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Mit Kindern in Kontakt kommen und ihre Weltsicht erkunden
Projektive Testverfahren als diagnostisches Instrumentarium in der Beratung
Kursnummer: E 18.18
Referent: Dipl.-Päd. Holger Paff-Dolinga
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
PLZ / Ort: 63768 Hösbach
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 07.11.2018 14:00 Uhr - 09.11.2018 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 30. 7. 2018
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Ziel
Die Teilnehmer/innen sind befähigt, mit Hilfe Projektiver Verfahren erste diagnostische Erkenntnisse vor allem in der Arbeit mit Kindern zu gewinnen und daraus Arbeitshypothesen über die Problemursache zu bilden, die als Grundlage für die weitere Beratung dienen können.

Inhalt
Die Nähe der hier vermittelten Verfahren zum Spiel, sowohl in Bezug auf das Material als auch die Testdurchführung, erleichtert es dem Kind, seinen Weg des Ausdrucks zu finden und die Angst vor der unbekannten Beratungssituation zu verlieren bzw. anfänglichen Widerstand aufzugeben. Erfasst wird die subjektive Weltsicht des Kindes oder Jugendlichen und seine Beziehungsgestaltung. Theoretische Grundlage der Verfahren ist die Psychoanalyse mit der Tiefenhermeneutik und einer spezifischen Haltung. Die Tests lassen sich auch im Kontext anderer therapeutischer Schulen verwenden. Projektive Testverfahren sind damit sehr gut geeignet, mit dem Kind von Anfang an in einen produktiven Kontakt zu kommen. Zudem wird in gewisser Weise dem elterlichen Wunsch, es möge etwas mit dem Kind geschehen, entsprochen, auch wenn man sich im weiteren Vorgehen für ein anderes Setting entscheidet. In Theorie und Praxis vorgestellt werden
• Materialgebundene Tests (Szeno-Test, Welt-Test)
• Zeichentests (Familie in Tieren, Baum-Test und Menschenzeichentest)
• Sprachgebundene und narrative Verfahren (Satzergänzungstest, Projektive Fragen, Thematischer Apperzeptionstests für jüngere und ältere Kinder TAT und CAT)
• Spielbeobachtung.

Die Durchführung und Interpretation wird praktisch eingeübt. Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen der Verfahren werden kritisch hinterfragt. Eigenes Testmaterial kann mitgebracht und in der Gruppe diskutiert werden.

Methoden
• Vortrag
• Arbeit im Plenum
• Einzel- und Gruppenarbeit an Fallbeispielen

Hinweis
Dieser Kurs lief in den Vorjahren unter dem Titel Projektive Testverfahren