillen die Beratung erfolgt geführt werden, zu den erfassungsfähigen Kontakten. In der Bundesstatistik werden jedoch nicht Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigt, die – wie die Besprechungen im multidisziplinären Fachteam bzw. Supervisionen – eine angemessene Durchführung der Hilfe gewährleisten sollen. Diese Teile der Hilfeerbringung werden auch bei den anderen Hilfen zur Erziehung statistisch nicht erfasst.


Informationen 1/06: bke-Stellungnahme - Direkte Inanspruchnahme, Gebührenfreiheit und Eingliederungshilfe
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Stellungnahme_direkte_inanspruchnahme_S11-15.pdf

Zur Bedeutung der Neuregelungen im SGB VIII für die Erziehungsberatung.


Ist die Durchführung einer Psychologischen Untersuchung als Beratungskontakt zu zählen?
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:

Als Kontakt im Rahmen einer Beratung sind alle Leistungen zu erfassen, die für den Ratsuchenden erbracht werden: Beratungsgespräche, Kindertherapien, Testuntersuchungen oder andere zur Problemlösung angezeigte Maßnahmen. Sie müssen nur mehr als dreißig Minuten dauern, um berücksichtigt werden zu können.


Informationen 1/06: bke-Hinweis - Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Hinweis_kriterien_von_elterntrainings_S3-10.pdf

Kriterien zur Beurteilung von Elterntrainings


Wenn der letzte Beratungskontakt mehr als sechs Monate zurückliegt, was ist als Ende der Beratung einzutragen?
Teilnehmerzahl:
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Mit der Frage, ob der letzte Beratungskontakt mehr als sechs Monate zurück liegt, wird dem Umstand Rechnung getragen, dass angesichts knapper Beratungskapazitäten Beratungen auch schon beendet werden, wenn üblicherweise noch weitere Gespräche stattgefunden hätten. Den Ratsuchenden wird dann anheim gestellt, die Beratung ggf. doch noch fortzusetzen. In diesen Fällen wird in der Statistik als Ende der Beratung der letzte tatsächliche Beratungskontakt plus sechs Monate angegeben.


Informationen 2/05: bke-Stellungnahme - Erziehungsberatung und Psychotherapie
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: erziehungsberatung_und_psychotherapie.pdf

Der Prozess des Heranwachsens von Kindern und Jugendlichen ist anfällig für Störungen. Für Eltern und andere Menschen, die mit ihrer Erziehung beauftragt sind, stellt er eine große Herausforderung dar. Hilfestellung bei Schwierigkeiten wird von Personen und Einrichtungen angeboten, die auf unterschiedlicher Rechts- und Finanzierungsgrundlage insbesondere in der Jugendhilfe oder im Gesundheitswesen tätig werden.


Informationen 1/05: bke-Stellungnahme - Zur Beratung hoch strittiger Eltern
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Stellungnahme - Zur Beratung hochstrittiger Eltern - INFO 1-05 - S. 3-8.pdf

Trennung und Scheidung sind mit der Vorstellung verbunden, dass sie zur Beendigung der vorhandenen Konflikte und zur emotionalen Abgrenzung der Partner führen. In vielen Fällen dauern die Auseinandersetzungen jedoch an und nicht selten verschärfen sie sich gerade durch das Trennungs- und Scheidungsgeschehen. Bezieht sich das dann häufig hoch konflikthafte Geschehen auch auf Kinder und die Wahrnehmung der elterlichen Sorge und des Umgangs, so können extreme Spannungen und Belastungen für alle Beteiligten entstehen.


Informationen 3/04: bke-Stellungnahme - Verantwortliche Bundespolitik im Interesse von Kindern und Familien
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Stellungnahme_verantwortliche_bundespolitik_3-2004 - S. 6-9.pdf

Die Föderalismuskommission hat den Auftrag, die staatlichen Strukturen, insbesondere des Bundes und der Länder, die bei zentralen Aufgaben miteinander verwoben sind, zu entflechten und so die beiden staatlichen Ebenen handlungsfähiger zu machen. Die bisherige Rechtslage und die auf sie gestützte Praxis haben teilweise zu einer gegenseitigen Blockade der Verfassungsorgane geführt.


