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Wie interkulturelle Beratung gelingen kann
Vor Ort im Internationalen Familienzentrum (IFZ) Frankfurt a. M.
Kursnummer: E 18.23
Referent: Dipl.-Psych. Anne Katrin Strupp-Nassabi, Team des IFZ
Tagungsstätte: IFZ Frankfurt a.M., Sophienstr. 46,
PLZ / Ort: 60487 Frankfurt a.M.
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: 180,– Euro / 150,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 28.11.2018 14:00 Uhr - 30.11.2018 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 15. 10. 2018
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Ziel
Die Teilnehmer haben interkulturelle Kenntnisse und konkrete Handlungskompetenzen für migrationssensible Beratung erworben. Anhand von Fallbeispielen haben sie methodische Herangehensweisen interkulturellen Fallverstehens kennengelernt und können einen Transfer in ihre Beratungsarbeit herstellen. Sie haben »genussvolle« Aspekte interkultureller Arbeit vor Ort erfahren und Haltungen zum Thema reflektiert.

Inhalt
Wenn Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund in die Erziehungsberatung kommen, stehen Berater/innen vor der Herausforderung, relevante migrations- und kulturspezifische Aspekte ausreichend einzubeziehen, ohne die Situation zu »kulturalisieren« und die psychologische Perspektive zu vernachlässigen. Der Kurs zielt darauf ab, anschaulich bestehende methodische Herangehensweisen der interkulturellen Beratungsstelle im IFZ darzustellen und handlungspraktisch umzusetzen. Darüber hinaus wird die persönliche Haltung zur interkulturellen Arbeit reflektiert, nicht zuletzt mit der Intention, die gewinnbringenden Aspekte erfahrbar zu machen. Zu den Inhalten gehören u. a.:
• Wissen zur Gestaltung und Implementierung förderlicher Strukturen in Beratung und Prävention
• Grundlagen und Modelle interkulturellen Fallverstehens anhand von Fallbeispielen
• Positive Effekte und Herausforderungen in der interkulturellen Beratungsarbeit
• Erkenntnisse aus der Beratungserfahrung mit geflüchteten Familien
• Ansätze migrationssensiblen Kinderschutzes.

Neben der interkulturellen Beratungsstelle bekommen die Teilnehmenden Einblick in andere Einrichtungen des Internationalen Familienzentrums. Zusätzlich sind für Interessierte abendliche Aktivitäten geplant (u. a. ein Moscheebesuch). Am internationalen Buffet wird die inhaltliche Arbeit abgerundet.

Methoden
Input und Diskussion, Rollenspiele und Übungen, optional Ex­kursion in andere Bereiche interkultureller, psychosozialer Arbeit.