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NEU: Das Lebensflussmodell in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kursnummer: E 18.15
Referent: Dipl.-Psych. Josef Zimmermann
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
PLZ / Ort: 63768 Hösbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 22.10.2018 14:00 Uhr - 24.10.2018 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 16. 7. 2018
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Ziel
Erziehungs- und FamilienberaterInnen erweitern ihren Methodenkoffer mit der Methode des Lebensflusses sowie flankierenden kreativen Techniken. Sie sind motiviert, diese Interventionen direkt anzuwenden und damit Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken.

Inhalt
Wenn Kindern und Jugendlichen neben der Elternberatung ein eigener (kurz-) therapeutischer Raum angeboten wird, geschieht dies auf dem diagnostischen Hintergrund, ihre Kompetenz zur Überwindung aktueller Entwicklungskrisen (geäußert in Ängsten, Zwängen, Niedergeschlagenheit, konflikt- oder angstbesetzten Ablösungen) zu stärken. Kinder und Jugendliche wünschen und brauchen einen über die reine Sprache hinausgehenden Zugang: Sie erleben sich in klärenden oder helfenden Gesprächen zu Hause oder in der Schule oftmals »zugetextet«. Dargestellt und erprobt werden:
• Lebensfluss mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden
• wahrnehmen und verorten stärkender Erfahrungen und Ressourcen
• entwerfen und proben konkreter Handlungsschritte zur Überwindung der aktuellen Entwicklungskrise
• Jugendliche und Heranwachsende: in-Blick-nehmen und gestalten der Zukunft
• Imaginationen zur Externalisierung belastender Symptome und Internalisierung hilfreicher Kräfte
• Formulieren wirksamer Leitsätze, Körperhaltungen und -bewegungen zur Stärkung der Selbstakzeptanz und des Selbstwerts

Diese Interventionen greifen die charakteristischen Fertigkeiten und Begabungen der verschiedenen Entwicklungsphasen (Phantasiekraft, Pragmatismus, Zukunftsorientierung) auf, sind sehr gut in die Familienberatung integrierbar, können Spaß machen und halten auch die Berater/innen lebendig.

Methoden
• Theoretische Inputs
• Demonstrationen
• Praktische Übungen in Kleingruppen
• Fallbeispiele und Fallarbeit – bitte gerne eigene Fälle mitbringen