Wenn der letzte Beratungskontakt mehr als sechs Monate zurückliegt und heute erst die Beratung beendet wird, ergibt sich doch eine überhöhte Beratungsdauer!
Teilnehmerzahl:
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Wenn der letzte Beratungskontakt mehr als sechs Monate zurückliegt, soll als Ende der Beratung der letzte tatsächliche Beratungskontakt plus sechs Monate angegeben werden.
Diese Erhebungsweise ist aus technischen Gründen erforderlich. Bei der Auswertung der Daten wird der Sechs-Monats-Zeitraum herausgerechnet, so dass sich keine künstliche Verlängerung des Beratungszeitraums ergibt.


Informationen 3/04: bke-Stellungnahme - Arme Familien gut beraten
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Stellungnahme_arme_familien_gut_beraten_S3-5.pdf

Der Ausgrenzung armer Bevölkerungsgruppen soll vorgebeugt, ihre Teilhabe am Erwerbsleben gefördert werden – dies sind zentrale Ziele des Nationalen Aktionsplans zur Armutsbekämpfung der Bundesregierung. Niedrigschwellige und präventiv orientierte Beratung kann insbesondere in Hinblick auf Kinder und Jugendliche dazu beitragen, Armutskarrieren zu verhindern und gesellschaftliche Integration zu fördern.


Ich möchte die „Sechs-Monate-Regelung“ nicht anwenden. Sie erscheint mir unsinnig. Kann ich nicht die Beratung nach kleinen Einheiten (ein oder zwei Kontakte) beenden und später neue Beratungen melden?
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Grundlage der Statistik ist die Leistungserbringung für die Hilfeempfänger. Deshalb ist zu erfassen, wie lange diese Beratung erbracht werden muss und mit welcher Intensität sie erbracht wird. Eine statistische „Stückelung“ von Beratungen ist weder zulässig noch sachgerecht.


Informationen 2/04: bke-Hinweis - Datenschutz und Datensicherheit in EB beim Einsatz von PC
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Hinweis_datenschutz_und_datensicherheit_S_3-10.pdf

Der PC hat in den Erziehungsberatungsstellen längst Einzug gehalten. Es gibt kaum eine Beratungsstelle, die ihren Schriftverkehr
oder die Adressdaten nicht auf dem eigenen PC verwaltet. Mit der Verbreitung des PC als “ganz normalem” Arbeitsmittel sind viele der anfänglich formulierten Bedenken verschwunden oder verstummt. Die regelmäßige Nutzung hat die einst kritische Distanz zur Technik verringert. Über das Internet entstehen jedoch neue Bedrohungen für die gespeicherten Daten


Wann könnte denn eine Beendigung durch die Einrichtung erfolgen? Wir schicken doch niemanden einfach weg.
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Eine Beratung wird üblicherweise beendet, indem Beratungsfachkraft und Ratsuchender gemeinsam feststellen, dass die Beratung ihr Ziel erreicht hat und nicht weiter geführt werden muss.

Unabhängig von der Meinung des Ratsuchenden kann eine Beratungsfachkraft aber zu der Einschätzung kommen, dass Erziehungsberatung in diesem Fall nicht die angezeigte Hilfe ist. Sie muss dann die Beratung von sich aus beenden.

Sie wird dann den Ratsuchenden an eine ihr geeignet erscheinende Institution verweisen (z.B. Eheberatung, Schuldnerberatung usw.) oder dafür Sorge tragen, dass beim Jugendamt eine andere Hilfe zur Erziehung erwogen wird.


Informationen 3/02: bke-Hinweis - Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungsverhältnisses
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Hinweis_Sexueller_Missbrauch_Ausnutzung_Beratungsverhaeltnisses_S3-7.pdf

Die Thematik des sexuellen Missbrauchs hat in den zurückliegenden Jahren hohe fachliche und allgemeine Aufmerksamkeit erfahren. In diesem Kontext sind auch sexuelle Übergriffe in der Psychotherapie thematisiert und untersucht worden (Becker; Fischer-Becker 1997). In der Folge dieser Debatte ist im Rahmen des Sechsten Strafrechtsreformänderungsgesetzes der sexuelle Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs- bzw. Behandlungsverhältnisses durch einen neu geschaffenen § 174c StGB unter Strafe gestellt worden.


