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NEU: »Ich verstehe mein Kind nicht!«
Mit hypnosystemischen Interventionen Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes unterstützen
Kursnummer: E 18.19
Referent: Dipl.-Psych. Gero Hufendiek
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
PLZ / Ort: 63768 Hösbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 12.11.2018 14:00 Uhr - 14.11.2018 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 6. 8. 2018
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Ziel
Die Teilnehmerinnen des Kurses kennen Möglichkeiten hypnotherapeutischer Interventionen, die sie für die Stärkung in der Beratung der Eltern insbesondere im ersten Lebensjahr ihres Kindes einsetzen können. Typische Probleme der Regulation bei Säuglingen sind bekannt.

Inhalt
Vor allem Eltern, die zum ersten Mal Mutter und Vater werden, sind oft stark verunsichert und belastet, wenn langes Schreien oder Störungen beim Füttern und Schlafen weit über die Problematik einer möglichen Dreimonatskolik hinaus andauern.

Infrage kommende Interventionen können sich auf den konkreten Umgang der Eltern mit ihrem Kind, auf Gedanken und Gefühle der Eltern, das Elternpaar selbst und die erweiterte Familie richten. Kommen zu der elterlichen Belastung noch zusätzliche Risikofaktoren in der Familie, kann sich die Situation sehr schnell zuspitzen. Dann ist es wichtig, die therapeutischen Maßnahmen im Sinne einer Krisenintervention ressourcen- und zielorientiert zu gestalten und vorhandene elterliche Kompetenzen wieder »freizulegen« und zu stärken. Im Vordergrund steht zunächst die schnelle Entlastung und Stärkung der Eltern.

Es werden hypnosystemische und verhaltenstherapeutische Interventionen auf unterschiedlichen Ebenen vorgestellt und teilweise eingeübt. Das Vorgehen wird anhand von Praxisbeispielen aus dem therapeutischen Alltag einer Schreiambulanz illustriert.

Methoden
Die Interventionsmethoden werden in Kleingruppen ausprobiert, erfahren und diskutiert. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung in Kleingruppen und teilweise im Rollenspiel ist erforderlich.