Informationen 2/02: bke-Stellungnahme - Erziehungsberatung als allgemeines Infrastrukturangebot
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Stellungnahme_erziehungsberatung_nfrstrukturangebot_S3-6.pdf

Der im Frühjahr 2002 veröffentlichte Elfte Kinder- und Jugendbericht beschreibt die Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, setzt sich umfassend mit der Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe auseinander und formuliert Forderungen an die Kinder- und Jugendpolitik. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) nimmt dies zum Anlass, zu zentralen Aussagen des Berichtes Stellung zu nehmen und sie in Hinblick auf die Erziehungsberatung zu diskutieren.


In welchen Fällen wird eine Erziehungsberatung denn durch die Ratsuchenden beendet? Noch sind die Fachkräfte zuständig.
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Eine Beendigung, die von den Zielen des Hilfeplans bzw. von den Beratungszielen abweicht, liegt dann vor, wenn mit den Ratsuchenden (den Personensorgeberechtigten, den jungen Volljährigen oder den Minderjährigen) ein weiterer Beratungstermin vereinbart worden ist (die Fachkraft also die Fortsetzung der Beratung als notwendig eingeschätzt hat, um das Beratungsziel zu erreichen) und dieser Gesprächstermin nicht mehr wahrgenommen wird (und natürlich auch kein Ersatztermin mehr vereinbart wird).


Informationen 2/01: bke-Hinweis - Inanspruchnahme von EB nach § 28 KJHG
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Hinweis_Inanspruchnahme_von_EBS_3-5.pdf

Das neue Kindschaftsrecht misst der gemeinsamen elterlichen Sorge nach Trennung und Scheidung eine hohe Bedeutung bei. Dies wirft die Frage auf, ob für die Inanspruchnahme von Erziehungsberatung nach § 28 KJHG, für die der bzw. die Personensorgeberechtigte(n) den Leistungsanspruch haben, eine gemeinsame Willenserklärung der geschiedenen Eltern erforderlich ist, wenn sie das Sorgerecht weiterhin gemeinsam ausüben. Dabei ist ein übereinstimmender Wille unproblematisch. Sind die geschiedenen Eltern jedoch unterschiedlicher Auffassung, wirft dies Rechtsfragen auf.


Informationen: 1/02: bke-Hinweis - Zur Einführung des SGB IX
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Hinweis_Zur_Einführung_des_SGB_IX_S3-5.pdf

Am 1. Juli 2001 ist das Sozialgesetzbuch IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – in Kraft getreten. Es war zwar schon in der Struktur des 1975 geschaffenen Sozialgesetzbuches angelegt, wurde aber nun in einem vergleichsweise schnellen parlamentarischen Verfahren beschlossen.


Was können denn „sonstige Gründe“ für die Beendigung der Beratung sein?
Teilnehmerzahl:
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Zu den sonstigen Gründen kann z.B. zählen: ein Umzug der Familie oder der Tod des Kindes oder eines Personensorgeberechtigten, der zu einer Umstrukturierung der Lebenssituation des Kindes führt.


Wie ist vorzugehen, wenn die „sechs Monate“, die ein letzter Kontakt zurückliegt, den Jahreswechsel einschließt?
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Wenn der letzte Beratungskontakt im Vorjahr (z.B. im Dezember) gelegen hat, dann ist zunächst am Jahresende die Beratung als fortdauernd zu melden. Im Juni des Folgejahres erfolgt die (statistische) Beendigung der Beratung. Dabei ist der Juni als Monat des Beratungsendes einzutragen (letzter Beratungstermin plus sechs Monate).


Am Ende einer Beratung ist im Idealfall keine weitere Hilfe erforderlich. Wie kann dies erfasst werden?
Teilnehmerzahl:
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Für die unmittelbar nachfolgenden Hilfen stellt der Erhebungsbogen Alternativen von möglichen Hilfen zur Verfügung. Wenn keine Hilfe erforderlich ist, muss dies unter „keine nachfolgende Hilfe bekannt“ kodiert werden.


Informationen 1/01: bke-Hinweis - Gestaltung von Verträgen
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Hinweis_Gestaltung_von_vertraegen_S_3-13.pdf

In der Jugendhilfe werden zunehmend Leistungen von freien Trägern aufgrund von Verträgen mit dem örtlichen öffentlichen Träger der Jugendhilfe erbracht. Die vertraglichen Vereinbarungen lösen dabei die bisher übliche Praxis der Gewährung von Zuwendungen durch einen Bewilligungsbescheid ab. Auch im Bereich der Erziehungs und Familienberatung wird über "Leistungsverträge" diskutiert. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung gibt daher im Folgenden Hinweise zur Gestaltung von Verträgen zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe über die Leistung Erziehungs- und Familienberatung.


Ist eine andere, zur Erziehungsberatung parallel erbrachte Hilfe für ein Kind auch als „unmittelbar nachfolgende Hilfe“ anzugeben?
Teilnehmerzahl:
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Eine zeitgleich erbrachte Hilfe zur Erziehung wird bereits mit einem eigenen Erhebungsbogen erfasst (z.B. am Ende eines Jahres als bestehende Hilfe). Spätestens mit ihrer Beendigung geht eine parallele Hilfe in die Bundesstatistik ein. Sie muss nicht zusätzlich als nachfolgende Hilfe angegeben werden.


Informationen 3/00: bke-Stellungnahme - Gewaltfrei erziehen
Teilnehmerzahl:
Kursgebühr:
Download: bke-Stellungnahme_Gewaltfrei_erziehen_S_3-5.pdf

Der Deutsche Bundestag hat am 6. Juli 2000 das "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung" beschlossen. Der Bundesrat wird ihm voraussichtlich in diesem Monat, September 2000, zustimmen. Mit diesem Gesetz findet eine Diskussion ihren Abschluß, die seit etwa zwanzig Jahren geführt worden ist. Nun ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, dass "Kinder ... ein Recht auf gewaltfreie Erziehung (haben). Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig" (§ 1631 Abs. 2 BGB).


Eine Erziehungsberatungsstelle gibt einen Fall an eine andere Erziehungsberatungsstelle ab. Was wird als nachfolgende Hilfe angegeben?
Teilnehmerzahl:
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Es bietet sich hier zwar an, die Weiterleitung an eine andere Erziehungsberatungsstelle wie eine Weiterverweisung an Eheberatung, Schuldnerberatung usw. zu betrachten. Dann wäre die empfohlene Erziehungsberatungsstelle als „andere Einrichtung“ zu werten. Da aber die spezifischere Kategorie der „Hilfen zur Erziehung gemäß § 27 – 35, 41 SGB“ zur Verfügung steht, muss diese Konstellation als nachfolgende Hilfe zur Erziehung klassifiziert werden.


Informationen 1/00: bke-Hinweis - Approbation als Einstellungsvoraussetzung
Teilnehmerzahl:
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Download: bke-Hinweis_Approbation_als Einstellungsvoraussetzung_S_3-4.pdf

Das Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes hat im Bereich der Erziehungs- und Familienberatung die Frage aufgeworfen, welche Auswirkungen damit für die Praxis verbunden sind. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung hat dazu – in Übereinstimmung mit anderen Verbänden der Jugendhilfe und der ersten Kommentierung – festgestellt, dass Erziehungsberatung als Leistung der Jugendhilfe nicht unter Regelungen fällt, die für heilkundliche Tätigkeiten getroffen worden sind (bke 1998a; Wiesner u.a. 2000, § 28 Rn 17c).


In der Erziehungsberatung sind Settingwechsel üblich. Werden dann unterschiedliche „Arten der Hilfe“ zum Jahresende und zum Ende der Beratung gemeldet?
Teilnehmerzahl:
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Im Schlüssel 1 sind drei unterschiedliche Konstellationen berücksichtigt, in denen die Beratung erbracht wird, nämlich:

• Erziehungsberatung vorrangig mit der Familie (Eltern und Kind)
• Erziehungsberatung vorrangig mit den Eltern (zusammen oder einzeln)
• Erziehungsberatung vorrangig mit dem jungen Menschen.

Zum Zeitpunkt der Meldung ist jeweils anzugeben, in welcher dieser drei Konstellationen aktuell gearbeitet wird. Es wird die aktuelle Situation zum Erhebungszeitpunkt erfasst.


Trifft es zu, dass bei einem Wechsel der Hilfeart eine Hilfe statistisch beendet wird und ein neuer Fall mit anderer Hilfeart angelegt werden muss?
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Für das Merkmal Art der Hilfe sind im Erhebungsbogen nicht nur die Hilfearten nach § 27ff. SGB VIII als Antwortkategorien vorgegeben. Ein Wechsel zwischen diesen Hilfearten beendet die eine Hilfe und eröffnet eine weitere, statistisch zu erfassende Hilfe zur Erziehung. Der Erhebungsbogen stellt für einzelne Hilfearten mehrere Konstellationen zur Verfügung, in denen die Hilfe durchgeführt wird. In der Erziehungsberatung sind dies:

• Erziehungsberatung vorrangig mit der Familie (Eltern und Kind)
• Erziehungsberatung vorrangig mit den Eltern (zusammen oder einzeln)
• Erziehungsberatung vorrangig mit dem jungen Menschen.

Solange innerhalb einer Beratung diese Konstellationen miteinander abwechseln, ist eine statistische Beendigung der Hilfe und die Meldung einer neuen Hilfe nicht vorgesehen.


Wenn ein junger Mensch eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie erhält und zugleich Beratung mit den Eltern erfolgt, wie soll dass erfasst werden?
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Wenn sowohl der junge Mensch wie ein Elternteil bzw. beide Eltern eine Unterstützung erhalten, dann ist die Hilfeart „Erziehungsberatung vorrangig mit der Familie (Eltern und Kind)“ anzugeben. Für diese Hilfeart ist entscheidend, dass die Eltern und das Kind zugleich eine Hilfe erhalten. Es ist nicht erforderlich, dass sie die Hilfe innerhalb desselben Settings (Familienberatung oder Familientherapie) erhalten.


Wie soll eine die aktuelle Hilfe anregende Institution oder Person zum Zeitpunkt der Meldung angegeben werden? Zu diesem Zeitpunkt wird die Hilfe ja oft schon beendet. Das ist doch ein Widerspruch.
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Die Anregung, eine Hilfe in Anspruch zu nehmen, geht der Hilfe selbst voraus. Insofern bezieht sich diese Angabe auf den Beginn der Hilfe. Aber im Verlauf einer Beratungen kann eine differenzierte Kenntnis darüber entstehen, wer die aktuelle Hilfe, in der der junge Mensch sich befindet, vor ihrem Beginn angeregt hat. Deshalb wird der Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Meldung erhoben.

Beispiel: Ein Elternpaar sucht die Erziehungsberatung auf, um die Scheidungsfolgen für ihr Kind abzumildern. Zu kodieren wäre also: „Eltern bzw. Personensorgeberechtigte/r“. Im Verlauf der Beratung wird deutlich, dass das Familiengericht die Empfehlung zur Beratung gegeben hat. Also ist „Gericht/Staatsanwaltschaft/Polizei“ anzugeben.


Wenn während oder zum Ende einer Beratung von Dritten eine andere Hilfeart als besser geeignet angeregt wird, ist auch diese Anregung zu erfassen?
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Wenn während der Beratung angeregt wird, die Hilfe zu wechseln, so ist dies nicht der aktuellen Hilfe zuzuordnen, sondern derjenigen Hilfe, die nachfolgend geleistet wird. Die in der Bundesstatistik erfasste Anregung zur Hilfe muss sich also immer auf diejenige Hilfe beziehen, die statistisch erhoben wird.


Was versteht man unter „Kindertagesbetreuung“? Bei uns gibt es Kindergärten.
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Kindertagesbetreuung ist der gesetzestechnische Begriff. Das SGB VIII sieht Leistungen der Kindertagesbetreuung in Tageseinrichtungen und in Tagespflege vor. Die Bundesstatistik stellt bei dem hauptsächlichen Ort der Durchführung auf Einrichtungen ab, also auf Tageseinrichtungen entsprechend §§ 22, 22a SGB VIII. Hierzu zählen Kinderkrippen, Kindergärten und Horte sowie altersgemischte Tagesbetreuungseinrichtungen.

Wird allerdings ein Hort in schulischer Regie durchgeführt und nicht in Trägerschaft der Jugendhilfe, dann ist als Ort der Durchführung „Schule“ anzugeben.


Bei den Institutionen, die die aktuelle Hilfe/Beratung angeregt haben, fehlt die Erziehungsberatungsstelle. Wie kann sie angegeben werden?
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Wenn eine Erziehungsberatungsstelle eine Beratung um eines jungen Menschen willen leistet, geht dem in der Regel die eigene Initiative der Eltern oder des jungen Volljährigen oder einer dritten Person oder Institution voraus. Wenn aber die Beratung tatsächlich (etwa am Rande eines Elternabends) durch die Beratungsstelle selbst angeregt worden ist, die auch die Hilfe leistet, dann muss hier „Sozialer Dienst und andere Institution(en)“ angegeben werden.


Wenn einem Elternteil die Alleinsorge übertragen wird, ist dies als teilweiser/vollständiger Entzug der elterlichen Sorge für den anderen Elternteil zu erfassen?
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Nein. Die Regelung der elterlichen Sorge in der geschilderten Konstellation erfolgt auf der Grundlage von §§ 1671, 1672 BGB. Hier ist nur ein Entzug der elterlichen Sorge wegen einer Gefährdung des Kindeswohls (§ 1666 BGB) zu kodieren.


Wenn einem Elternteil während der Beratung das Sorgerecht ganz oder teilweise entzogen wird, muss dies in der Statistik angegeben werden?
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Die familien- bzw. vormundschaftsgerichtliche Entscheidung, die erhoben werden soll, muss mit der aktuellen Hilfe in Zusammenhang stehen. Dies tut sie in der Regel in der Weise, dass die Gerichtsentscheidung der Hilfe vorhergeht (z.T. auch die rechtliche Voraussetzung der Hilfe darstellt). Erfasst wird deshalb bei diesem Merkmal die Situation zu Beginn der Hilfe. Eine Änderung der sorgerechtlichen Situation im Verlauf der Hilfeerbringung ist im Rahmen der Statistik nicht zu berücksichtigen.


Wie ist mit Beratungen zu verfahren, die nach einer Meldung in die Bundesstatistik wieder aufgenommen werden?
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Wenn eine Beratung beendet worden ist und in die Bundesstatistik gemeldet wurde, so muss bei einer Wiederaufnahme ein neuer Fall angelegt und nach Beendigung in die Statistik gemeldet werden.

Nur dann, wenn einem Ratsuchenden anheim gestellt worden ist, die Beratungsstelle noch einmal aufzusuchen und er innerhalb von sechs Monaten weiteren Beratungsbedarf hat, kann die noch nicht zur Bundesstatistik gemeldete Beratung (statistisch gesehen) fortgesetzt werden und später als eine beendete Beratung gemeldet werden.


Wie sind Leistungen in der Gruppe anzugeben? Ist die Dauer der Gruppensitzung auf jeden Teilnehmenden aufzuteilen?
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Wenn Beratungen im Gruppensetting erfolgen, ist für jede teilnehmende Person ein eigener Erhebungsbogen auszufüllen. Jede Person erhält dabei die erbrachte Leistung im vollen Zeitumfang zugeordnet.

Das kann zwar dazu führen, dass bei einer internen Auswertung in der Beratungsstelle mehr Beratungskontakte erbracht worden sind als Beratungskapazität zur Verfügung gestanden hat. Aber die Bundesstatistik dient nicht dem Arbeitsnachweis der Fachkräfte, sondern sie dokumentiert die Leistungen, die für Hilfeempfänger erbracht wurden. Und diese Leistung hat jeder Gruppenteilnehmer/jede -teilnehmerin in vollem Zeitumfang erhalten.


Wenn in einer Beratungsstelle Erziehungsberatung und andere erzieherische Hilfen, z.B. Sozialpädagogische Familienhilfe, angeboten werden, wer meldet zur Bundesstatistik?
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Für die Meldung der Erziehungsberatungen sind die Fachkräfte der Erziehungs- und Familienberatungsstelle verantwortlich. Jede weitere Hilfe zur Erziehung, die in der Beratungsstelle erbracht wird, ist von dem Jugendamt zu melden, das diese Hilfe gewährt hat. (Siehe auch: Frage 5.)


Können mit der Bundesstatistik wirklich Bedarfe der Bevölkerung abgebildet werden?
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Nein. Die Bundesstatistik erfasst nicht den Unterstützungsbedarf von Familien. Denn der Bedarf ist zu trennen von den Leistungen, mit denen ein Bedarf befriedigt wird. Die Bundesstatistik erfasst nur die tatsächlich erbrachten Leistungen. Es wird also immer Bedarfe geben, die nicht gedeckt werden. Sie müssen durch gesonderte Untersuchungen erhoben werden.

Allerdings kann angesichts des Umstandes, dass eine Leistung wie Erziehungsberatung beinahe ausschließlich auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen wird, angesichts der z.Zt. stetig steigenden Inanspruchnahme von Erziehungsberatung durchaus geschlossen werden, dass sich in der Statistik ein zugrunde liegender Beratungsbedarf der Familien abbildet.


Was sind „familienorientierte Hilfen“ nach § 27 Abs. 2 SGB VIII? Gehört Erziehungsberatung dazu?
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Das SGB VIII zählt in den §§ 28 bis 35 unterschiedliche Arten von Hilfen zur Erziehung auf. Diese Liste ist nicht abschließend. Es können auch andere, für den Einzelfall konzipierte Hilfen zum Einsatz kommen. Sie werden in der Fachdiskussion oft als „flexible“ erzieherische Hilfen bezeichnet. Diese sind hier mit „familienorientierte Hilfen“ gemeint. Ihre Bewilligung erfolgt auf der Grundlage von § 27 Abs. 2 SGB VIII. Diese vom Jugendamt gewährten Hilfen werden auch vom Jugendamt zur Statistik gemeldet.

Erziehungsberatung zählt in diesem Sinne nicht zu den „familienorientierten Hilfen“, weil Erziehungsberatung bereits eine gesetzlich geregelte Hilfeart darstellt.


Was heißt „zugehende“ Beratung?
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Erziehungsberatung wird üblicherweise in den Räumen der Beratungsstelle geleistet. Manchen Adressaten fällt das Aufsuchen einer Beratungsstelle jedoch nicht leicht. Sie können eine Hilfe eher in Anspruch nehmen, wenn sie in einer ihnen vertrauten Umgebung erbracht wird. Die Beraterinnen und Berater gehen dann auf die zu Beratenen zu und sprechen mit ihnen in deren eigener häuslichen Umgebung oder in einer ihnen schon bekannten Einrichtung (z.B. Kindertagsstätte).


Werden die Angaben, die zum Bestand am Ende eines Jahres gemacht worden sind, automatisch in die Meldung zum Beratungsende übernommen?
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Wenn die Meldung zur Bundesstatistik in der Beratungsstelle computergestützt durchgeführt wird, können die Daten der Bestandsmeldung grundsätzlich für die Meldung zum Beratungsende übernommen werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch für den zweiten Meldezeitpunkt gilt: Die Erhebung erfasst den Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Meldung. Deshalb muss geprüft werden, ob sich relevante Änderungen bzw. Erkenntnisverbesserungen ergeben haben, z.B. bei:
• Art der Hilfe
• (Hauptsächlicher) Ort der Durchführung
• Hilfe/Beratung anregende(n) Institution(en) oder Person(en)
• Gründe der Hilfegewährung.


Wenn ein junger Mensch neben der Erziehungsberatung noch eine andere Hilfe zur Erziehung erhält (z.B. im Heim untergebracht ist), dann ergibt sich doch eine Doppelzählung. Wie kann sie vermieden werden?
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Es ist richtig, dass dieser junge Mensch zwei Mal in die Statistik eingeht. Aber es wird keine Empfängerstatistik in dem Sinne geführt, dass Hilfen jeweils den Personen zugeordnet werden. Die Statistik der Hilfen zur Erziehung ist eine Leistungsstatistik. Wenn junge Menschen also mehrere Hilfen gleichzeitig oder nacheinander erhalten, übertrifft die Zahl der Leistungen notwendig die Zahl der Leistungsempfänger.


Ein junger Mensch wird entsprechend § 8 Abs. 3 SGB VIII ohne Kenntnis der Personensorgeberechtigten beraten. Ist dieser Fall in der Bundesstatistik zu erfassen?
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Durch § 8a Abs. 3 SGB VIII wird ein rechtliches Problem gelöst: Er erlaubt, eine(n) Minderjährige(n) in einer Not- und Konfliktlage zu unterstützen, auch wenn die Eltern davon nichts wissen. Die Beratung, die der junge Mensch erhält, wird jeweils die Leistung des Dienstes sein, den er anspricht: im Allgemeinen Sozialen Dienst z.B. eine formlose erzieherische Betreuung. In der Erziehungsberatungsstelle erhält der junge Mensch dementsprechend eine Beratung nach § 28 SGB VIII.

Zwar wirkt diese gesetzliche Befugnis aus der Perspektive des Kindes als Leistungsanspruch gegen das Jugendamt. Aber § 8 Abs. 3 formuliert keine inhaltliche Leistung der Jugendhilfe, die von anderen gesetzlich geregelten Beratungsleistungen (wie § 17 oder 18) unterschieden werden könnte. Sie stellt lediglich – wie §§ 27 und 41 – ein anderes rechtliches Tor zur Erziehungsberatung nach § 28 dar.

Nur dann, wenn diese Beratung sich allein auf die Ausübung des Umgangsrechts bezieht (§ 18 Abs. 3 Satz 1 SGB VIII) kommt eine Erfassung in der Bundesstatistik nicht in Betracht (Siehe auch: Frage 34.)


Eine Beratungsstelle leistet aufsuchende Familientherapie. Wird diese in der Bundesstatistik erfasst?
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Während Familientherapie zum üblichen Leistungsspektrum von Erziehungsberatungsstellen zählt, reagiert aufsuchende Familientherapie in der Regel auf den Umstand, dass Personen, die zur Beratung eine Einrichtung nicht aufsuchen würden, einer intensiven Unterstützung bedürfen, die auch methodisch die Besonderheiten dieser Klientel berücksichtigt. Diese Leistung ist in der Regel mit einem besonderen Zeitaufwand verbunden und wird vom Jugendamt auch gesondert finanziert. Deshalb ist es sachgerecht, diese Form der Therapie in der Jugendhilfe als eine Hilfe einzustufen, die zusätzlich zu dem kodifizierten Leistungskatalog (§§ 28 – 35) auf der Grundlage von § 27 Abs. 2 SGB VIII erbracht wird. Aufsuchende Familientherapie ist deshalb nicht als Erziehungsberatung nach § 28 in die Bundesstatistik zu melden. Ihr liegt vielmehr eine förmliche Gewährung durch das Jugendamt zugrunde, das diese Hilfe selbst zur Bundesstatistik melden muss.


Informationen für Lehrkräfte
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Download: Artikel für Schulanzeiger 2.doc

Manchmal treten Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern auf. Die Gründe dafür werden in diesem Text beleuchtet und es werden mögliche Lösungen aufgezeigt.


Eine Beratung wird als ambulante Eingliederungshilfe erbracht. Wird die Leistung in die Bundesstatistik gemeldet?
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Eingliederungshilfe nach § 35a kann auch als Erziehungsberatung geleistet werden. Da die Leistungen der Eingliederungshilfe in die Erhebung zur Bundesstatistik einbezogen sind, ist die Beratung auch statistisch zu erfassen. Die Meldung in die Statistik erfolgt jedoch durch das Jugendamt, da dieses alle Hilfen, auch die Eingliederungshilfe melden muss.